„Manuskript – Nur zum internen Gebrauch“...

  Wer einen Liedtext oder eine Melodie (oder einen Satz oder eine Bearbeitung) schreibt, hat das Urheberrecht an diesem. Wer einen Liedtext oder eine Melodie (eines anderen Urhebers) verwendet, hat das Urheberrecht zu beachten. Unproblematisch ist es, wenn ihr für euch selbst ein handgeschriebenes Liederbuch verfasst. Und sinnvoll durch das haptische Lernerlebnis ebenso. Sobald jedoch Liedtexte nicht nur für den privaten Gebrauch kopiert, vervielfältigt oder sogar öffentlich zugänglich gemacht werden (Internet, öffentlicher Verkauf), kommen wir in einen Bereich, in dem der Urheber des Liedes, also die Verfasser des Textes und der Melodie, ein Recht, also ggf.  einen  Anspruch auf Vergütung haben. Das Fotokopieren und das Scannen von Noten ist sogar grundsätzlich untersagt. “Die Vervielfältigung […] graphischer Aufzeichnungen von Werken der Musik […] ist, soweit sie nicht durch Abschreiben vorgenommen wird, stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig[…].” Viele kennen den Hinweis aus käuflich erwerblichen Liederbüchern „Manuskript zur zum internen Gebrauch“. Diese Aussage ist Unsinn. Ebensolcher Unsinn ist es, einfach Liedtexte zu veröffentlichen und dann darunter zu schreiben, dass man um Hinweis bittet, sollte man damit das Urheberrecht verletzt haben. Denn nicht der Rechteinhaber muss aktiv die Nutzung seines Werkes kontrollieren, sondern alle anderen müssen sich die benötigten Nutzungsrechte explizit einräumen lassen, bevor sie zum Beispiel einen Liedtext im Internet zum Abruf bereitstellen dürfen. Ist trotz nachweislicher Bemühungen der Rechteinhaber nicht zu ermitteln gewesen, bringt das aber zumindest mildernde Umstände (§ 100 UrhG). Erstellt man also ein Liederbuch und möchte dies, egal ob käuflich oder kostenfrei, über den Kreis der eigenen Gruppe hinaus vertreiben, ist bei jedem einzelnen Lied zu prüfen, wer a) die Rechte am Text hat (der Verfasser oder hat er seine Verwertungsrechte z.B. an einen Verlag, an die VG Wort oder VG Musikedition abgetreten) und b) wer die Rechte an der Melodie...

Klufthemdensammlung Sep12

Klufthemdensammlung

Hallo, ich bin ein Sammler von Pfadfinderhemden und schreibe aus Italien. Sie können meine Sammlung und die Fotos meiner Ausstellungen in meinen Facebook-Alben sehen: https://www.facebook.com/storiascout.italia/photos_albums. Wenn Sie ein altes Pfadfinderhemd eines Vereins verkaufen müssen, das sogar gebraucht und / oder ruiniert ist, aber mit Abzeichen versehen ist, setzen Sie sich mit mir in Verbindung! Es wird mir eine Ehre sein, es in mein kleines persönliches Museum zu stellen!...

Aufsichtspflicht

Was ist die Aufgabe der Aufsichtspflicht und wie wird man ihr gerecht? „Das Ziel der Aufsichtspflicht ist, dass die aufsichtspflichtige Person dafür sorgt, dass die anvertrauten Minderjährigen nicht zu Schaden kommen, bzw. niemandem Schaden zufügen. Die Übertragung der Aufsichtspflicht kann auch stillschweigend zustande kommen. Sie beginnt und endet mit dem Kommen und Gehen des ersten bzw. letzten Kindes/Jugendlichen. Im Allgemeinen kommt ein Jugendleiter dann seiner Aufsichtspflicht nach, wenn er die „nach den Umständen des Einzelfalles gebotene Sorgfalt eines durchschnittlichen Jugendleiters“ walten lässt. Dazu gehören: sich vorher über mögliche Probleme Gedanken machen, soweit möglich Gefahren zunächst beseitigen, Belehren und Warnen, Überwachen und Kontrollieren. Bei Verstoß: Ermahnung und Verwarnung aussprechen (Gelbe Karte). Strafen und Konsequenzen einleiten (Rote Karte). Wird dem Mitarbeiter eine strafbare Handlung vorgeworfen, so ist der einzelne konkrete Sachverhalt entscheidend. Bei einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht können der Veranstalter und der Mitarbeiter zivilrechtlich haftbar oder strafrechtlich verantwortlich gemacht werden.“ (Quelle: www.praxis-jugendarbeit.de) Damit wäre eigentlich alles gesagt. Und es mag ein Rätsel sein, dass es Gruppenleiter gibt, die zu spät oder unangekündigt einfach gar nicht zu ihrer eigenen Gruppenstunde erscheinen, keine Telefonliste ihrer Gruppenmitglieder führen und sich bei fehlenden Kindern nicht bei deren Eltern über den Verbleib erkundigen. www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/aufsichtspflicht-jugendleiter.html www.aufsichtspflicht.de   Quelle: scouting 02-12 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Heim des Stammes der Ritter in Lage...

Das Heim des Stammes der Ritter in Lage aus dem Pfadfinderbund Boreas ist für einige Tage, aber bisweilen auch spontan für eine Übernachtung zu mieten. Es wurde 1949 gebaut und um 1968 erweitert. Nähere Infos auf Anfrage bei der hier angegebenen Kontaktmailadresse. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinderzeltplatz Gullbekkheia

Wie der Name schon erahnen lässt, liegt dieser Zeltplatz in Norwegen, nahe am Polarkreis. Er liegt landschaftlich reizvoll zwischen hohen Bergen, Flüssen, Hochplateaus, Gletschern. Neben der Möglichkeit, Zelte zu errichten, gibt es auch ein größeres Gebäude, welches Küche, Aufenthaltsräume und Matrazenlager für 20-30 Personen beinhaltet. Eine „neue Hütte“ wurde zudem 1996 errichtet, die Platz für weitere 10 Personen bietet. Insgesamt können in Zelten auf dem Gelände bis 1200 Personen untergebracht werden. Das ganze scheint schon etwas betagter zu sein, so betrug der Übernachtungspreis bei der letzten Aktualisierung der Homepage in 2002 umgerechnet 5 DM (!) pro Person. Sofern seither kein enormer Preisanstieg erfolgt sein sollte, handelt es sich für das norwegische Preisniveau um ein echtes Schnäppchen. Gullbekkheia liegt 40 km nördlich von Mo i Rana an der E6. Es gibt in 10 Km Entfernung einen Bahnhof. Der Flughafen Roesvoll befindet sich 30 km südlich des Platzes. Hier geht es zur Homepage (englische Fassung). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Mit Wanderschuhen hinter das Steuer?...

Wer nicht gerade jeden Weg zu Fuß absolviert, wird schon vor folgender Frage gestanden haben: Darf man eigentlich mit Wanderschuhen hinters Steuer?Obwohl in der Straßenverkehrsordnung nichts über Kleidung oder Schuhe steht, ist nach § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) der Fahrzeugführer unter anderem für die Verkehrssicherheit seines Fahrzeuges, für die einwandfreie Sicht beim Fahren sowie seine eigene körperliche Leistungsfähigkeit verantwortlich. Nach Auskunft der juristischen Zentrale des ADAC ist es zwar nicht strafbar, z.B. mit Flipflops bzw. leichten Sandalen oder barfuß zu fahren. Wird allerdings bei einem Unfall eine Kausalität festgestellt zwischen leichter bzw. fehlender Fußbekleidung und dem Unfallhergang wird zumindest von einer Mitschuld ausgegangen. Als ungeeignetes Schuhwerk gilt alles, was von den Pedalen abrutschen kann, (mit Lehm beschmierte Gummistiefel, FlipFlop, barfuß mit nassen Füßen etc.), sich ungewollt vom Fuß lösen und unter den Pedalen verkeilen kann (Pantoffeln, Clogs) oder von seiner Bauart her eine Einschränkung der Fußbewegung mit sich bringt (High Heels, Knobelbecher). Die KfZ-Versicherung des Unfallverursachers zahlt zwar in jedem Fall. Für Schäden am eigenen Fahrzeug kommt jedoch die Vollkaskoversicherung nur dann auf, sofern diese in der Art der Fußbekleidung keine „grobe Fahrlässigkeit“ sieht. Fazit: Der Führer eines Kraftfahrzeugs sollte jederzeit dazu in der Lage sein, sein Fahrzeug sicher unter Kontrolle zu haben. Ob das mit Wanderschuhen der Fall ist, kann man, sofern in Folge kein Unfall geschieht, selbst beurteilen. Quelle: scouting 01-08 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...