Pfadfinderburg Berlin-Tegel

Die Pfadfinderburg in Berlin-Tegel ist das Heim vieler Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes. Es handelt sich um ein Selbstversorgerhaus und bietet auf vorhandenen Matratzenlagern und selbstmitgebrachten Isomatten Platz für um die 40 Personen (gemäß der Angabe unter Gruppenunterkünfte sogar für insgesamt 90 Personen) auf einfachem Niveau. Die Übernachtungspreise liegen bei um die 5€ pro Person und Nacht. Hier geht es zur Homepage der Pfadfinderburg. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Minderjährige Gruppenführer?

Oft reagieren Eltern mit Überraschung auf die Feststellung, dass der Gruppenführer, dem ihr Kind anvertraut ist, noch nicht volljährig ist. „Ist das denn erlaubt?“ ist eine ebenso gängige Frage wie „Was sagt denn die Versicherung dazu?“ Manche Pfadfinderverbände fordern die generelle Volljährigkeit ihrer Gruppenführer, sehen sich aber dann mit dem Problem konfrontiert, dann möglicherweise unter einem gewissen Gruppenleitermangel zu leiden. Aber was sagt denn nun eigentlich „das Gesetz“ dazu?Die Aufsicht ist weder an das Geschlecht noch an das Alter gebunden. Ist der aufsichtsführende Gruppenleiter selbst noch minderjährig, bedarf er zur Übernahme bestimmter Rechte und Pflichten jedoch immer der Genehmigung seines gesetzlichen Vertreters (zumeist die Eltern). Hier bietet die verbreitete Methode des stillschweigenden Einverständnisses (frei nach dem Motto „Die Eltern wissen, dass ihr Kind alleinverantwortlich eine Gruppe führt; sie haben nicht protestiert, also sind sie einverstanden“) keine stabile Basis. Ebenso sollte den Eltern der Gruppenmitglieder das Alter der Gruppenführer bekannt sein oder zumindest die gängige Praxis, dass auch Minderjährige Aufsichtspflichten in der Gruppe übernehmen. Ein allgemeiner Infozettel, der an alle Eltern gegeben wird, und in dem dieser Umstand (Jugend führt Jugend) erläutert wird, kann dieser Informationspflicht hinsichtlich einfachen Veranstaltungen (Gruppenstunden) genüge tun. Doch die allerwichtigste Feststellung ist: Die Aufsicht über Minderjährige erfordert Vernunft, Sachverstand, Erfahrung sowie überlegtes Denken und Handeln. Das sollte jedem bewusst sein, der die Führung einer Gruppe einer Person anvertraut – unabhängig davon, ob diese Person volljährig oder eben noch nicht volljährig ist. Es müssen Voraussetzungen erfüllt sein, damit jemand mit der Leitung einer Gruppe betraut werden darf. Neben seiner Persönlichkeit und Reife zählt auch seine Schulung dazu: In Gruppenführerkursen muss er auf seine Tätigkeit ausreichend vorbereitet worden sein, hierzu gehört ein Kurs in Erster Hilfe ebenso wie rechtliche Aspekte der Aufsichtspflicht. Erst nach einer intensiven Phase der Einarbeitung kann er verantwortungsbewusst...

Landheim des Weinbacher Wandervogels...

Das Landheim des Weinbacher Wandervogels in Kleinweinbach ist erst seit kurzem für externe Nutzer geöffnet. Mit angrenzendem Bachlauf und fast ganz von Wald umgeben, ist es gerade für Jüngere ein idealer Raum zur freien Entfaltung und ein schöner Ausgleich zur Stadt. Bis zur Lahn und auch zum Bahnhof Aumenau geht es auf direktem Wanderweg etwa 5 km durch den Wald. Die Küche ist mit Geschirr und grossen Töpfen für mindestens 20 Personen ausgerüstet. Es gibt einen normalgroßen Kühlschrank und einen Grossküchen-Gasherd, sowie einen Holzofen. Es gibt eine Doppeldusche, zwei Waschbecken, zwei Toiletten. In Weinbach und Laubuseschbach gibt es Nahkaufmärkte, Metzger und Bäcker (jeweils etwa 5 km). Die zum Zelten geeignete Wiese ist zum Bach hin abschüssig, hat aber auch mehrere grössere waagrechte Absätze. Zudem existiert im Wald eine kleine, einfache Blockhütte für bis zu sechs Personen. Hier geht es zur Homepage der Unterkunft. Bildnachweis: Weinbacher Wandervogel Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Wer haftet bei Gruppenreisen für verlorene Dinge?...

Jeder kennt das: Da verteilt man das Gruppengepäck bei der Fahrt auf die einzelnen Mitreisenden und obwohl man jeden ermahnt hat, gut darauf acht zugeben und obwohl man meint, vor Verlassen des Lagerplatzes noch einen Kontrollblick zurückgeworfen zu haben, hat der kleine Benni eine Kohtenplane verloren und Maja, welche freundlicherweise die Juja von der großen Steffi transportierte, kann diese auch nirgendwo mehr finden. Dem Klaus sein teures Handy bei nächtlichem Regeneinbruch im Zelt abgesoffen und gibt keinen Mucks mehr von sich und zu allem Unglück wurde dann auch noch dem Julius der ihm anvertraute Teil der Gruppenkasse in Höhe von 500 € von unbekannten Langfingern entwendet. Von den zahlreichen Heringen, die verloren gegangen sind, wollen wir lieber erst gar nicht reden (obgleich auch diese in Summe einen gewissen Wert darstellen). Wer ersetzt den Schaden? Es wäre ein schlechter Stil der Stammesführung, würde sie für alles zusammen den verantwortlichen Gruppenleiter belangen wollen, da dieser es an Sorgfalt hatte mangeln lassen (ein Argument, das zweifelsohne jedoch fast immer passt, sonst wäre das Material ja noch vorhanden). Zunächst zu dem kleinen Benni, der die Kohtenplane verloren hat: Gruppengepäck ist unter Umständen über die Hausratsversicherung des Trägers versichert. Die meisten Gruppen dürften jedoch keine haben. Dass Benni die Kohtenplane für die Gruppe getragen hat, war genaugenommen eine reine Gefälligkeit von ihm, denn Geld hat er dafür nicht erhalten. Zudem ist er noch minderjährig und solange er nicht mit Vorsatz gehandelt hat, kann ihm kein wirklicher Vorwurf gemacht werden. Seine Haftpflichtversicherung wird wahrscheinlich ebenfalls nichts erstatten, denn viele dieser Versicherungen haften nicht für Schäden, die durch Gefälligkeiten entstanden sind (für den Verlust geliehener Gegenstände aber ebenso wenig). Kinder unter sieben Jahren sind übrigens grundsätzlich haftungsunfähig; zwischen sieben und achtzehn Jahren sind sie eingeschränkt haftungsfähig, d.h. es hängt von ihrer...

Pfadfinderhütte / Speiderhuset ‚Fjøset‘ in Katterat...

Die norwegische Pfadfindergruppe aus Narvik verfügt mit der Hütte ‚Fjøset‘ in Katterat über eine attraktive Unterbringung, die auch Gästen offensteht. Sie ist nördlich des Polarkreises und nahe an den Lofoten und der schwedischen Grenze gelegen. Durch den Golfstrom ist der örtliche Fjord ganzjährig eisfrei. Die Hütte ist das ganze Jahr über nutzbar und auch für Schulklassen geeignet. Leider sind die Informationen auf der dzugehörigen Internetseite auf norwegisch gehalten, aber zumindest der Preis entnehmbar und liegt mit 150 Kr für Erwachsene und 120 Kr bei Kindern bis 12 Jahren pro Tag. Es besteht ein direkter Bahnanschluss, zudem existiert fließend Wasser und elektrischer Strom (allerdings 16,7 Hz). Hier geht es zur Homepage. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Jugendhaus am Strinzelbach

Das Jugendhaus am Strinzelbach wurde in den letzten Jahren in Eigenleistung erbaut. Am Stadtrand von Heubach gelegen ist es Ausgangspunkt zum kennen lernen der näheren Umgebung, ein abgelegener Treffpunkt für (Jugend-) Gruppen und idealer Platz für Aktivitäten in und um die Natur. Für kleinere und größere Gruppen (bis ca. 50 Personen) bietet es einen großen Aufenthaltsraum und einem weiteren Raum. Darüber hinaus gibt es eine Küche mit Theke und Sanitärräume. In dem kleineren Raum bieten sich Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 20 Personen auf Matratzen. Das Jugendhaus steht Gruppierungen und Privatpersonen offen. So kann das Haus derzeit zum Beispiel folgendermaßen genutzt werden: Aus- und Fortbildungen Sitzungen Feiern, Geburtstage (ab 25 Jahren!), Videonacht Veranstaltungen rund um die Pfadfinder Übernachtungen von kleinen und größeren Gruppen Andere ein- oder mehrtägige Veranstaltungen Mehr Infos gibt es hier: http://dpsg-heubach.de/just-zeltplatz/vermietung-von-haus-und-zeltplatz/ Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...