BSA trauert um Steve Jr. Bechtel Mrz24

BSA trauert um Steve Jr. Bechtel

Stephen D. Bechtel Jr., Eagle Scout, Träger des „Silbernen Büffels“ und emeritierter CEO der Baugruppe Bechtel Corp., starb am Montag friedlich in seinem Haus in San Francisco. Er wurde 95 Jahre alt. In der Geschäftswelt war Bechtel als der Mann bekannt, der aus einem in den USA ansässigen Familienunternehmen einen Global Player machte. Für amerikanische Pfadfinder und Pfadfinder im ganzen Land ist sein Name ein Synonym für hochmodernes Abenteuer und Charakterbildung. Das 50-Millionen-Dollar-Geschenk der Bechtel Jr. Foundation ermöglichte den Bau des Nationalen Pfadfinderreservats der Bechtel-Familie Summit – das ganzjährige Mehrzweckziel der BSA für Abenteuer- und Führungstraining, das dem Nationalen Pfadfinder-Jamboree als ständiges Zuhause dient. „Unser Beitrag zum Summit Reserve-Projekt in West Virginia ist bei weitem die größte und beste Investition, die wir jemals getätigt haben“, sagte Bechtel in dem Buch „Steady at the Helm – Lektionen in Führung von Stephen D. Bechtel Jr.“, veröffentlicht von die BSA im Jahr 2016. „Die Boy Scouts of America lehren jungen Männer sehr gut die wichtigen Eigenschaften der Staatsbürgerschaft und des persönlichen Charakters, und es war uns sehr wichtig, ihnen helfen zu können.“ Als sich der junge Steve Jr. mit Troop 4 in Piedmont, Kalifornien, einst selbst in den Reihen der Pfadfinder hocharbeitete, lernte er auch von seinem Vater Steve Sr. und Großvater Warren etwas über das Familienunternehmen. „Die Erfahrungen und Lektionen des Scouting haben mir über die Jahre sehr geholfen“, sagte Bechtel in „Steady at the Helm“. „Schon als kleiner Junge konnte ich sehen, dass Scouting persönliche Werte förderte, die für den Erfolg im Leben wichtig waren“, sagte er. „Tatsächlich haben die im Pfadfindereid und -gesetz hervorgehobenen Werte im Laufe der Zeit dazu beigetragen, meine Weltanschauung zu bestimmen und zu validieren.“ Die Bechtel Company wurde 1898 von Warren gegründet, um beim Bau von Eisenbahnen zu helfen. Das...

Wir trauern um Hans-Josef Rosen (Rosi) Feb16

Wir trauern um Hans-Josef Rosen (Rosi)...

„In stiller Trauer nehmen wir schweren Herzens Abschied von unserem Pfadfinderbruder Rosi. In Kinderschuhen trat er bereits dem jungen DPSG Stamm Titus Brandsma Wegberg bei und war seitdem ein Pfadfinder mit Herz. Die Tugenden eines Pfadfinders hatte er schnell verinnerlicht und war Freund aller Menschen und Tiere. So war sein Weg im Stamm schnell klar und er wurde früh Stammesvorstand. Dieses Amt übte er auch mehr als 40 Jahre aus und lehrte in all den Jahren, was es heißt ein treuer Pfadfinder zu sein. In der Zeit hat er viele nationale und internationale Lager und Fahrten geplant und dann auch gerne durchgeführt, wodurch er sehr viele internationale Freunde kennengelernt hat. Mit diesen konnte er sich sehr gut mit Händen und Füßen verständigen, wenn die Sprache mal nicht so wollte. Um auch übergreifend die Stämme zu aktivieren hat er den Untermerzbacher Kreis mitgegründet und war dort 20 Jahre lang Sprecher und auch bis zuletzt noch aktiver Teilnehmer des Untermerzbacher Kreises. Mit dem Alter und der ruhiger werdenden Stammesaktivität hat Rosi die Altpfadfindergilde in Wegberg mitgegründet und war Bezirksvorsitzender. Hochverdient sind sicherlich seine Ernennung zum Ehrenvorsitzenden und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Wir werden ihn, seine Torten, sein offenes und warmes Lachen, die guten Ideen und auch das offene Ohr sehr vermissen. In vielen Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen weckte er mit seiner Leidenschaft und Begeisterung eine oftmals ebenso große Leidenschaft und Begeisterung für die Pfadfinderei. Seine Begeisterung und seine Geschichten leben in uns allen weiter. Wir wünschen Rosi auf seiner letzten Reise ein herzlichstes Gut Pfad, Auf Wiedersehn.“ Rosi verstarb am 1. Februar im Alter von 74 Jahren. Seine Beisetzung erfolgte am 12. Februar auf dem Friedhof in Wegberg. Nachruf in rp...

Wir trauern um Dixi Feb15

Wir trauern um Dixi

Am 10. Februar brach Dr. Wolf Rainer Dix (Dixi) zu seiner letzten Reise auf. Er erlag im Alter von 81 Jahren einer Lungenentzündung. Alle, die ihn kannten, macht dieser Verlust sehr betroffen. Dixi war Mitbegründer des Deutschen Pfadfinderverbandes (DPV) und hier als kreatives Vorstandsmitglied eine besondere Persönlichkeit mit eigener Meinung, die er gern auch umzusetzen verstand. Ob bei „Cavalcade“ oder im „Historischen Zug“, der Herausgabe der Zeitschrift FLEX oder nicht zuletzt beim Hamburger Singewettstreit: Wenn er etwas anpackte und organisierte, etwas Neues auf die Beine stellte, dann hatte es Hand und Fuß.  Sein Weggefährte Hansdieter Wittke schrieb: „Dixi steckte als Mensch voller Ideen und entwarf sie nicht nur, sondern setzte sie auch in die Tat um.“ Dixi half stets, wo er dies konnte und so gut er es konnte. Hierdurch bewegte Dixi im Lauf seines Lebens viele Dinge, erdachte sie, verwirklichte sie, machte sich um junge Menschen verdient. Wir werden Dixi nicht...

Wir trauern um Armin Dunker Jun08

Wir trauern um Armin Dunker

Am 30. Mai verstarb im Alter von 68 Jahren Armin Dunker. Sein Buchversand „Armins Bücherkiste“ war einer der wichtigsten Buchversände für Pfadfinder- und Jugendarbeitsliteratur, so auch für den Verlag der Jugendbewegung. Seine „Bücherkiste“ hatte sich im Lauf der Jahre zudem weiterentwickelt und war um Fahrten- und Lagermaterial, Trekking und Outdoor erweitert worden. Wir danken auch für Jahrzehnte der ehrenamtlichen Jugendarbeit. Ob und wer seinen Versand übernimmt, ist wohl noch...

Wir trauern um Gerhard Völker (Pingi) Jun03

Wir trauern um Gerhard Völker (Pingi)...

Am 21. Mai verstarb Gerhard Völker (Pingi), Präsident des Finanzgerichtes Mecklenburg-Vorpommern a.D., im Kreis seiner Familie. Der Deutsche Pfadfinderbund (DPB) trauert um seinen Alt-Bundesvogt und Alt-Hochmeister seines Ordens Sankt Georg. Pingi hat über Jahrzehnte durch sein unermüdlich elanvolles und standhaftes Wirken Bund und Orden maßgeblich (mit-)gestaltet und in beeindruckender und bleibender Weise überaus bereichert. Auf Grund der derzeitigen Lage finden Trauerfeier und Beisetzung nur im engsten Familienkreis...

Wir trauern um Dr. Norbert Blüm Apr28

Wir trauern um Dr. Norbert Blüm

Dr. Norbert Blüm verstarb am 23. April 2020 im Alter von 84 Jahren. Die Gesellschaft und die Pfadfinderbewegung verlieren mit Dr. Norbert Blüm einen Menschen, der sich vorbildlich für die Gemeinschaft, für die Schwächsten und Benachteiligten, einsetzte. Er versuchte, die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als er sie vorgefunden hat. Erst als Spätberufener war Dr. Norbert Blüm im Alter von 18 Jahren, seinerzeit Werkzeugmacher in den Opel-Werken Rüsselsheim, Mitte der 50er Jahre zur Pfadfinderbewegung gekommen. 1956 gründete er dann in Rüsselsheim den damaligen Stamm Cherusker in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg und errichtete mit eigenen Händen das bis heute existierende Heim im Ostpark von Rüsselsheim. Er arbeitete sich hoch: Nach erfolgreichem Besuch des Abendgymnasiums studierte er ab 1961 u.a. Geschichte, Soziologie und Philosophie und promovierte 1967. Als Politiker der CDU gehörte er dem Bundestag mit Unterbrechung von 1972 bis 2002 an, 1982-1998 war er Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Im November 2012 ehrte der Verband Deutscher Altpfadfindergilden Dr. Norbert Blüm in Berlin mit der Verleihung der St. Georgs Plakette. „Wir zählen Sie zu den  ehemaligen und heutigen Pfadfinderinnen und Pfadfindern“, erklärte Helmut Reitberger, der Vorsitzende des VDAPG,  „die sich nach den Regeln und Prinzipien des Pfadfindertums –  aktiv auf die Lebenssituationen in dieser Welt eingelassen haben und durch ihr politisches Engagement sowie die Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Fähigkeiten die Gesellschaft prägend mitgestaltet haben. Ihr Lebensweg und Ihr Einsatz für die Gemeinschaft – war und ist unseres Erachtens gelebtes Pfadfindertum und macht Sie zu einem Vorbild – nicht nur für unsere jungen Menschen in den aktiven Pfadfinderverbänden.“ Ihm war die soziale Gerechtigkeit ein Herzensanliegen bis zuletzt. Noch 2016 übernachtete er aus Solidarität im Flüchtlingslager Idomeni und bezeichnete die dortigen Zustände als Anschlag auf die Menschlichkeit. Auch wenn er beispielsweise in Bonn Pfadfindern spontan über den...