Ein großes Fest für Jockel Sep20

Ein großes Fest für Jockel

Am Samstag, den 17.09. trafen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder und viele, viele Ehemalige zur Trauerfeier für den verstorbenen Bundesfüher Joachim Müller, besser bekannt als Jockel.  Jahrzehnte lang hatte er Bund und Pfadfinder geprägt. Er wünschte sich ein Fest und so kamen sie aus ganz Deutschland ins Pfadfinderzentrum am Callenberg um einen der wenigen wirklichen Bundesführer der Pfadfinderbewegung zu feiern. Den Anfang machte der Spielmannszug Coburg-Neuses, dann wurden seine Lieblingslieder gesungen und zwischendurch gab es kurze Ansprachen. Natürlich durften Kaffee und Kuchen und die unglaublichen Coburger Bratwürste auch nicht fehlen. In der Jurtenburg waren die Wimpel und Fahnen der Stämme aufgebaut, die Urne mit Halstuch und ein großes einprägsames Porträtbild bleiben in Erinnerung. Ein würdiger Rahmen für unseren Freund Jockel. RIP Die Bundesführung der Weltenbummler  würdigte die unermüdliche Arbeit von Jockel. Hier zwei Videos vom gemeinsamen Gesang: Endlos sind jene Straßen...

Zum Tode von Queen Elisabeth II Sep09

Zum Tode von Queen Elisabeth II

Die Organisation der Britischen Pfadfinderinnen, denen Queeen Elisabeth als Kind selbst zugehörig war und denen sie als Schirmherrin bis zu ihrem Tode vorstand, teilte am gestrigen Abend mit: „Mit tiefer Trauer haben wir bei Girlguiding heute Abend vom Tod unserer Schirmherrin, ihrer Majestät der Königin, erfahren. Unser tiefstes Mitgefühl gilt der königlichen Familie in dieser sehr traurigen Zeit. Ihre Majestät, die Königin, war ihr ganzes Leben lang mit Girlguiding verbunden. Sie kam 1937 im Alter von 11 Jahren zum ersten Mal zu Guides, zusammen mit ihrer Schwester Prinzessin Margaret, die sich den Brownies anschloss [Gruppe der 7.-10.-Jährigen]. Als Mitglied der 1st Buckingham Palace Guides nahm sie an Campingausflügen teil und erwarb Abzeichen in Schwimmen, Erster Hilfe, Dolmetschen und Reiten. Die außergewöhnliche Hingabe der Königin an den öffentlichen und freiwilligen Dienst begann lange vor ihrer Regierungszeit. 1946 schloss sie sich als Sea Ranger der Besatzung eines Trainingsschiffs in Dartmouth an und erledigte Aufgaben wie das Schrubben der Decks. Im selben Jahr wurde sie zum Chief Ranger des British Empire ernannt. 1953, in dem Jahr, in dem sie den Thron bestieg, wurde Ihre Majestät die Königin Schirmherrin von Girlguiding. Im Laufe der Jahre haben Tausende von Mädchen und jungen Frauen in ganz Großbritannien und Übersee hart gearbeitet, um ihren Queen’s Guide Award zu erhalten, die höchste Auszeichnung, die es im Bereich Führung gibt. Unser Programm an Abzeichen und Aktivitäten hat sich seit 1937 verändert, ebenso wie sich die Welt und das Leben der Mädchen verändert haben – aber der Spaß, die Freundschaft und das Abenteuer, die die Königin beim Führen genossen hat, wird noch heute von Tausenden von Mädchen und jungen Frauen beim Führen genossen. Ihr ganzes Leben lang verkörperte The Queen den Geist des Führens. Jeden Tag hielt sie ihr Versprechen, ihr Bestes zu geben,...

Zum Tod von „Jockel“ Müller Sep07

Zum Tod von „Jockel“ Müller...

Im Alter von 72 Jahren hat gestern am 06.09.22, Jockel, Bundesführer a.D. des Pfadfinderbundes Weltenbummer, nach schwerem Kampf seine letzte Fahrt angetreten. Stamm Aar schrieb: „Dein Engagement, dein Pflichtbewusstsein und deine ganze Person ehren dich bis heute und bis in alle Zeit. Für viele Weltenbummler warst du ein wichtiger Ansprechpartner, Ausbilder und Mentor.“ Der Pfadfinderbund Weltenbummler, war ursprünglich unter dem Namen „Pfadfinderbund Bayern“ aus vorherigen Stämmen des BdP Ende 1981 entstanden. Jockel war dessen erster Bundesführer.  2008 hatten die Weltenbummler eine Ausgabe ihrer Bundeszeitschrift „Wegzeichen“ ganz unter das Thema Jockel...

Nachruf Guntram Welzig „Gundi“ Okt26

Nachruf Guntram Welzig „Gundi“...

Pfadfinder und Rotkreuzler: Guntram Welzig, Pfadfindername „Gundi“ war nicht nur lange Jahre das allgegenwärtige Gesichts des Rotkreuz-Ortsvereins, sondern von 1954 bis 1964 Mitglied des Pfadfinderstammes der DPSG Plankstadt. Am 15. September ist er von uns gegangen. Sein Engagement in beiden Institutionen kommt nicht von ungefähr. Die idealistische Grundorientierung des Helfens ist die gleiche, das Pfadfinderversprechen fordert, „jederzeit und allen Menschen zu helfen“. Und sein Einsatz beim Roten Kreuz kommt unmittelbar aus seiner pfadfinderischen Vergangenheit. Die Pfadfinder seiner Zeit hatten vor ihrem Versprechen verschiedene Prüfungen zu absolvieren, unter anderem einen Kurs in Erste Hilfe, angeboten vom Roten Kreuz. Dieser Grundkurs war für Guntram nach seiner Bundeswehrzeit der Einstieg zum ehrenamtlichen Engagement beim Roten Kreuz und zu seiner beruflichen Neuorientierung im medizinischen Bereich. Auf verschiedenen Pfadfinderlagern war er als Betreuer und Berater tätig. Gundi trat am 01.09.1954 als Jungpfadfinder in den örtlichen Pfadfinderstamm St. Nikolaus unter dem damaligen Feldmeister Wolfgang Stroh in die Jungsippe „Adler“ ein. 1955 wurde der rührige Junge zum Kornett (Sippenführer) ernannt, 1956 Übergang zur Pfadfinderstufe. Im März 1957 legte er sein Pfadfinderversprechen ab. Bekannt wurde er als temperamentvoller Bannerträger der Pfadfinder bei den jährlichen Fronleichnamsprozessionen. Beim Abschluss in der St. Nikolaus-Kirche war es üblich, unter dem brausenden Orgelklang und dem Choral „Grosser Gott wir loben dich“ vor dem Altar das Banner der mitlaufenden katholischen Organisationen zu schwingen. Dabei passierte ihm das Missgeschick, dass die Bannerspitze aus Messing sich löste, in hohem Bogen quer durch den Altarraum flog und scheppernd in einer Ecke landete. Guntram Welzig lebte in hohem Masse die pfadfinderische Hilfsbereitschaft, die „gute Tat“. Meine persönlich intensivste Begegnung mit Guntram war ein Wanderlager quer durch den Spessart im Jahre 1961. Er war kurz zuvor nach dem 18monatigen Wehrdienst von der Bundeswehr zurückgekommen und hatte davon einiges zu erzählen. Seine Ratschläge zur...

Nachruf auf Helm König Jun03

Nachruf auf Helm König

Vergangene Woche verstarb Helm König in seinem Haus in der Wedemark nach längerer schwerster Erkrankung. Der bekannte Musikherausgeber, Liedermacher und „berüchtigter“ Förderer und Kritiker bündisch-musikalischem Schaffens wurde am 15. April 1930 in Bremen geboren. Helm kam über die Deutsche Jungenschaft zur bündischen Jugend. Ursprünglich studierte er Germanistik und Geschichte, später kamen noch Pädagogik, Chorleitung und Philosophie hinzu; er arbeite als Verlagsassistent bei Voggenreiter („Turm“), als Gymnasiallehrer und als Lektor in Kalkutta. 1968 übernahm er ein kleines bündisches Schallplattenlabel und gründete mit Freunden aus der Jungenschaft die Schallplattenfirma Thorofon. Wann immer bündischer Gesang oder das Beherrrschen von Instrumenten im Niveau abzugleiten drohte, wurde ein deutliches Wort von Helm hörbar – ab 1985 war er als Jurymitglied regelmäßig bei verschiedenen pfadfinderisch-bündischen Singewettstreiten anzutreffen. Eby vom Mindener Kreis gedachte seiner mit den Worten des 90. Psalms (Vers 12): „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ und fuhr fort:„Helm ist seit dessen Gründung Mitglied des Mindener Kreises und hat sich bei vielen Sommertagungen um die Aufnahmen der Vorträge und Gespräche bemüht. Es ist noch immer des „Schweißes der Edlen“ wert, diese Unterlagen und Tonaufnahmen auszuwerten im Sinne der satzungsmäßigen Aufgabe des MK, die Geschichte der Nachkriegsjungenschaft zu erforschen und zu dokumentieren. Er hat noch gehört, dass Manni Nimax sich darum bemüht, unter Verwertung des von Helm und Bernd Gerhardt zusammengestellten Fotoarchivs, welches seit Oktober 2017 im Archiv der Jugendbewegung auf dem Ludwigsten eingelagert ist, den lange geplanten Fotoband endlich vorzubereiten. Er hat sich sehr darüber gefreut, auch wenn er zur weiteren Mitarbeit wegen seiner Erkrankung nicht mehr in der Lage war. Immerhin hat er vor der Ablieferung an das Archiv daür gesorgt, dass der Inhalt des mehr als 4.500 Foto umfassenden Archivs auf drei Festplatten gespeichert wurde, so dass Manni für seine...

BSA trauert um Steve Jr. Bechtel Mrz24

BSA trauert um Steve Jr. Bechtel

Stephen D. Bechtel Jr., Eagle Scout, Träger des „Silbernen Büffels“ und emeritierter CEO der Baugruppe Bechtel Corp., starb am Montag friedlich in seinem Haus in San Francisco. Er wurde 95 Jahre alt. In der Geschäftswelt war Bechtel als der Mann bekannt, der aus einem in den USA ansässigen Familienunternehmen einen Global Player machte. Für amerikanische Pfadfinder und Pfadfinder im ganzen Land ist sein Name ein Synonym für hochmodernes Abenteuer und Charakterbildung. Das 50-Millionen-Dollar-Geschenk der Bechtel Jr. Foundation ermöglichte den Bau des Nationalen Pfadfinderreservats der Bechtel-Familie Summit – das ganzjährige Mehrzweckziel der BSA für Abenteuer- und Führungstraining, das dem Nationalen Pfadfinder-Jamboree als ständiges Zuhause dient. „Unser Beitrag zum Summit Reserve-Projekt in West Virginia ist bei weitem die größte und beste Investition, die wir jemals getätigt haben“, sagte Bechtel in dem Buch „Steady at the Helm – Lektionen in Führung von Stephen D. Bechtel Jr.“, veröffentlicht von die BSA im Jahr 2016. „Die Boy Scouts of America lehren jungen Männer sehr gut die wichtigen Eigenschaften der Staatsbürgerschaft und des persönlichen Charakters, und es war uns sehr wichtig, ihnen helfen zu können.“ Als sich der junge Steve Jr. mit Troop 4 in Piedmont, Kalifornien, einst selbst in den Reihen der Pfadfinder hocharbeitete, lernte er auch von seinem Vater Steve Sr. und Großvater Warren etwas über das Familienunternehmen. „Die Erfahrungen und Lektionen des Scouting haben mir über die Jahre sehr geholfen“, sagte Bechtel in „Steady at the Helm“. „Schon als kleiner Junge konnte ich sehen, dass Scouting persönliche Werte förderte, die für den Erfolg im Leben wichtig waren“, sagte er. „Tatsächlich haben die im Pfadfindereid und -gesetz hervorgehobenen Werte im Laufe der Zeit dazu beigetragen, meine Weltanschauung zu bestimmen und zu validieren.“ Die Bechtel Company wurde 1898 von Warren gegründet, um beim Bau von Eisenbahnen zu helfen. Das...