Monatsbericht der Pollution Police...

Gut Pfad! Hier der Monatsbericht Februar:  http://pollutionpolice.com/aktuell.html Es lohnt sich mal wieder: – Quartalsthema Behinderung und alt werden: Yogastunde – Quartalsthema Behinderung und alt werden: Besuch im Blindenmuseum – Baumpflanzaktion 1 und 2 (1500 Stileichen im Reichswals pflanzen) Herzliche Grüße Deine Pollution Police...

Sturmtief Eberhard brachte Brennholz...

Glück im Unglück: Sturmtief Eberhard wütete über Bonn und ließ einen umstürzenden Ahorn auf das Dach der örtlichen Pfadfinderheimes des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) herabfallen. Augenscheinlich entstanden am denkmalgeschützten Gebäude aber kein Schaden. Und Brennholz kann man immer gut...

Bundesthing des DPB

Beim gestern beendeten Bundesthing des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) in Martinfeld nahmen über 100 Vertreter/innen von Gruppen aus ganz Deutschland teil. Die mit Spannung erwartete Abstimmung über eine Neufassung der Bundesordnung hinsichtlich der Bezeichnungen von weiblichen Führerämtern endete mit einem klaren Votum für eine Anpassung an die Bezeichnungen des Jungenbundes in weiblicher Form. Die männlichen entsprechenden Personen hießen schon lange Ring-, Gau-, Bundes -vogt. Die weiblichen hingegen bislang -führerin bzw. Führerin des Mädchenbundes. Aus welchen historischen Gründen auch immer sich dieser Unterschied entwickelt hatte, wurde nun die Angleichung beschlossen, wobei Vertreter der von Männern geführten Gruppen (ganz Gentlemen) vorab um ein Meinungsbild der von Frauen geführten Gruppen gebeten hatten, um ggf. deren Wunsch zu entsprechen zu können. Denn der Deutsche Pfadfinderbund gliedert sich in Jungen- und Mädchenbund. Auch Änderungen der Ordnung des Mädchenbundes bedürfen dabei der Zustimmung des Jungenbundes. Nachdem die Angehörigen des Mädchenbundes sich mit klarer Mehrheit für eine Änderung der entsprechenden Bezeichnung ausgesprochen hatten, folgten ihnen Ihre Bundesbrüder in weiten Teilen nach und unterstützten ihr Anliegen. Künftig heißen die entsprechenden weiblichen Vertreterinnen Ring-, Gau- und Bundes...

Vorgestellt: Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands...

Die heutige Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) gründete sich 1976 aus Unzufriedenheit mit dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und berief sich dabei auf die Traditionen der historischen CPD. Sie entstand aus Gruppen des VCP und außenstehenden CP-Gruppen. Im Zentrum der Arbeit stehen der christliche Glaube und die klassische Pfadfinderarbeit. Der Bund umfasst Mädchen und Jungen, trägt eine gemeinsame Kluft, es gibt Gesetz und Versprechen und sie arbeitet mit Pfadfinderproben. Seit 2003 ist die CPD Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej). Neben dem Bundeshof in Birkenfelde verfügen auch zahlreiche Gruppen der CPD über eigene Heime. Die CPD gehört mit mehreren tausend Mitgliedern zu den größeren Pfadfinderorganisationen in Deutschland. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Urteil: Schuldig

Mit dem heutigen vierten Verhandlungstag endete das Verfahren gegen ein früheres Vorstandsmitglied des Freien Bildungswerkes Balduinstein und früheren kurzzeitigen Präsidenten des Balduinsteiner Wandervogels (Vorläufer des Autonomen Wandervogels) mit einem Schuldspruch. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der 74-jährige Angeklagte zweimal des sexuellen Missbrauchs eines Kindes schuldig gemacht hatte. Es verurteilte ihn zu zwei Jahren ohne Bewährung. In seiner Begründung legte das Gericht dar, dass es sich zweifelsohne um eine Tatserie gehandelt habe, die sich auch nach dem juristisch noch relevanten Zeitraum fortsetzte. Auch weil der Angeklagte während des Verfahrens keine Reue oder Bedauern anzeigte, sah es von der Aussetzung der Strafe auf Bewährung trotz u.a. günstiger Sozialprognose, hohem Alter des Täters und fehlenden Vorstrafen ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mehrere Prozessbeteiligte gehen davon aus, dass gegen das Urteil wohl binnen einer Woche Rechtsmittel eingelegt...

Vorankündigung: Vierter Verhandlungstag und Urteilsverkündung...

Morgen, am 07.03.2019, wird voraussichtlich die Verhandlung gegen einen früheren langjährigen Vereinsvorstand des Freien Bildungswerkes Balduinstein am Amtsgericht Diez fortgesetzt. Der Beginn ist auf 10 Uhr festgelegt. Die Verhandlung ist öffentlich. [Es kann immer dazu kommen, dass Termine verschoben werden. Sollte dies rechtzeitig bekannt werden, wird hier aber darüber informiert]. Aller Voraussicht nach wird an diesem Verhandlungstag ein Abschluss erfolgen, mit einer Urteilsverkündigung ist am selben Tag zu rechnen. Die Besucherzahlen beim Verfahren gingen von Verhandlungstag von Verhandlungstag stetig nach oben, bereits beim dritten waren alle Plätze belegt, dies düfte diesmal wieder der Fall sein. Für den anstehenden Gerichtstermin ist, soweit derzeit bekannt, bislang nur ein Zeuge geladen. Es handelt sich hierbei um eine weitere Person, die ggf. Auskunft darüber geben werden wird, wann der Angeklagte und die damalige Pfadfindergruppe, welcher der Nebenkläger angehörte, sich auf der Balduinstein kennenlernten. Sollte das Gericht es als erwiesen ansehen, dass dies erst nach dem vierzehnten Geburtstag des Nebenklägers war, erübrigt sich die Frage, ob es tatsächlich zu sexuellen Übergriffen gekommen ist. Denn dann hätte zwar womöglich sexueller Missbrauch eines Schutzbefohlenen vorgelegen, dieser wäre aber bereits verjährt. Die Folge wäre ein Freispruch in Hinblick auf die Anklage des sexuellen Missbrauch eines Kindes. Sollte das Gericht es hingegen als erwiesen ansehen, dass das erste Kennenlernen etwa ein Jahr vor dem vierzehnten Geburtstag des Nebenklägers erfolgte, wären alle Entlastungszeugen (darunter zwei selbst bereits verurteilte Personen) ihrer Glaubwürdigkeit hinsichtlich ihrer übrigen Aussagen ziemlich beraubt. Der Angeklagte selbst hatte das Kennenlernen mit dem Nebenkläger sogar zwei bis drei Jahre später datiert. Zum Zuge kämen dann eher die Aussage des Nebenklägers selbst sowie seiner Mutter und anderen Angehörigen der damaligen Pfadfindergruppe, die übereinstimmend erklärt hatten, dass das Verhältnis zwischen dem Angeklagten und dem Nebenkläger im Laufe weniger Monate nach dem Kennenlernen sehr vertraut...