Vorgestellt: Die WesleyScouts

Die WesleyScouts sind die Pfadfinder der evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Diese Freikirche wurde gegründet von dem anglikanischen Geistlichen John Wesley, nach dem sich auch die WesleyScouts benannt haben. Sie bilden historisch betrachtet die dritte und jüngste Welle von Pfadfindern innerhalb dieser Freikirche in Deutschland.WesleyScouts treffen sich in ihren Stämmen, genießen das Leben in der freien Natur, lehren Kinder und Jugendlichen Knoten und Bünde, den Umgang mit Feuer und das sichere Handhaben der Werkzeuge. Erste Hilfe, Kochen überm Lagerfeuer, kleine und große Bauten, kurze oder längere Wanderungen, sachgerechtes Verhalten in der Natur, die Freude am Einfachen sind weitere abenteuerliche Inhalte für junge Menschen. Bei den Treffen bildet das Vermitteln und Einüben pfadfinderischer Werte, die durch das Christentum geprägt sind, die geistliche Grundlage der Arbeit. Die WesleyScouts arbeiten gerne und oft mit anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern zusammen. Den WesleyScouts gemeinsam sind das Versprechen und die Regeln, das grüne Tuch, das Emblem und der Stufenpfad – das ist ihr Ausbildungsweg und gleichzeitig der Titel ihres Handbuches für solides Wissen. Die Kinder müssen keine Christen sein, um mitzumachen. Dennoch bildet auch der Glaube im „Stufenpfad“ eine Ausbildungssparte. Aber das Bekenntnis zu Gott kann im Versprechen (wie es auch in anderen Bünden gehandhabt wird) entfallen. Das Versprechen der Wesley Scouts lautet: „Es ist mein Ziel, Gott, meine Mitmenschen und mich selbst zu achten.“ Sieben Regeln untermauern dann dieses Versprechen: Die WesleyScouts … lernen Gott kennen und sich an Jesus zu orientieren. … helfen und packen mit an. … sind ehrlich und bereit, ihre Meinung zu vertreten. … suchen das Beste in Mensch und Natur. … sind ritterlich, auf ihr Wort kann man sich verlassen. … sind genügsam und teilen, was sie haben. … halten mit anderen zusammen und können sich in der Gruppe einfügen. Hier geht es zur Homepage der WesleyScouts. Neugierig geworden? Mehr...

Beisetzung von Oss Kröher

-Bericht aus und für den Mindener Kreis- Mit Ukos bin ich am Vormittag des 08. Juli 2019 zum Waldfriedhof nach Pirmasens gefahren, um unseren am 01.07.2019 sanft entschlafenen Freund Oss auf seinem letzten Weg auf dieser Erde zu begleiten. Vom Mindener Kreis waren außerden gekommen: Zeko mit Frau Rosie, Tenno, Roland und Frank Krämer. Mit uns waren mehr als hundert  Freunde und Verwandte von Oss gekommen, um an der von Gretel sehr stilvoll vorbereiteten Feier teilzunehmen. Der Vorstand hat in der Aussegnungshalle im Namen aller Mitglieder des MK einen Kranz niederlegen lassen, auf dessen Schleife es heißt, dass unser Freund uns unvergessen bleibt. Die der Familie von Oss offenbar verbundene Pastorin hat sehr teilnehmend und persönlich gesprochen. Der Sohn Michael von Hein Kröher hat das Wesen und die Person seines Onkels gewürdigt und es wurden mehrere Lieder (darunter FALADO) gesungen und zum Schluss wurden nach dem gemeinsamen Vaterunser zwei von Oss gesungene Lieder vom Band abgespielt. Die Trauergemeinde begab sich dann auf den recht langen (und steilen) Weg zum Grab, in dem Oss – gleich neben dem Urnengrab seines Zwillingsbruders – zu seiner letzten Ruhe gebettet wurde, auf der höchsten Stelle des Pirmasenser Waldfriedhofs.Mit Fouché ist vereinbart, dass im nächsten Heft unserer Schriftenreihe eine ausführliche Würdigung von Wesen und Wirken unseres Freundes Oss erscheinen...

Streit um Zuschüsse

„Geld korrumpiert“ bzw. „Wer zulässt, dass der Staat einen finanziell fördert, sagt ja zu dessen Beeinflussung der Arbeit“. Diese Haltung vertreten viele Gruppierungen insbesondere aus der Wandervogel-Bewegung. Die Pfadfinderorganisationen sind hingegen dem Staat (und dessen Geld) weniger kritisch gegenüber eingestellt. Mit den beantragten Zuschüssen wird ermöglicht, dass auch weniger solvente Familien ihre Kinder mitschicken können oder zusätzliche Aktivitäten stattfinden können. So auch die Pfadfinder aus Haigerloch in Süddeutschland. Zehn Tage geht es für die DPSGer diesen Sommer ins Zeltlager nach Eggenberg in Österreich. Tausend Euro Zuschuss hatten sie dafür bei ihrer Stadt beantragt. Doch das wurde nun abgelehnt. Hauptgrund: Die Pfarrgemeine, zu der die Pfadfinder nach Ansicht der Politiker gehören, gab selbst nur 280€ dazu.  Auf exakt diese Höhe begrenzte denn auch der Gemeinderat seinen Zuschuss, denn „wo Kirche drauf steht, sollte auch Kirche drin sein“, so der Bürgermeister. Freilich, wenn Politiker Zuschüsse nach Gutdünken gewähren oder aber auch nicht gewähren, weil offenbar keine einheitlichen Förderrichtlinien existieren, ist das für die Planungssicherheit der betroffenen Jugendgruppen eine Katastrophe. Zudem ist die DPSG zwar an vielen Kirchengemeinden angesiedelt, doch zumeist reichlich unabhängig und lässt auch Nicht-Katholiken teilhaben. Quelle: swp.de 27.06.2019 Bild: DPSG Haigerloch, Sommerlager...

Schwierige Nachbarschaft

Da waren zum einen die britischen Pfadfinder aus Hereford & Worcester County, die sich beim „ShireJam“ am vergangenen Wochenende auf dem „Three Counties Showground“ zu ihrem ersten gemeinsamen Zeltlager seit 25 Jahren trafen. Und gleichzeitig kamen nur etwa 200m weiter erwachsene Angehörige der Swinger-Bewegung zum „Swingfields“-Festival – inklusive sexueller Aktivitäten – zusammen. Große Aufregung im Vorhinein, die Pfadfinder würden die nebenan stattfindende „Orgie“ mit Sicherheit hören- und sehen können. „Da müssen die kleinen Jungen aber aufpassen, dass sie nicht zufällig bei ihren Wanderungen und Entdeckungstouren plötzlich ein paar Sextoys in der Hand haben. Oder sie Zeuge werden, wie im „Adventure“ Zelt die neuesten Sex-Praktiken ausprobiert werden“, schrieb beispielsweise „Der Westen„. Da scheint aber manches heißer gekocht worden zu sein, als es in Wirklichkeit war. Man wird sich schon aus dem Wege gegangen sein. Und wer da nun letztlich mehr Krach produziert hat, nun, das wäre zu...

Führungswechsel im Laninger Wandervogel...

Zu Pfingsten wurde fee (Samia Mohammed, links) für die kommenden drei Jahre als neue Bundesführerin der Laninger gewählt. Sie folgt Pirkko-Lisa Klein (rechts im Bild). Fee wird von einem ebenfalls neu zusammengesetzten Bundesrat („Ädil“) unterstützt. Die nächste Aktion der Lannen ist die Bundesfahrt in die Westkarpaten. Der Laninger Wandervogel hat 60 Mitglieder im Rheinland, Ostwestfalen, Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin und Dresden. Kontakt:...

Archiv-Fachtagung der DPSG

Das Bundesarchiv der DPSG und die DPSG-Bundesleitung veranstalten am ersten November-Wochenende eine Archiv-Fachtagung „Pfadfindergeschichte: Archivieren oder vergessen“. Alle Archiv-Interessierten sind eingeladen. Hier der Einladungsflyer: 2019-06-21 Archiv-Fachtagung-90j-dpsg-Flyer...