Diözesanversammlung der PSG

Am 13.03.2021 tagte die jährliche Diözesanversammlung der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg Diözesanverband Aachen (PSG Aachen) – in diesem Jahr allerdings digital.  Pädagogik und Kirche Die Versammlung hat unter anderem dafür gestimmt, das eigene koedukative Konzept noch einmal zu überarbeiten und zu aktualisieren. Sie hat sich außerdem mit dem Thema Maria 2.0 auseinandergesetzt, infolgedessen sich die Versammlung für eine Unterstützung der Umsetzung der Thesen dieser Kirchenbewegung ausgesprochen hat. Zudem besuchten Vertreter*innen der PSG-Bundesebene und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Versammlung und konnten sich bei dem Tagesordnungspunkt „Anträge“ beratend einbringen. Tschüss Theresa Bei einem netten irischen Abend mussten und konnten wir unsere Diözesan- und e.V.-Vorsitzende Theresa Krummen nach 2 Jahren verabschieden. Sie hat in den letzten zwei Jahren viele wertvolle Impulse im Verband gesetzt und die unterschiedlichsten Ideen einbringen können. Wir danken ihr sehr herzlich für all die Zeit, die Nerven und die mitreißende Motivation und wünschen, dass jetzt ruhigere Zeiten anstehen, in denen mehr Raum auch für andere Dinge vorhanden ist! Hallo Lisanne & willkommen zurück Kim und Lilo Als Nachfolge haben wir Lisanne Leonartz mit viel Freude neu gewählt. Sie bildet nun zusammen mit Lilo Schmidt, die sich erneut zur Wahl gestellt hat, den Diözesanvorstand und wurde auch gleichzeitig in den Vorstand des Pfadfinderinnenwerks St. Georg, Diözese Aachen e.V. gewählt. Dieser besteht nach einer Wiederwahl von Kim Geffroy zusätzlich aus Bianca Nießen und Lilo Schmidt. Schön, dass du unser Team erweiterst, Lisanne. Wir freuen uns schon auf die Zeit und Zusammenarbeit. Hier noch mal ein herzliches Willkommen! Weitere Informationen zur PSG Aachen finden Sie unter: www.psg-aachen.de...

Der Beerdigungsmessdiener

Norbert Blüm war Gründer des Rüsselsheimer DPSG-Pfadfinderstammes „Cherusker“ und 1956 dessen erster Feldmeister. Vor seiner Zeit als aktiver Pfadfinder war Nobi Messdiener in seiner Pfarrei. Im Erinnerungsbuch „Dann will ich´s mal probieren“ beschreibt er eines seiner Erlebnisse, besser gesagt eines Streiches. Die Vorlage lieferte wohl Wilhelm Buschs Geschichte von Max und Moritz und dem Lehrer Lämpel. Die Rolle der explosiven Lehrerpfeife vertrat ein liturgisches Gerät mit dem Namen Weihrauchfass. Er schreibt (gekürzte Fassung): „Von Beerdigungen verstehe ich etwas. Schließlich war ich vier Jahre Beerdigungsmessdiener. Das war eine heissbegehrte Position, denn es gab schulfrei und dazu fast immer ein Trinkgeld. Kein Wunder, dass ich meine Stelle gegen nachwachsende Generationen zäh verteidigt und jeden Anspruch auf Stellung und Trinkgeld zurückgeschlagen habe. Ich könnte meine Stelle als Friedhofsmessdiener heute noch haben, hätte ich meine Karriere nicht selbst mit einer übermütigen Dummheit beendet. Die Rollen im Beerdigungstrio waren fest verteilt. Reinhold trug das Vortrage-Kreuz, Karl war im Besitz des Weihrauchschiffchens (mit den Räucherkörnchen), ich amtierender Weihrauchschwenker am Rauchfass. An jenem Tag kam ich auf den Einfall, die Explosivkraft des Schiesspulvers, das wir verstreuten Patronen entnommen hatten, in einer neuen Mischung zu probieren, nämlich mit Weihrauch vermengt. Karl wusste nichts von der Sprengkraft dessen, was sich an diesem Tag in seinen Händen befand. Ich hatte durch frühzeitiges Eintreffen für die Präparation des Weihrauchs gesorgt. Kurz bevor der Priester die zu Herzen gehenden Worte sprach: „ Mit himmlichem Wohlgeruch erfülle deine Seele“ und dabei den Rauch aus dem silbernen Rauchfass schwenkend über dem Sarg entweichen liess, wurde der Weihrauch auf die glühende Kohle im geöffneten Rauchfass gestreut. Wie geahnt, erhofft und befürchtet gab es beim Zusammentreffen von Weihrauchpulver mit glühender Kohle eine ansehnliche Stichflamme. Das weisse Rosett des Pfarrers sah danach leicht verändert aus, die Stola etwas angesengt. Reinhold am...

Mit dem Motorrad zum Ganges

15 .März 1951 –  „Das Morgenland ist weit“: Vor 70 Jahren startete Oss Kröher mit dem Motorrad „vom Rhein zum Ganges“. „ Wir lebten am Rande der Vagabondage – Fürsten in Lumpen und Loden. Mal waren wir gefeierte Artisten, dann wieder beinahe Bettler fern der Heimat. Länder, Ströme und Gebirge überquerten wir im Sattel, Grenzen öffneten sich eine nach der anderen. Manches schöne Mädchen lachte uns an, schwarzhaarig, bronzehäutig und rehäugig. Freunde gewannen wir, während Europa hinter uns versank und Asien begann. Gustav konnte barfuß auf Glasscherben gehen, Feuer fressen und sich unter Wasser aus einem Sack befreien, worin er mit Handschellen gefesselt war. Ich sang meine Lieder, Songs und Chansons von der Unrast und der Liebe, der Heimat und fremden Welten zum Saitenspiel meiner Gitarre. Die Gagen waren anfangs mager, dann nahmen sie zu und wurden später fürstlich. Und jenseits der Morgenröte lockte das ferne Fahrtenziel: Calcutta.“ So beginnt Oss Kröher, der 2019, drei Jahre nach seinem Bruder Heinrich verstorbene Zwilling des Pirmasenser Gesangsduos „Hein und Oss“ , seinen großartigen Bericht über die „erste Motorradreise vom Rhein zum Ganges“. Aus der Retrospektive des gereiften, welterfahrenen Mannes stellte er sein Buch zu seiner Reise im Frühjahr 1997 fertig, dann schon fast 70 Jahre alt. Also 45 Jahre nach seiner Reise, auf der Grundlage seines Reisetagebuchs, Briefen und vermutlich auch aufgrund einer Artikelserie  von etwa 40  Artikeln,  die die heimische Zeitung  „Die Rheinpfalz“ schließlich  nach und nach abdruckte. 23-jährig brach er mit seinem Freund Gustav Pfirrmann, der von der London School of Economics nach Deutschland herübergekommen war am 15.März 1951 von seiner Heimatstadt Pirmasens Richtung  Asien auf. Schon bald zeigte sich, dass diejenigen Pirmasenser, die beim Aufbruch der beiden Freunde noch „ Das schaffen die nie , nächste Woche sind die wieder zurück“ raunten, eines...

Diözesanversammlung erstmals digital...

Die diesjährige Diözesanversammlung der DPSG, Diözesanverband Aachen, tagte vom 6. bis 7. März – zum ersten Mal digital. Grund dafür waren die gegenwärtigen Corona-Maßnahmen. Wichtige Punkte auf der Tagesordnung waren die Vorstandwahlen. Die Diözesanversammlung wählte Matthias Koß als neuen Diözesanvorsitzenden und Achim Köhler als neuen Diözesankuraten. Zusammen mit Sarah Geenen, die bereits bei der DV 2020 zur neuen Diözesanvorsit-zenden gewählt worden war, bilden sie nun den neuen Vorstand. Matthias Koß freut sich über die zahlreichen neuen Themenfelder, die ihn erwarten: „Vor allem freue ich mich darauf, zusammen mit den Verbandsmitgliedern diesen neuen Weg zu gehen und gemeinsam un-seren schönen Verband zu gestalten.“ Für die scheidenden Vorstandsmitglieder Jonas Spinczyk (ehem. Diözesanvorsitzender) und Thomas Schlütter (ehem. Diözesankurat) heißt es Abschied nehmen. „Ich hatte eine tolle Zeit hier im Verband und bin unendlich dankbar für diese Zeit“, so Jonas Spinczyk. Auch Thomas Schlütter verspürt großen Dank: „Die DPSG hat mir ein neue Sicht auf die Kirche, die Welt und auf die DPSG gezeigt.“ Anträge am Puls der Zeit Corona beherrschte nicht nur die äußeren Gegebenheiten der Ver-sammlung, sondern spiegelte sich auch inhaltlich wider. So beschloss die Diözesanversammlung einen Initiativantrag zum Thema Impfgerechtigkeit im Rahmen der Covid-19-Pandemie. Der Vorstand wurde somit beauftragt, das Thema in die 88. Bundesversammlung der DPSG zu tragen. Die Arbeitsgruppe „Pfadfinden queer gedacht“ wurde darüber hinaus beauftragt, zu prüfen, ob bzw. welche Zugangsbarrieren für queere Teilnehmende an Veranstaltungen des DPSG Diözesanverbandes Aachen existieren. Bild: Der neue Vorstand des DPSG DV Aachen, v.l. Matthias Koß, Sarah Geenen, Achim Köhler Bildnachweis: DPSG Diözesanverband...

Migration gelungen

Die längst überfällige Migration der Seite scouting.de auf die aktuelle technische Version des Hosters konnte gestern endlich erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Auch das Problem einer völlig veralteten Apache-Version hat sich damit lösen lassen (Danke an Stefan vom Kreuzpfadfinderbund Wuppertal für den diesbezüglichen Hinweis). Für die nächsten Monate sind wir damit wieder gut gerüstet und hoffen von weiteren Ausfällen sicher zu sein...

Umstellung und Updates

Liebe Leser, vergangene Woche erreichten uns zahlreiche besorgte Nachfragen über verschiedenste Kanäle, weil scouting.de mehrere Tage nicht mehr erreichbar war. Der Anlass der Störung war nach erfolgreicher Kommunikation mit dem Hoster und hilfreiche Geister schnell gelöst, die eigentlichen Probleme jedoch nicht. Ja, nach x Jahren ist der Zeitpunkt gekommen, wo direkt mehrere Dinge mal neu aufgesetzt werden müssen. Da dies Zeit bindet, gibt es erstmal keine neuen...