Neuzugang im Stiftungsvorstand

In den Stiftunggsvorstand der BdP Stiftung Pfadfinden ist Florian Stolzenberg für den im Frühjahr leider verstorbenen Roland Fiedler nachgerückt. Er ist beruflich im Bereich Vermögensmanagement tätig, was der Stiftung sicherlich zu Gute kommen wird. Im Jahr 2020 konnten bis Oktober 47.173€ an Förderprojekte vergeben werden. Darunter acht Kohten, die es Aufbaugruppen ermöglichen, auf Fahrt zu...

Sammlerherzen schlagen höher

Abzeichen tauschen oder sammeln ist ein recht verbreitetes Hobby unter Pfadfindern. Besonderes Ansehen haben dabei wohl jene, die entweder besonders schön sind, besonders selten oder an ganz besondere Ereignisse erinnern. Der rdp Nordbayern hat anlässlich der diesjährigen Friedenslichtaussendung einen Aufnäher entworfen, bei dem gleich mehrere dieser Punkte erfüllt sind. Zum einen die verewigte Schutzmaske, zum anderen der erste oder zumindest einer der ersten Aufnäher mit erweitertem Mitgliederkreis inklusive des Bund Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands...

Coronaverstoß: Ermittlung gegen Jugendbildungsverein...

Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, wird gegen einen kleinen Verein, der Live Action Role Playing (LARP) Aktivitäten anbietet, wegen mutmaßlichem Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung ermittelt. Inzwischen konnten endlich Details in Erfahrung gebracht werden. Der ECW Jugendbildung e.V. hatte sich entschieden, seine Veranstaltungen im Sommer trotz der Corona-Pandemie durchzuführen. Dafür erstellte er ein Hygienekonzept, welches es ermöglichte, dass alle Events stattfinden konnten. Dieses Konzept wurde  eng mit dem Landratsamt Tirschenreuth abgestimmt und sogar vom Stadtjugendring Erlangen als Basis übernommen. Es diente ebenso in seinen Grundzügen als Vorlage für den Bayrischen Jugendring. Scheint also kein schlechtes Konzept gewesen zu sein. Die drei Zeltlager, die der Verein dann in den Wäldern bei Erbendorf abhielt, wurden zudem unangekündigt vom Landratsamt kontrolliert und es wurden keine Verstöße festgestellt. Alle Teilnehmer waren zu Beginn des Events auf Fieber gemessen worden und einige hatten sogar einen negativen Corona-Test vorgewiesen. Bei der Veranstaltung selbst wurden die Jugendlichen in kleine Gruppen getrennt und der überwiegende Teil fand unter freien Himmel statt. Wie „Teilzeithelden.de“ berichtete, waren die Ermittlungen erst im Nachhinein durch einen Facebookpost des ECW e. V. ausgelöst worden. Dort waren Bildern zu sehen, auf denen Teilnehmer den Mindestabstand nicht eingehalten hatten und mehrheitlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Daraufhin wurden gegen den Verein – von wem auch immer – Anzeigen erstattet und die Behörden sahen sich gezwungen, dem auch nachzugehen. Der Verein selbst soll von einem „Shitstorm“ gesprochen haben, der aufgrund der Bilder über ihn hereingebrochen sei, bezog sich damit aber weniger auf die Ermittlungen, vielmehr die Internetgemeinde. Die Bilder seien erst gegen Ende der eigentlichen Veranstaltung entstanden. Ende Oktober teilte das Landratsamt mit, dass sich die Prüfung der Angelegenheit aufgrund der Corona-Situation verzögere. Es kam also offenbar nicht zu Ansteckungen, sonst wäre dies sicherlich mitgeteilt worden. Es gab auch kein Problem mit...

Bürgerabstimmung entscheidet für Pfadfinder...

Die Waldschule Helenenschacht liegt idyllisch, von Wald und Wiese umgeben, im mittelburgenländischen Ritzing in Österreich. Schon seit etwa 40 Jahren wird die frühere Schule in den Sommermonaten als Lagerplatz genutzt, seit 2013 liegt auch die Trägerschaft in den Händen eines von Pfadfindern der Gruppe W39 (Ober St. Veit) gegründeten Vereines. In den vergangenen Jahren wurden durch den Trägerverein der Pfadfinder etwa 85.000 Euro in Renovierungen investiert. Doch der Verein ist nicht Eigentümer, sondern nur Pächter des Geländes. Der bisherige Nutzungsvertrag, der eine Kündigung jederzeit ermöglicht, sollte auf Wunsch des Vereines in Hinblick auf bereits erfolgte Investitionen und bevorstehende, abgelöst werden durch einen Vertrag mit zehnjähriger Laufzeit und ohne die Möglichkeit zur vorherigen Kündigung. Der Vereinsvorstand erläuterte, man habe vor, das Dach des Hauptgebäudes neu zu machen. Diese Investition könne aber nur durch die künftigen Einnahmen refinanziert werden und könne nicht erfolgen, wenn weiterhin jederzeit gekündigt werden könne. Der Gemeinderat hatte mehrheitlich – mit Stimmen der ÖVP und der Liste für Ritzing – beschlossen, diesen Plänen zuzustimmen. Die SPÖ hingegen stimmte dagegen und regte eine Volksabstimmung an, die vergangenen Sonntag dann auch stattfand. Nach Lesart der SPÖ berge ein Nutzungsvertrag mit so langer Laufzeit das Risiko eines wirtschaftlichen Schadens für die Gemeinde. Die derzeitige Regelung habe sich 40 Jahre lang bewährt, man sähe keinen Bedarf für eine Neuregelung. Im übrigen habe auch die Gemeinde  40.000 Euro in die Schule investiert. Der Vereinsvorsitzende legte hingegen dar, dass kein wirtschaftliches Risiko für die Gemeinde bestünde, schließlich gehe der Erlös der Durchforstung des Waldes weiterhin an die Gemeinde, ebenso der Pachtzins für die Wiese und ein Euro pro Gast/Jahr. Wäre die Volksabstimmung am Sonntag mit einem „Nein“ für einen veränderten Nutzungsvertrag ausgegangen, hätte sich der Verein einen anderen Standort gesucht. Dann hatten die Bürger die Entscheidung und diese...

Philatelie-Artikel zu Exilpfadfindern...

In der aktuellen November-Ausgabe Ausgabe 521 der Zeitschrift Philatelie ist ein Artikel von Gottfried Steinmann (von der ArGe Pfadfinder, einer nicht-kommerzielle Vereinigung von Pfadfinder-Briefmarken-Sammlerinnen und -Sammlern, Philatelistinnen und Philatelisten) erschienen, der sich mit Exilpfadfindergemeinschaften befasst. Nach dem zweiten Weltkrieg waren im Rahmen von Flüchtlingsströmen auch aus den Baltischen Staaten auch zahlreiche Pfadfinder nach Deutschland gelangt. Litauen zählte zu den ältesten Pfadfinderorganisationen mit einer großen Zahl von Pfadfindern, gemessen an der Bevölkerung. Nach ihrer Ankunft in Deutschland fanden sich viele dieser Pfadfinder wieder zusammen und gründeten Gemeinschaften von Exilpfadfindern in Deutschland. Daraus entstanden dann anlässlich von Lagern auch Postkarten, Lagerbriefmarken und Poststempel, die heute das Herz von Sammlern und historisch Interessierten höher schlagen lassen. Informationen zu DP-Exilpfadfindern („Displaced Persons“) finden sich übrigens auch in der Ausarbeitung von Heinz...

Wandervogelhof Uelzen bittet um Spenden...

Bereits seit einigen Jahren arbeitet der Hof daran, die Brandschutzauflagen umzusetzen. Nun fehlen nur noch Kleinigkeiten, die sich aber zusammen auf einige tausend Euro belaufen. Deshalb bittet der Hof um...