24. Jamboree rückt näher

Dieses Jahr findet zum 24. Mal das World Scout Jamboree statt. Im Summit Bechtel Reserve im U.S. Bundesstaat West Virgina verbringen die 40.000 Teilnehmer 12 Tage lang ihre Zeit, davor bzw. danach finden (je nach Ferienzeit der Herkunftsbundesländer) Vor- und Nachtouren statt. Dieses Jahr sind insgesamt rund 1.300 deutsche Teilnehmer dabei, die sich unter dem Motto „unlock a new world“ mit den anderen internationalen Teilnehmern auf ein unvergessliches Abenteuer begeben. Das Jamboree versucht wie jedes Jahr, ein Vermittler für Weltfrieden zu sein , doch dieses Jahr wird besonderes Augenmerk auch auf die Digitalisierung gelegt.  Mit entsprechenden Angeboten sollen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen in diesem Bereich weitergebildet werden. So erhalten alle Teilnehmer bei ihrer Ankunft ein High-Tech-Armband, mit dem neue Freundschaften geknüpft werden können und welches die Erkundung von Aktivitäten, Erlebnissen und Exponaten erlaubt. Das Armband ist zudem der Schlüssel zur Teilnahme an Novus, dem Jamboree-weiten...

Vorbild: Pfadfinder

Heute vor 2 Jahren: In einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ setzte sich Sebastian Gallander mit den beruflichen Herausforderungen der Zukunft auseinander. Stichwort „Sozialkompetenz“. Die durch keine Maschine jemals wird erbracht werden können. Die Zahl der Jobs, für welche man Sozialkompetenz benötige, sei seit 1980 sogar um fast ein Viertel gestiegen. Um junge Menschen in ihren charakterlichen Fähigkeiten zu stärken, empfiehlt der Autor die Pfadfinder. Denn bei einem Pilotprojekt in England, bei welchem verschiedene Schulen mit Pfadfindern Kooperationen eingegangen seien, sollen sich bereits nach wenigen Monaten positive Ergebnisse bei den Schülern gezeigt haben. Anders als in der Kontrollgruppe. So sei ihre Kooperationsfähigkeit gestiegen, ihr Gemeinsinn, teilweise sogar ihr gesamtes Verhalten. Ich hab das mal gegoogelt und folgende Studie gefunden: „The Implementation of Character Education through Scout Activities“. Fazit von Sebastian Gallander: Die Bundesregierung müsste außerschulische Initiativen, welche die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schüler stärke, noch viel mehr unterstützen. Denn bisher würden besonders sozial schwache Schüler und solche mit Migrationshintergrund noch viel zu wenig von den Pfadfindern, aber auch anderen Vereinen und Verbänden, die ähnliches leisteten, erreicht. Hier geht es zum Beitrag von Sebastian Gallander (hinterlegt bei der Vodaphone-Stiftung). Quelle: Sebastian Gallander „Pfadfinder als Vorbild“ in: Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2017 Bildnachweis: Jakob Müller, BdP Stamm Schwarzer Haufen (Archiv) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Challenge der amerikanischen Pfadfinder...

Etwas positive PR könnten die amerikanischen Pfadfinder gerade jetzt gut brauchen, zudem steht das 24ste Jamboree (Weltpfadfindertreffen) unmittelbar vor der Tür, in diesem Fall sogar Haustür. Unter Scouts #MakeItHappen rufen die BSA nun also zu einer Challenge auf. Gruppen der BSA sollen ihre Hilfsprojekte posten, ein Crowdfunding Projekt zu einem Hilfsprojekt starten oder ihre Social-Media-Präsenz...

„Pädo-Netzwerk Balduinstein“: Weiteres Urteil gesprochen...

Heute vor 5 Jahren: Am 5. Juni wurde ein weiteres Urteil wegen sexueller Übergriffe auf Minderjährige, die sich zu einem großen Teil auf der Jugendburg Balduinstein ereigneten, gesprochen. Der 54-jährige Angeklagte, bekannt unter dem Fahrtennamen eines ebenfalls einschlägig bekannten römischen Kaisers, war langjähriges und engagiertes Mitglied des Bildungswerkes, dem die Burg gehört und Gründungsmitglied des Autonomen Wandervogels, der sich sehr regelmäßig auf der Burg aufhielt. Er war zunächst wegen 27 Übergriffen, davon 24 Fällen des Kindesmissbrauchs, angeklagt. Da sich aber nicht sicher beweisen ließ, dass das/die Opfer zum Tatzeitpunkt noch unter 13 Jahren alt war, konnte der Tatbestand des Missbrauchs aufgrund Verjährung nicht dingfest gemacht werden. Letztlich wurde er wegen dreier nachgewiesener Übergriffe verurteilt. Er erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Als Bewährungsauflage hat er drei Beratungsgespräche bei der psychiatrischen Ambulanz in Trier wahrzunehmen, um seine weitere Therapiebedürftigkeit abzuklären, zudem zahlt er jeweils eine niedrige vierstellige Summe an Schmerzensgeld an die beiden Opfer. Wieder deuteten die Schilderungen und Aussagen der Beteiligten darauf hin, dass auf der Jugendburg Balduinstein über Jahre hinweg eine Art von pädophilem Netzwerk existiert hatte, in dessen Rahmen die Täter frei agieren konnten und Zugriff auf die Jungen erhielten. Bereits im vergangenen Jahr verurteilt wurde ein 37-jähriger Ordensführer (und ebenfalls Gründungsmitglied) des Autonomen Wandervogels. Dieser wurde wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu 2 Jahren und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Die Zeugenaussagen im damaligen Prozess hatten die Ermittlungen gegen weitere Mittäter des Netzwerkes Balduinstein ins Rollen gebracht. Gegen vier weitere Personen, teilweise Wandervögel, teilweise Mitglieder im Bildungswerk Balduinstein, wird derzeit noch ermittelt. Der jetzt Verurteilte war zudem tätig im Filmteam des ursprünglich geplanten Filmes zur heutigen Jugendbewegung „Fürsten in Lumpen und Loden“. Das Projekt wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unmittelbar abgebrochen. Quelle: Rhein-Zeitung 06.06.2014...

Dokumentationsfilm Großfahrt

Ein gelungener Dokumentationsfilm aus der Reihe „Echtes Leben“ über die in traditioneller Form erfolgte Großfahrt einer Pfadfinderinnensippe mit dem Titel „Freiheit ohne Eltern“ findet sich im Archiv der ARD....

Privater Griff in die Kasse?

Außerordentliche Mitgliederversammlung der DPSG Schermbeck. Der ehemaligen Vorsitzenden wird vorgeworfen, sich widerrechtlich Geld für private Zwecke aus der Kasse der Gruppe „entliehen“ zu haben und dieses über gefälschte Belege versucht zu haben, zu verschleiern. Die Rede ist von einem höheren vierstelligen Betrag. Der Stamm erstattete Anzeige. Aufgefallen waren nicht nachvollziehbare Belege bei der Prüfung im Rahmen der Amtsübergabe an einen Nachfolger. Um für die Zukunft ähnliches zu verhindern, wurde jetzt bereits ein Finanzvorstand außerhalb der eigentlichen Stammesführung mit gegenseitiger Unterlageneinsicht eingeführt. Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Bild: Der bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung neu gewählte Vorstand. Quelle: Schermbeck Online 21.05.2019 Hinweis der Redaktion: Leider sind solche Ereignisse nicht selten, gemeinhin geschieht dies in unterschiedlicher Schwere in jedem Verein früher oder später einmal. Vorbeugung bietet das Vier-Augen-System. Dies kann unterjährig zusätzlich zu jährlichen Kassenprüfungen auch den Zeitraum bis zur Entdeckung verkleinern und abschreckend wirken. Manche Banken bieten auch beim Online-Banking die Möglichkeit zum Vier-Augen-System, indem Überweisungen zuerst von einer zweiten Person freigegeben werden müssen, ehe sie erfolgen können. Nicht immer liegt eine kriminelle Absicht zugrunde, bisweilen handelt es sich schlicht um Überforderung bei der zeitnahen Abrechnung von Bargeldbeständen in der Kasse und „gemeinsamen“ Portemonaie von Privatgeldern und...