Pfadfinderin verkauft Kekse – vor Drogenverkaufsladen

Ja, das ist schon so eine Sache mit dem bei den amerikanischen Pfadfinderinnen üblichen Kekseverkauf. Natürlich kann man sich vor seine eigene Haustür an die Straße stellen und auf zufällige Passanten warten. So richtig der Reißer wird das aber nicht. Mehr Mühe macht es hingegen, von Haustür zu Haustür zu laufen und gegebenenfalls lästig zu fallen. Nun ist der Sinn der Verkaufsübung aber – neben dem Erlös für die Arbeit der amerikanischen Pfadfinderinnen – sich Gedanken über Marketing zu machen. Da greifen dann öfter Eltern mit Eigeninitiative ein – so auch im beschriebenen Fall. Die junge Pfadfinderin plazierte sich mit ihren Keksen nämlich vor einem Verkaufsladen für THC-haltige Produkte, kurzum eine Cannabis-Boutique. Da Cannabiskonsum den Appetit anregt, war das mit Sicherheit ein stimmiger Gedanke. Der Geschäftsinhaber war auch begeistert und postete ein Bild der Pfadfinderin auf seinem Instagrammaccount und bewarb die Aktion. Am Ende des Tages und sechs Stunden Einsatz hatte die Pfadfinderin stolze 300 Packungen verkauft.

Bildnachweis: urbn leaf
Quelle: Hanf Magazin 09.02.2018

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