Schwarze Socken nicht Nachts suchen...

Erstmals findet das Diözesanlager Würzburg der DPSG inklusiv statt. Kinder und Jugendliche mit Behinderung nehmen bei „Funkenflug 2014“ ganz selbstverständlich als Teil der Gemeinschaft am Lagerleben teil.  Heute treffen die knapp 600 PfadfinderInnen auf dem Willy-Brandt-Zeltlagerplatz Reinwarzhofen ein. Auch das Programm ist nicht nur auf die unterschiedlichen Altersstufen, sondern auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. In einer Dunkeljurte können unmittelbare „Einblicke“ in die Lebenswelt von  sehbehinderten genommen werden. Erste Rückmeldungen vom Aufbau bescheinigen, dass auch Zweiäugige bisweilen mit Bildheit geschlagen sind: „Wenn man schwarze Socken verliert, sollte man sie nicht Nachts suchen!“ Durch die Teilnahme von Partnerstämmen aus anderen europäischen Ländern gewinnt das Lager zudem an internationalem Flair. Quelle: Donaukurier...

Straße nach Gründervater der Trierer Pfadfinder benannt...

Rudolf Oster war eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er war Seelsorger, Religionslehrer, Krankenhausrektor und Gründer der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg im Bistum Trier. Nun wurde eine Straße in Trier-Feyen nach ihm benannt. Nach der Aufstellung des Straßenschildes treffen sich alte Weggefährten von Prälat Oster dort. Mit dabei auch Ortsvorsteher Rainer Lehnart (l) und Axel Hemgesberg (DPSG, r).  1897 wurde Rudolf Oster in Trier geboren. Nach dem Ersten Weltkrieg, den er als Soldat miterlebte, begann er sein Theologiestudium in Trier. 1923 wurde er zum Priester geweiht. Schon in seinen ersten Priesterjahren – in Boppard, Saarbrücken und Ahrweiler – war ihm die Jugendarbeit ein großes Anliegen. Und als er 1929 nach Trier zurückkehrte, als Rektor des Marien-Krankenhauses und als Religionslehrer der Städtischen Realschule, gründete er ein Jahr später die erste christliche Pfadfindergruppe Triers – den überpfarreilichen Stamm „Kreuzritter“ – und strebte die Aufnahme in die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg an. Die Pfadfinderbewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in England entstanden war, und über Österreich und Frankreich auch langsam in Deutschland Fuß fasste, war in Trier angekommen. Trotz des Verbotes „konfessioneller Jugendverbände“ 1934 und der Versetzung Osters nach Schmelz-Bettingen ließ der Priester den Kontakt zu den Trierer Pfadfindern nicht abreißen. Und als es um die Wiedergründung der Pfadfindergruppen nach dem Zweiten Weltkrieg ging, war er aktiv mit dabei. Schon 1949 gab es im Bistum Trier bereits 46 Pfadfinderstämme. Oster war mittlerweile Landeskurat geworden. 1950 wurde der „Ring deutscher Pfadfinderbünde“, zu dem auch die DPSG gehört, in die internationale Pfadfindergemeinschaft aufgenommen. Axel Hemgesberg von der DPSG Trier freut sich anlässlich der Straßenbenennung, dass durch die Straße „an die Ursprünge der Pfadfinderei im Bistum erinnert wird“ und an die Person Rudolf Oster, „der die Idee der Pfadfinder aufgegriffen und über schwierige Zeiten getragen hat“. Oster sei Urahn der Trierer Pfadfinder und...

Pfadfinder wussten sich selbst zu helfen...

Ein glückliches Ende fand die „Strandung“ der DPSG-Pfadfinder aus Hamburg, welchen aufgrund eines überfüllten Zuges durch die Deutsche Bahn die Weiterfahrt untersagt worden war. Der vierzigköpfige Gruppe war auf dem Weg nach Fehmarn im Lübecker Hauptbahnhof trotz vorhandener und gebuchter Zugtickets die Nutzung des Regionalzuges nach Puttgarden untersagt worden. Engpässe sind auf dieser Strecke zu Ferienzeiten häufig. Leider konnte die Deutsche Bahn den Pfadfindern auch keine Hotelübernachtung organisieren, denn es war im Umkreis alles ausgebucht. Doch sie wussten sich selbst zu helfen. Schnell war über persönliche Kontakte Verbindung aufgenommen zu der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes in Kücknitz. Diese konnte den Pfadis zur Übernachtung eine Halle zu Verfügung stellen. Der Leiter der Pfadfinder rechnet aufgrund der benötigten Umbuchungen für Anschlusszüge und Bustransfers mit Mehrkosten in Höhe von 2000 €, geht aber davon aus, das Geld von der Bahn ersetzt zu bekommen. Am Folgetag konnte die Gruppe die Reise dann erfolgreich fortsetzen. Quelle: Lübecker Nachrichten...

Pfadfinder schnappten Einbrecher und fixierten mit Mastwurf...

Drei bzw. vier Siegburger Pfadfinder des Stammes Sankt Anno der DPSG im Alter von 20, 25 und 67 Jahrten) bewiesen Geistesgegenwart. Sie hatten sich an ihrem Marienheim getroffen, um die bevorstehende Sommerfreizeit zu planen. Dabei bemerkten sie beim Blick aus dem Fenster eine verdächtige Person, die hinter dem Gebäude herumschlich und ein Zaunstück in Händen trug. Die Pfadfinder schritten erstaunlich professionell ein. Der eine kletterte schnell aufs Flachdach, der zweite rannte um das Gebäude herum, um alle Wege abzuschneiden und der dritte ging von innen Richtung Einbrecher. Genau im richtigen Moment, denn da war schon das Geräusch von zersplitterndem Glas zu hören, als der Unbekannte mit dem metallenen Zaunstück eine Scheibe des Pfarrgebäudes einschlug. Auf die Ansprache der Pfadfinder, die inzwischen die Polizei angerufen und ihn im Hinterhof umzingelt hatten, reagierte er zunächst zurückhaltend, versuchte dann noch zu flüchten, wurde aber von den Pfadfindern gepackt und fachgerecht (was besonders freut) mit einem Seil unter Verwendung eines Mastwurfes verschnürt. Zu unser aller Freude haben sie das ganze dann auch zu Beweiszwecken gefilmt. Der Täter stellte sich inzwischen als bereits polizeibekannt heraus. Hier gehts zum Video. Die Polizei freut sich zwar über die Tatkraft, bittet aber darum, in solchen Fällen grundsätzlich lieber Zurückhaltung zu üben. Quellen: Bonner General-Anzeiger 30.07.2014 Printausgabe; Express 30.07.2014 Bildnachweis: Wikipedia...

Pfadfinder verliefen sich im Dachsteinmassiv...

Bei einer Tages-Bergrundwanderung der Pfadfinder vom Stamm Alfred Delp (DPSG) aus Neuss, die auf Sommerlager in St. Georgen im Salzkammergut weilten, gab es (O-Ton der Pfadfinder) leider eine „Panne“, die dann medienwirksam „ausgeschlachtet“ wurde. Ein Teil der Gruppe hatte nach Besuch des Dachsteinmassives, welches sie per Seilbahn in Obertraun erklommen hatten, außerplanmäßig zu Fuß den Rückweg ins Tal angetreten.Insgesamt starteten 37 Pfadis am frühen Vormittag zur geplanten Bergwanderung über den „Heilbronner Rundwanderweg“.  Über acht Kilometer Strecke, die in drei Stunden gut zu bewältigen sind, führt dieser durch das Dachsteinmassiv – Start und Zielpunkt ist die Seilbahn. Leider war aber zweien der Pfadfinder bereits bei der Auffahrt mit der Seilbahn aufgrund des Schaukelns und einer latenten Höhenangst so schlecht geworden, dass sie in Absprache mit ihren Leitern beschlossen, nicht die Rundwanderung mitzumachen, sondern stattdessen direkt zu Fuß ins Tal abzusteigen. Begleitet wurden sie hierbei von zwei Leitern und einem dritten Pfadfinder, alle im Alter von 14 bis 24 Jahren. Sie folgten einer Ausschilderung, welche mangelhaft war, so dass sie an einer Wegkreuzung den falschen Weg wählten, der sie nicht ins erhoffte Tal führte, sondern zurück zum Gipfel. Als ihnen der Irrtum am späten Nachmittag bewusst wurde, waren sie bereits sehr erschöpft und auch die mitgeführten Trinkvorräte aufgebraucht. Im Bewusstsein ihrer Verantwortung riefen die Leiter dann die Bergwacht an, um sich Unterstützung einzuholen. Diese fuhr mit einem geländegängigen Quad aus und chauffierte die Pfadis zurück zur Bergstation der Krippensteinseilbahn (Ironie des Schicksals!). Da der Lift bereits seinen Betrieb für diesen Tag beendet hatte, mussten extra für die Pfadfinder die Mitarbeiter aus dem Feierabend geholt werden. Verletzt wurde niemand, ärztliche Behandlung wurde auch nicht notwendig. Da sich das recht langweilig liest, wurde das ganze zur Verärgerung der Betroffenen aufgebauscht und verzerrt in den Medien dargestellt. So wurde...