Glocke im Brexbachtal gestohlen

Im Brexbachtal bei Neuwied liegt einer der schönsten und bekanntesten Pfadfinderzeltplätze Deutschlands. Nun wurde dort dem DPSG-Stamm Roncalli aus Niederkassel ihre Glocke gestohlen. Zuerst dachten sie an ein Pfadfinderspielchen (mit Fahnen kennt man das ja), aber die Glocke kehrte bis Ende des Lagers nicht zurück. Auch die übrigen, zeitgleich mit ihnen dort weilenden Pfadfinderstämme, haben überzeugend erklärt, mit dem Dioebstahl nichts zu tun zu haben. Jetzt appellieren die Roncallis an das Gewissen der Täter. Die Glocke war bereits seit 39 Jahren im Stammesbesitz. Viel schwerer als der materielle Verlust von 500 € wiege deshalb der immaterielle. Bildnachweis: Stamm Roncalli, DPSG Quelle: Rhein-Zeitung...

Pfadfinder zu sein ist erblich – oder ansteckend...

Unter dem Aufhänger eines Berichtes von einem ganz normalen Pfadfinderlager hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung es in ihrem Artikel verstanden, auch die Hintergründe zu beleuchten. Der nach Eigenaussage älteste Stamm Frankfurts, der Stamm Cherusker aus der DPSG, weilt zur Zeit im Sommerlager in Schwanheim, zusammen mit einigen Gästen aus einer befreundeten Gruppe aus Irland. Bereits viermal ist ihnen dort ihre Fahne abhanden gekommen – weil die Nachtwache schlief, statt aufzupassen. Doch gegen einen Kasten Bier ist sie bis jetzt immer noch zurückgekommen. Doch das ist nur ein Nebenschauplatz, ähnlich wie die erlangten Mückenstiche, denn der Bericht handelt genaugenommen von dem, was die Pfadfinderbewegung ihren Mitgliedern bedeutet und zu vermitteln vermag: Menschenkenntnis, Sozialkompetenz und Führungsqualitäten. Bildnachweis: DPSG Stamm Cherusker Quelle: Frankfurter Allgemeine...

90 Pfadfinder aus aller Welt in Bensberg...

Bensberg, gelegen in der Nähe von Bergisch-Gladbach, ist wohl kaum bundesweit bekannt. Wären da nicht die Bensberger Pfadfinder vom Stamm Ommerborn der DPSG, die alle neun Jahre ein internationales Pfadfindertreffen organisiert. Mitte August fand turnusgemäß das „5. International Scout Meeting“ statt. Insgesamt 90 Teilnehmer, schwerpunktmäßig aus den Niederlanden, Südafrika und England waren der Einladung gefolgt, aber auch eine Gruppe aus der Partnerstadt Beit Jala in Palästina. „Amtlicher“ Höhepunkt des zweiwöchigen Aufenthaltes war der Empfang im Rathaus, wo sich die Besucher im Goldenen Buch der Stadt eintragen dürften. Die erste Woche verbrachten die Pfadfinder artgerecht in Zelten an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen, wo man die Gelegenheit zum intensiven Austausch und Kennenlernen nutzte und das Freilichtmuseum Kommern besuchte. Daran schloss sich eine „Familienwoche“ in den Gastfamilien aus dem Stamm Ommerborn in Bensberg selbst mit vielen Ausflügen in die Umgebung an. Am 16. bzw. 17. August flogen die Gäste dann zurück in ihre Heimatländer. Und ganz sicher wissen diese jetzt auch, wo Bensberg liegt. Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 12.08.2014...

Kapelle Rüthen: Richtfest am 7. September...

Der Bau der Pfadfinderkapelle in Rüthen schreitet weiter voran. Nachdem in den letzten Wochen die Wände gesetzt wurden, zielen die Arbeiten nun auf die Vorbereitungen auf den Winter ab. Da auch schon der Sommer nicht gerade regenfrei verlief, gilt das Hauptaugenmerk dabei zunächst dem Dach und seiner Abdichtung, aber auch der Fassade und den Fenstern. Viel Arbeitsleistung erbringen die Pfadfinder dabei selbst. Sie freuen sich über das rege Interesse an ihrem ambitionierten Projekt und natürlich auch auf das Richtfest am 7. September ab 18 Uhr (Anmeldung hierzu möglich bis 2. September beim Diözesanverband Paderborn). Die Kapelle liegt am DPSG-Diözesanzentrum am Eulenspiegel im westfälichen Rüthen. Nach jahrelangen Vorbereitungen und Klärung der Finanzierung soll die entstehende Kapelle dem bestehenden „Herz“, also dem Diözesanzentrum, auch die „Seele“ hinzufügen. Bildnachweis: DPSG Diözesanverband Paderborn Quelle: WAZ...

So richtig nass geworden

Wenn der Ex-Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes in seiner Eifeler Mundart jemanden als „sickenass“ bezeichnet, dann bedeutet dies, dass demjenigen das Glück eines ausdauernden Regenschauers beschehrt wurde, der ihn bis auf die Haut durchnässte. In diesem Fall traf es junge Pfadfinder von der DPSG aus Berlin, die auf Hajk in der Eifel in mehreren Kleingruppen unterwegs waren. Gemeinsamer Treffpunkt wäre an diesem Tag Wolfgarten gewesen, doch die Truppe, die beim DRK vorstellig wurde, war eben so „sickenass“, dass die DRKler, die gerade mit Renovierungsarbeiten an ihrem Transit befasst waren, diese nicht nur trocken unterbrachten, sondern zudem auch die beiden übrigen Gruppen einsammelten – mit ihrem geländegängigen Quad. Die eine trafen sie am vorab vereinbarten Treffpunkt an, die andere Gruppe hatte sich etwas verlaufen (bis zur Urftstaumauer), wurde dann aber auch noch gefunden. Die drei Jungpfadfindergruppen aus Berlin hatten im Anschluss an das Verbandstreffen in Westernohe noch einige Tage angehängt, um in Sippengröße die Eifel zu erkunden. Die Übernachtungen erfolgten jeweils gemeinsam. Für die Wanderungen hingegen bekam jede der drei Gruppen dann eine Karte und einen Kompass in die Hand und hatte sich selbst zu orientieren. Ein Notfallhandy war selbstverständlich in einem versiegelten Umschlag griffbereit. Nachdem sie sich mit Hilfe des DRK tüchtig zum Trocknen „auf die Leine gehängt“ hatten, führte sie ihr Weg am folgenden Tag weiter nach Heimbach und von dort zurück mit günstigen Regionalzügen in die Heimat zurück. Witzig: Google Maps für Fußgänger besagt, dass die Tagesstrecke der Pfadfinder zwischen Gemünd und Wolfgarten ganze drei Kilometer lang ist und in 33 Minuten zu bewältigen. Junge, das muss ja wie aus Eimern geschüttet haben. Quelle: Kölnische Rundschau 15.08.2014 Bildnachweis: wikipedia...