Nachruf auf „Fotler“ Erik Schellhorn

Völlig unerwartet ist „Fotler“, Erik Schellhorn, in der Nacht auf vergangenen Freitag in seiner Wohnung im Alter von erst 61 Jahren verstorben.

Der frühere Bundesführer des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund war weit über seine Bundesgrenzen hinaus durch sein musisches Schaffen bekannt. Wer kennt nicht die Lieder „Ach Glöckelein“, „Die Sandbank“, „Hochzeit“, „Der Wagen“ oder zumindest das „Russische Geburtstagslied“, welche er (zusammen mit Freunden bzw. auch allein) aus dem Russischen ins Deutsche übertragen hatte? Er war ein Zentrum jeder Singerunde, ein treuer Freund, ein aufmerksamer Mitmensch.

Abends hatte er noch mit Freunden in seiner Wohnung in Bergisch-Gladbach gesungen. Er wurde mitten aus seinem Leben gerissen. Aus dem Leben seiner Familie, seiner Freunde. Sein Orden verschob den Beginn seines Pfingstlagers, um mit Weiteren am Freitagabend seiner auf dem Kochshof, dem Bundessitz, zu gedenken. Fotler wird bei uns bleiben durch seine Werke – ebendort auch durch seine geschaffenen Metallarbeiten.

Ich habe Fotler, seiner geradlinien Haltung, seinen Ratschlägen und seinem Einsatz viel zu verdanken. Es schmerzt, zu wissen, ihn nie mehr treffen zu können, nicht genug Zeit mit ihm verbracht zu haben. Er hinterlässt Spuren, die viele Menschen weiter durch ihr Leben begleiten werden. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und engsten Freunden.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Nachruf auf „Fotler“ Erik Schellhorn“

  1. Avatar von Donald ( Ralf Pietsch)
    Donald ( Ralf Pietsch)

    Unser ehemaliger Ordens und Bundesführer . Immer für seinen Orden da . Ein ganz großer ist leider zu früh von uns gegangen.
    Ayen
    Donald

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