Demonstration & Mahnwache für Tibet

Sonntag, 10. März 2019
D e m o n s t r a t i o n  i n  H a m b u r g   –   14.30 Uhr
Europapassage, Jungfernstieg, Gänsemarkt, Rathausplatz
M a h n w a c h e    –   15.30 Uhr
Rathausplatz

Tibet – 60 Jahre im Exil
China unterdrückt Tibeter, Uiguren, Kasachen, Mongolen, Kirgisen

Menschenrechte in Tibet
Flagge zeigen für Tibet
zum 60. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes von 1959

Mit dabei:
Helmut Steckel
(Sprecher der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)
Ulrich Delius (Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker – Göttingen)
Matthias Schulz (Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)

  • „In Tibet sind die Menschenrechtsverletzungen systematisch und umfassend. Sie sind allerdings nur die Symptome eines grundlegenden politischen Problems. Die chinesische kommunistische Führung sieht in der eigenständigen Kultur, Sprache, Religion, Geschichte und Identität Tibets eine Gefahr für den Bestand Chinas.“ (Kelsang Gyaltsen, früherer Sonderbotschafter des Dalai Lama in Brüssel) –
  • „60 Jahre nach dem Volksaufstand ist der friedliche Widerstand gegen Chinas Besetzung Tibets lebendiger den je zuvor. Ob Mönche, Nonnen, Nomaden, Menschenrechtsaktivisten oder Opfer von Großprojekten. Überall in Tibet gibt es Widerstand gegen Chinas völkerrechtswidrige Plünderung Tibets.“ (Ulrich Delius) –
  • „China hat noch einen langen Weg vor sich, der Wahrheit ins Auge zu sehen und seine Seele wiederzufinden. Ein Weg, der beschwerlicher sein wird als der „Lange Marsch“ Mao The Tungs. Die Welt kann sich einen derart anachronistischen Staat, der nach Belieben mit Menschenrechten umgeht, nicht leisten.“ (Helmut Steckel) –
  • „Die Zerstörung der traditionellen Gesellschaft und Kultur von Uiguren, Kasachen und Kirgisen sowie ihre politische Indoktrination wird systematisch vorangetrieben, um die Kontrolle durch Chinas Sicherheitsapparat und Kommunistische Partei zu optimieren.“ (Ulrich Delius) –
  • Xi Jinping, der auf Lebenszeit gewählte Präsident der Volksrepublik China, ist in der Nachfolge von Mao Tse Tung der Wiederbelebung einer chinesischen Diktatur auf eine skrupellose Weise verbunden. Im neu erstarkten Personenkult lässt er sich feiern. (Helmut Steckel) –
  • „China steht vor einem Scherbenhaufen seiner Nationalitäten-Politik. Den muslimischen Nationalitäten im Nordwesten des Landes (Xinjiang) hat Chinas Regierung den Krieg erklärt und zerstört systematisch ihre Identität. Auch in Tibet wird die Sinisierung um jeden Preis vorangetrieben. Den Preis dafür zahlen die Tibeterinnen und Tibeter“. (Ulrich Delius) –
  • „ Was speziell uns Tibeter betrifft: so sind wir grundsätzlich nicht antichinesisch gesinnt. Gerade das Schicksal Chinas als unseres größten östlichen Nachbarn liegt uns am Herzen. Wir respektieren die Chinesen. Wir schätzen ihre hohe Zivilisation und Kultur. … Wir nehmen den Chinesen gegenüber keine feindliche Haltung ein. Wir sechs Millionen Tibeter haben aber das Recht, die Menschenrechte zu genießen, und wir verlangen nichts anderes als das, was für die Entwicklung der menschlichen Selbstverwirklichung unabdingbare Voraussetzung ist.“ …. (Dalai Lama) –

Auf der Mahnwache sprechen Ulrich Delius, Helmut Steckel und Matthias Schulz über die chinesischen Verbrechen in Tibet und Xinjiang, über die Rechtfertigung einer starken internationalen Reaktion auf die ständige und zunehmende Missachtung grundlegender Menschenrechte. Chinas gewalttätige und systematische Übergriffe sind weltweit zu verurteilen. Pekings Herrschaft ist unter Xi Jinping für Tibeter, Uiguren und weitere Völker überaus kriminell. Die 1948  verabschiedeten Menschenrechte sind in der chinesischen Verfassung „respektiert und gewährleistet“. Interpretiert werden sie aber nach eigenem Gutdünken. In der Realität ist der Einzelne vor Übergriffen des Staates nicht gesichert. Die wichtigsten Menschenrechtskonventionen sind ratifiziert, aber in China zur Bedeutungslosigkeit herabgestuft.

Veranstalter: Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg – Gesellschaft für bedrohte Völker (Asienreferat und Regionalgruppe Hamburg) – Verein der Tibeter in Deutschland, Region Hamburg

Kontakt: Helmut Steckel, Mobil: 0177-5604623 – Ulrich Delius, Tel.: 0551/4990627 –

VTD, Mobil: 0176/31675863