Beginn eines kulturellen Abenteuers

Start der World Tour of Scout Movement! In der ersten Maiwoche startete das Projekt zur Erkundung der Welt. Die Expedition zur Förderung kultureller Vielfalt, Toleranz und weltweiter Verständigung, begann in Landau. Über ein Jahr hinweg wird ein Team aus PfadfinderInnen in über 20 Ländern auf der Suche nach tiefgreifenden interkulturellen Erfahrungen und Begegnungen sein. Die Ergebnisse werden kostenfrei im Internet geteilt und für die interkulturelle Jugendbildungsarbeit eingesetzt.

Ein geländegängiges Feuerwehrfahrzeug namens Scouti, Baujahr 1987, dient dabei als fahrendes Zuhause und Arbeitsplatz. „Jedes Land, das wir besuchen, wird uns eine neue Geschichte erzählen und wir sind bereit, zuzuhören und die Geschichten zu teilen“, so Sebastian. „Mit Videos, Fotos und Interviews möchten wir nicht nur unterschiedliche kulturelle Besonderheiten zeigen, sondern auch einzigartige Einblicke in das Leben der lokalen Gemeinschaften geben.“ Das Projektteam ist fest entschlossen, ein facettenreiches Bild von kultureller Vielfalt und globaler Verbundenheit zu zeichnen. Die Mission: über eine Million Menschen zu inspirieren, ihre Sichtweisen zu erweitern, Vorurteile abzubauen und ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen.

Neben der Dokumentation der Erlebnisse und der Veröffentlichung auf der Website und auf Social Media, werden praktische Anleitungen für die interkulturelle Jugendbildungsarbeit geboten. Die Materialien sind ideal für Gruppenstunden und Workshops, die dazu beitragen, junge Menschen für kulturelle Vielfalt zu sensibilisieren. „Diese Reise ist mehr als nur ein Abenteuer; sie ist eine Gelegenheit, Brücken zu bauen und junge Menschen für eine Welt des Respekts und der Toleranz zu begeistern“, erklärt Lena. „Die Erlebnisse und Eindrücke werden wir schließlich in einem Dokumentarfilm zusammenfassen, um die zusammenhängende Geschichte dieser globalen Reise zu erzählen.“

Das erste Ziel des Teams sind die österreichischen PfadfinderInnen, gefolgt von Stationen in Kroatien, Montenegro, Albanien und Griechenland. Anschließend soll es nach Asien, Süd- und Nordamerika gehen. In jedem Land planen sie sich mit lokalen Pfadfindergruppen zu treffen, um sowohl Einblicke in deren Aktivitäten und Alltagskultur zu gewinnen als auch die eigene Kultur des Projektteams vorzustellen. Der Ansatz ist es, die Kultur durch die Augen der PfadfinderInnen zu erleben und einen gegenseitigen Austausch auf Augenhöhe zu initiieren. Dabei sollen unter anderem gemeinsame Aktivitäten unternommen und die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen stattfinden, wodurch ein tieferes Verständnis füreinander entwickelt werden soll.


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