Rück- und Ausblick der Stiftung Pfadfinden...

Die Stiftung Pfadfinden des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das Stiftungsvermögen ist bis Mitte November auf insgesamt 1.842.861€ angewachsen. An Zuwendungen waren der Stiftung im laufenden Jahr 40.242 € zugegangen, die Zahl der Stifter/innen stieg auf 703 Personen. Mit insgesamt 17.542 € konnten in diesem Jahr kleine und große Projekte gefördert werden. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der neugestalteten Internetseite der Stiftung unter www.stiftungpfadfinden.de. Die Seite kann nun auch mobil gut genutzt werden, zudem können nun auch online Förderanträge gestellt werden. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Erstmalig Bündische Kino Premiere...

Liebe Chefs aus Jugendbünden und Verbänden, Jungenführer und Gruppenleiterinnen! Eine Chance, die sich sehen läßt, bieten wir Euch an. Kommt alle! ..zur bündischen Kino-Veranstaltung! Soviel Ihr auf die Beine bringen könnt! Demonstriert damit das Können Eurer Jugendverbände! Erstmalig zeigt der bekannte Kameramann Eike Trimm Berichte zur bündischen Situation im Kino ! Noch nie wurden sie vorher veröffentlicht. Weder im Fernsehen, noch Facebook, Youtube oder DVD. Er hat sie bsher streng geheim gehalten. Ihr seid alle eingeladen! Vorpremiere in Hamburg am Sonnabend dem 15.12.2018 um 15h, Eintritt 7,00€ Erwachsene außer Jugendleiter 12,00€ Später finden in allen Großstädten Vorführungen statt. Wer Neue für die Gruppe, Sippe, Horte werben will, kann sie gleich mitbringen. Die Filme begeistern jeden! Wo ? Im Lichtmess-Filmtheater in Altona! Dahin kommen ist schnell erreicht. Auf Youtube: LICHTMESS KINO WEG, ist die einfachste Beschreibung. Anklicken und Ihr seht alles. Das hinterlegte Plakat könnt ihr in Euren Heimen, Treffpunkten und bei Gruppentreffs aufhängen, vervielfältigen, als Flyer mitgeben, vergrößern und kopieren. Allzeit bereit! – ALLFILM TV Company GmbH & CO KG Tel. 0171 – 32 1 42 52 allfilm@gmx.com   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder – warum?

Gut Pfad – ich heiße Maja bin 11 Jahre alt und seit ein paar Monaten bei den Pfadfindern Seligenstadt – Stamm Drachen. Wie es dazu kam? Ich war schon immer sehr naturverbunden und eigentlich war es schon immer mein Traum. Dann hab ich es einfach mal ausprobiert und an zwei Probestunden bei verschiedenen Stämmen teilgenommen. Danach war es für mich klar – der Stamm Drachen soll es sein! Hier fühlte ich mich von Anfang an gut aufgehoben und ich wurde freundlich empfangen. Alleine die Fahrt zum wöchentlichen Treffpunkt ist ein Abenteuer. Es geht lange durch den Wald und das einsame „Pfadfinderhaus“ auf dem riesigen Gelände hat mich gleich total fasziniert. Alle Pfadfinder und die, die es werden wollen sind in einheitlicher Kleidung-also ihrer „Kluft“-anzutreffen. Dazu gehört ein blaues Hemd, schwarze Hose und je nachdem wie lange man dabei ist, ein Pfadfinderhalstuchtuch. Dieses bekommt man aber nicht einfach so, sondern man muss es sich hart erarbeiten und viel Wissen aneignen. Zum Beispiel verschiedene Knoten können, wissen wie man mit nur einem Streichholz ein Feuer entfacht und vieles mehr. Das Tragen der Kluft finde ich toll, denn man hat gleich ein Zusammengehörigkeitsgefühl als Gruppe. Ich wurde direkt mit eingespannt, konnte an unserer Jungpfadfinderhütte mitarbeiten und war bisher schon auf einigen Lagern dabei. Das heißt, daß man Kothen aufbaut und auch gemeinschaftlich übernachtet. Mit Lagerfeuer und allem was dazugehört. Wir haben auch schon gemeinsam gekocht und einen Lehmofen gebaut. Zusammen Musik machen und Singen gehört auch dazu und macht mächtig Spaß. Seit kurzem habe ich auch Gitarrenunterricht und könnte auch noch weitere Instrumente dort lernen. Wie z.B. Cajon, Schlagzeug u.v.m. Wir sind immer in der Natur, bauen in den Gruppenstunden an unserer Jungpfadfinderhütte oder werkeln an anderen tollen Sachen, sitzen am Lagerfeuer und haben einfach Spaß zusammen....

Friedenslicht 2018

Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen Zeichen für Frieden und Vielfalt Der Countdown läuft: Am 16.12.2018 wird das Friedenslicht aus Betlehem am Aachener Hauptbahnhof ankommen. Von dort bringen es ca. 600 Menschen, darunter viele Pfadfinder*innen, zum Aachener Dom. Die Prozession startet um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof. Neben Mitgliedern der ausrichtenden Pfadfinder*innenverbände des VCP, der PSG und der DPSG, sind auch viele weitere Gäste und die Aachener Bevölkerung dazu eingeladen das Friedenslicht und dessen Botschaft im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst in die Welt zu tragen. Licht, ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Unter dem diesjährigen Friedenslicht-Motto „Friede braucht Vielfalt – gemeinsam für eine tolerante Gesellschaft“ steht auch der Aussendungsgottesdienst. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen. Pfadfinder*innen aus ganz Europa möchten mit der Verteilung des Friedenslichts ein deutliches Zeichen setzen. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird seit 1986 alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder*innen aus ganz Europa weitergegeben. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gedenktag: Reiner Rolff

Reiner Rolff, ehemals Mitglied der BdP- Bundesleitung aus dem BdP Berlin, verstarb vor vier Jahren am 10. Dezember in Dingle, Co. Kerry/ Irland. Vielen war er schlicht als „der deutsche Pfadfinder, der in Irland lebt“, bekannt. Wohl jeder, der eine Reise nach Irland plante, bekam gesagt: Kommst du an die Westküste, fahre nach Dingle, fahre zu Reiner. In seinem weißen Haus „Tigh an Atha Gharbhan“, welches man am besten finden konnte, wenn man im örtlichen Pub nach dem Weg fragte, gingen in den Sommermonaten zahlreiche Gruppen ein und aus, fanden Herberge im Garten oder der Steinjurte und zahlreiche Tipps und Ratschläge, auch zum wahren Erfassen von Irland: „Erst das sozusagen lautlose Anschmiegen an das Fahrtengebiet und das sensible Erfahren und Erkennen seiner „inneren“ Verfassung wird zum wesentlichen Unterschied gegenüber einem grobschlächtigen Tourismus.“ Reiner Rolff war bereits in den siebziger Jahren nach Irland übergesiedelt, hatte eine halb zerfallene Kate mit Grund erworben und lebte dort mit seiner Frau seinen ganz persönlichen Traum. Aber er hielt auch über 1000Km Entfernung  weiterhin Kontakt zu seinem BdP.  Von seiner neuen Heimat aus unterstützte er auch organisatorisch die Bundesfahrt des BdP im Jahr 1984 nach Irland. Eckhard Ladne schrieb 1992 über Reiner und dessen Menschenbild: „Klassische Jugendbewegung“ ist in seinen [Reiners] Worten „ein Netzwerk zwischenmenschlicher Beziehungen; menschenbildnerisch wirksam; ganzheitlich im Denken, Fühlen und Wollen; gegründet auf verbindlichen, kleinen Gruppen, bezeichnet durch Dezentralisierung; offen für Sinnfragen und Wesenserkenntnis; bereit zur Entfaltung aller Sinne des Menschen; verpflichtet eher dem Sein als dem Haben; ein Weg, ein Prozeß eher als eine Organisation; zukunftsweisend in einer gestrigen Gesellschaft; die Bewegung eines Anfangs; Teil eines weltweiten Paradigmata-Wechsels . . Womit letztendlich ein umfassendes Menschenbild, ein Menschenbild eines autonomen, ganzheitlichen Wesens gemeint und beschrieben ist. Sein Haus bei Dunquin ist beinahe so etwas wie ein Anziehungspunkt...