Fotoausstellung Helmut Kalle

Vom 20.03. (Start 19 Uhr) bis zum 26.4.2020 präsentiert die Studio-Galerie Othmarschen (Ansorgestraße 19 in 22605 Hamburg) Fotografien von Helmut „Till“ Kalle mit schwarz-weiß Bildern, die auf Reisen in Europa, Nahost und Zentralasien entstanden: „Helmut Kalles Fotografie spiegelt seine Leidenschaften – sein Fernweh, seine Neugier auf Menschen und ihren Lebensraum. Mit einer Jugendgruppe ist er 1955 ein erstes Mal in Griechenland. Dorthin kehrt er auch in den nächsten Jahren immer wieder zurück. 1960 umrundet er Island. 1962 ist er in der Türkei und Bulgarien unterwegs. Von den späten 70ern an wird der Radius größer. Vor allem der Nahe Osten lockt ihn: Iran, Israel, Jemen, Zypern. In den späten 80ern fesseln ihn Albanien, Ungarn und Tschechien. Nach der Grenzöffnung 1989 erschließt er sich die DDR. In den 90ern bereist er Russland und Zentralasien: Jakutsien im Norden, Georgien, Tadschikistan, Usbekistan und in die Mongolei. Im Westen locken Portugal und Kuba. Er ist unterwegs mit dem Auto, dem Fahrrad und zu Fuß.    In seiner Fotografie sucht Helmut Kalle nicht das Spektakuläre, sondern den Alltag. Fast immer zeigt er Menschen, scheinbar unbemerkt bei typischen Tätigkeiten fotografiert. In die frühen Jahre fallen zahlreiche Porträts von Charakterköpfen, alte Gesichter, zerfurcht wie Landschaften; Kindergesichter, glatt, mit glänzenden, fragenden Augen. Seine Bilder sind leise, beobachtend; sie erzählen: Der Lichteinfall in einen Raum, gleißendes Licht über einer Landschaft und die Schlagschatten eines Gebäudes. Sie sind ausschließlich schwarz-weiß fotografiert. Helmut Kalle (1938-2019) wuchs in Hamburg auf und studierte an der Staatlichen Höheren Fachschule für Fotografie in Köln. Zunächst fotografierte er für Industrie, Medizin und Forschung, von 1982 an arbeitete er als freiberuflicher Bildjournalist mit Veröffentlichungen in Tageszeitungen und Zeitschriften.“ (Text aus der Ausstellungankündigung) Helmut Kalle  Fotografie Europa Nahost Zentralasien  20. März bis 26. April 2020 Ausstellungseröffnung am 20.03.2020 um 19 Uhr. Öffnungszeiten sind...

Vorgestellt: Deutscher Pfadfinderbund Mosaik...

Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik (DPBM) wurde 1945 unter dem Namen DPB Westmark gegründet. Während der „wilden Jahre“ des BDP hatten sich zahlreiche Gruppen aus diesem, insbesondere die Landesmark Rheinland, dem Westmark zugewendet und strukturell, als auch vom Stil her maßgeblich verändert. Auch als Spätfolge daraus erfolgte im Jahr 1988 eine grundlegende, moderne Neuausrichtung des Bundes und fand seinen Niederschlag auch in der Umbenennung. Im Jahr 2011 schloss sich die aus zwei Stämmen bestehende Pfadfinderschaft Grenzland dem DPBM an. Der DPBM ist mit Schwerpunkt im Rheinland bundesweit vertreten und gehört mit etwa 6000 Mitgliedern zu den größten Bünden im Deutschen Pfadfinderverband (DPV), mit welchem er sich auch das Büro in Köln teilt. Es sind die Altersstufen Wölfling, Pfadfinder und Rover vertreten. Der Bund umfasst Mädchen und Jungen in zumeist gemischtgeschlechtlichen Stämmen. Der DPBM ist interkonfessionell, die Gruppen leisten keine religiöse Arbeit, der Versprechenszusatz „mit Gottes Hilfe“ kann, muss jedoch nicht verwendet werden. Die Entscheidung darüber trifft jeder selbst. Bekannt ist dieser Bund auch durch seine Lieberbücher „BuliBu“. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9).   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Verarzten verboten?

Falls sich einer von euren Gruppenmitgliedern doch mit heißen Fett verbrannt haben sollte, ist es klar, daß die Stelle möglichst lange in kaltem Wasser gekühlt werden sollte. Vielleicht habt ihr sogar eine kühlende Salbe zur Hand und könntet auf die Idee kommen, diese zu verwenden. Aber wußtet ihr, daß es selbst Sanitätern ohne Rücksprache mit einem Arzt untersagt ist, Salben gleich welcher Art oder Medikamente (auch verschreibungsfreie) zu verabreichen? Die Gefahr von unerkannten Allergien lauert nach Ansicht des Gesetzgebers überall. Und das gilt auch auf Großfahrt und in der finnischen Pampa. Gruppenführern ist deshalb zu empfehlen, sich vor der Fahrt von den Eltern schriftlich geben zu lassen, unter welchen Allergien ihr Kind leidet, welche Erkrankungen es häufiger hat, welche Medikamente das Kind dagegen nimmt und diese Medikamente sollte das Kind dann von den Eltern mitgegeben bekommen und selbständig einnehmen. Bei Verletzungen sind die Eltern grundsätzlich zu informieren. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Sorgeberechtigten und den Betreuungspersonen, die es dem Jugendleiter bei Bagatellverletzungen erlaubt, selbst zu handeln, ohne sofort einen Arzt aufzusuchen oder eine telefonische Rückfrage in Akutfall, wird nicht von allen Juristen als ausreichend erachtet. Die Expertenempfehlung des Chefarztes der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes lautet hierzu: „Um unser eingesetztes Personal nicht unnötig in rechtliche Schwierigkeiten zu bringen, möchte ich von meiner Seite an alle appellieren, keine Medikamente auf Sanitätseinsätzen mitzuführen, es sei denn, ein verantwortlicher Arzt ist mit dabei, bzw. übernimmt die Verantwortung für diesen speziellen Einsatz.“ Einen Vorteil hat das ganze: Der Stamm spart sich die Kosten für den Medikamentenkasten und der Gruppenführer muß ihn nicht mehr schleppen. Quelle: scouting 04-07 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Buchvorstellung: Die letzten Wandervögel...

Burg Waldeck und die Nerother Geschichte einer Jugendbewegung. Das Buch beschreibt die Geschichte eines bedeutenden Jungenbundes, des Nerother Wandervogels, von den Ursprüngen über Verbot und Verfolgung bis in die heutige Zeit. Der Gedanke und die Tat, eine Jugendburg zu bauen, die unsäglichen Schwierigkeiten Burg Waldeck endgültig in Besitz nehmen zu können und das Abenteuer der gemeinsamen Großfahrten prägen das Antlitz dieses Bundes. Spannend bis zur letzten Seite. ISBN 978-3-88778-197-2 212 Seiten Format: 18 x 25,5 cm Sprache: deutsch 2. Auflage, zahlreiche Abbildungen, Hardcover Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gedenktag : Heiner Kröher („Hein“)...

Heute vor vier Jahren, am 14. Februar 2016, verstarb Heiner Kröher („Hein“)  im Alter von 88 Jahren in Primasens nach einer Operation. Er galt als begabtes „Urgestein“ jugendbewegten Gesanges. Mit seinem Zwillingsbruder Oskar war er, waren sie, als „Hein und Oss“ auf den Bühnen der Welt daheim. Sie begeisterten mehr als fünfzig Jahre nicht nur die Mitglieder der Jugendbewegung, sondern brachten auch vielen anderen Menschen sowohl das deutsche Lied als auch die von ihnen intonierten Lieder vieler Länder und Völker nahe. Gemeinsam erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz. Der am 17.09.1927 in Pirmasens geborene Hein stammte, ebenso wie sein Bruder, aus der Jungenschaft.  In der Nachkriegszeit spielten beide zunächst als Gitarristen im Zweibrücker Jazzorchester, bald wendeten sie sich jedoch dem deutschen Volkslied zu. Sie veröffentlichten 17 Langspielplatten und CDs sowie Bücher mit Liedsammlungen aus aller Welt. Gemeinsam mit Peter Rohland initiierten sie das Festival Chanson Folklore International auf Burg Waldeck, zudem betätigten sie sich auch schriftstellerisch. Selbstverständlich gibt es über Hein & Oss auch einen Dokumentationsfilm. Vorstellung der CD-Gesamtausgabe von Hein&Oss   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....