Anstiften zur guten Tat

25 Jahre Stiftung Pfadfinden des BdP – Stiftungsvermögen soll Zukunft sichern. Ganz in Blau-Gelb getaucht waren kürzlich sowohl der Kaisersaal des Frankfurter Römer als auch die Bildungsstätte Fritz-Emmel-Haus in Kronberg im Taunus: Die Stiftung Pfadfinden des BdP feierte ihren 25. Geburtstag. An die Gründung der Stiftung im historischen Rathaus und deren Vorgeschichte erinnerte Tom Levine in seiner launigen Festrede vor den vielen alten und jungen Pfadfinderinnen und Pfadfindern, die sich dieser erstaunlich erfolgreichen Stiftung verbunden fühlen. In Kronberg schloss sich eine Party und eine „Zukunftskonferenz“ an, bei der künftige Herausforderungen besprochen wurden.

Die Geschichte der Stiftung sei älter als 25 Jahre, sagte Tom Levine bei der Veranstaltung am 31. März im Römer. Auch schon davor sei in der Bundesleitung des BdP das Vorhaben einer Stiftungsgründung immer mal wieder ventiliert worden. „Wir wussten damals nicht wirklich, was das ist, so eine Stiftung. Vor dem kollektiven geistigen Auge muss uns so etwas ähnliches gestanden haben wie ein fast unerschöpflicher Haufen Geldmünzen, quasi Dagobert Speicher aus Entenhausen, aus dem der BdP seine Zukunft scheffelweise werde bezahlen können“, so Tom, und weiter: „Dem krassen Mangel an Fachkenntnis zum Thema Stiftungswesen stand damals eine ebenso große Portion Skepsis gegenüber.“

Der Versuch wurde schließlich trotzdem unternommen – und das Experiment gelang. Mit besten Ergebnissen: In den 25 Jahren seit Gründung ist das Stiftungsvermögen auf knapp 3,2 Millionen Euro angewachsen. Es ist fest angelegt und wird nicht aufgebraucht. Von den Zinsen und durch Spenden konnten fast 700 kleine und große Projekte mit einer Summe von 740.000 Euro gefördert werden.

„Die spezifisch pfadfinderische Methode des „Lernens durch Handeln“ gibt jungen Menschen Selbstvertrauen“. sagt anlässlich des Jubiläums Karin Dittrich-Brauner, die von Anbeginn der Stiftung vorsteht. „Die Übernahme von Aufgaben bereits in jungen Jahren und die Übertragung wachsender Verantwortung in der Gruppe schaffen Raum für Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und mit anderen. Solche „Schlüsselqualifikationen“ sind heute mehr denn je im beruflichen und privaten Leben gefragt“, so Karin. Die Internationalität der Bewegung fördere zudem die Verständigung über kulturelle und geographische Grenzen hinweg. Die Stiftung sei inzwischen zu einem festen Bestandteil des BdP geworden, ergänzt Karin. Ihr Dank gilt allen Stiftern und Freunden der Stiftung, die durch ihr gesellschaftspolitisches Engagement den Erfolg der Stiftung Pfadfinden erst möglich gemacht haben.                      

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Weitere Informationen gibt es unter www.stiftungpfadfinden.de


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