Rezension: Manchmal sucht sich das Leben harte Wege...

In der Verlagsankündigung heißt es, dass Katharina Afflerbach ihrem Buch „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege“ wahre Geschichten von Menschen schildert, die einen Schicksalsschlag erleiden mussten und dabei den Fragen nachgeht, was ihnen dabei hilft, wieder Lebensmut zu schöpfen und Freude zu empfinden. Für (ältere) Pfadfinder, die ja per Pfadfindergesetz quasi in allen Schwierigeiten zumindest sinngemäß lächeln und pfeifen, scheint dies eine lohnenswerte Lektüre zu sein. Tatsächlich sind die im Buch enthaltenden Schilderungen thematisch begrenzt auf Todesfälle unter engsten Angehörigen. „Ratgeberlektüre“ im engeren Sinne ist die Veröffentlichung keineswegs. Vielmehr tastet sich die Sammlung der Geschichten über die Schilderungen jeweils unterschiedlicher Hinterbliebenen an die eigentlichen Fragestellungen heran, nämlich, wie konkrete Hinterbliebenen ihren Verlust individuell verarbeiten und was ihnen hierbei hilfreich war. Tatsache ist: Der Tod naher Angehöriger wird wohl jeden von uns früher oder später ereilen. Selten wird es der „passende Moment“ oder „die passende Todesart“ sein. Wer es noch nicht selbst erlebt hat, kann zumeist nicht nachempfinden (und mitempfinden). In Folge erleben Hinterbliebene oft den Rückzug von Freunden oder Kollegen, die fürchten, „das Falsche“ zu sagen. Andere sagen unbedacht, oft hilflos-floskelhaft, unbeabsichtigt verletztende Dinge. In der heutigen Gesellschaft ist der Tod nicht mehr Teil des Lebens: Er wird in Krankenhäuser und Pflegeheime quasi ausgelagert; Aufbahrungen der Verstorbenen werden überwiegend als verstörend empfunden und sind aus der Mode gekommen. Kinder hält man sowieso davon fern. In Folge dessen ist der erste Tote, den man sieht, zumeist direkt ein engster Angehöriger statt eine einem eher fernstehende Person. Es gibt also keine Gelegenheit, den Umgang mit dem Tod zu üben. Dabei wäre dies so wichtig – denn drumherum kommt man nicht. Nach der Lektüre hat man zumindest eine Ahnung davon, was in Hinterbliebenen vorgeht und welche Art des Beistandes hilfreich sein kann. Man dürfte dann auch...

Verabschiedung in Ruhestand

Abschied nach 21 Dienstjahren: Am Samstag, den 25.09.2021 hat im Haus Sankt Georg in Wegberg-Watern die Verabschiedung des ehemaligen Geschäftsführers Heribert Rychert stattgefunden. Ca. 50 Gäste, darunter aktuelle sowie ehema-lige Mitarbeiter*innen, Ehrenamtliche, Freunde sowie Weggefährten, waren gekommen, um den 66-Jährigen feierlich in seinen Ruhestand zu entlassen. Bereits im Mai hatte es eine kleine, interne Verabschiedung gegeben. Mit dieser großen Abschiedsfeier endeten nun endgültig 21 Jahre im Dienst der DPSG im Diözesanverband Aachen. Als Geschäftsführer be-gleitete und organisierte Heribert Rychert u.a. zahlreiche Diözesanla-ger, Umbauten und Erweiterungen im Haus Sankt Georg sowie den Kauf der Jugendbildungsstätte St. Nikolaus Rursee in Nideggen-Schmidt. Verbandler aus Leidenschaft Jede Herausforderung habe er nie alleine bestritten, sondern immer in Teamarbeit mit seinen Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen aus dem Verband, wie Heribert Rychert immer wieder betont. Und das kam gut an! „Ich habe die Zusammenarbeit mit ihm immer sehr geschätzt. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Belange seiner Mitarbeiter*innen und der Ehrenamtlichen. Wir sagen Danke und wünschen Ihm für sei-nen Ruhestand alles Gute und gut Pfad“, sagt der Vorsitzender des DPSG DV Aachens, Matthias Koß. Seinen offiziell letzten Arbeitstag bestritt der 66-Jährige bereits Ende Juni. Langweilig ist Heribert Rychert seitdem noch nicht geworden, wie er selbst erzählt. Auch er ist ehrenamtlich sehr aktiv: so ist er stellver-tretender Vorsitzender im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen und engagiert sich zudem im Synodalen Weg der Katholischen Kirche in Deutschland. Geschäftsführung in guten Händen Die Nachfolge von Heribert Rychert übernahm Monika Bergendahl. Für den DPSG DV Aachen kein unbekanntes Gesicht: Sie war von 1995 bis 2001 ehrenamtliche Diözesanvorsitzende und anschließend sieben Jahre lang ehrenamtliche e.V.-Vorsitzende. Die DPSG ist mit ca. 7.000 Mitgliedern und ca. 35.000 Ehemaligen der größte Pfadfinder*innenverband im Bistum Aachen. Die Mitglieder en-gagieren sich in 85 Ortsgruppen. Ihr Ziel ist die Erziehung...

JOTA-JOTI Registrierung

Wie WOSM mitteilte, sind die Vorbereitungen für das Jamboree-on-the-Internet (JOTI) und Jamboree-on-the-Air (JOTA), also die weltweiten Pfadfindertreffen per Funk und Internetkontakt, im vollen Gange. Sie sind für den 15.-17. Oktober 2021 terminiert. Sowohl Einzelpersonen wie auch Gruppen können sich zur Teilnahme registrieren lassen. Bildnachweis: WOSM...

Neuerscheinungen in Auslieferung

In Auslieferung befinden sich die drei Neuerscheinungen des Spurbuchverlages „Das maritime Liederbuch„, „Römische Geschichten“ und „Auf vielen Straßen dieser Welt„. In „Das maritime Liederbuch„, dem „Mytilus“-Liederbuch, finden sich 100 Geschichten, die vom Meer und von der Seefahrt erzählen. Die Auswahl von Arbeitsliedern aus der Zeit der Segelschiffe, international bekannten Folksongs und in jüngerer Zeit entstandenen Liedern ist besonders für singende Jugendgruppen und Freizeitchöre geeignet. Zu allen Liedern gibt es Noten und Gitarrenbegleitungen. Über die Autoren: Uwe Imgart wurde 1960 in Hannover geboren. Er war von 1971 bis 1984 im Wandervogel Deutscher Bund aktiv, wo seine Gitarre oder Mandoline nie fehlen durften. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Neben Familie und einer anspruchsvol- len Tätigkeit als Arzt hat er sich weiterhin Zeit für bündische Projekte genommen. Seit 2009 ver- bindet er bei Mytilus e.V. die Liebe zum Segeln auf einem Traditionsschiff mit der Liebe zum gemeinsamen Singen. Darüber hinaus war und ist er in verschiedenen Chören und Singekreisen aktiv. Diese einzigartige Liedersammlung ent- stand aus diesen Erfahrungen und seinen über Jahre erworbenen Fähigkeiten im Schreiben von Liedblättern. Er starb 2021 kurz vor Erscheinen dieses Liederbuches. Lesley Imgart wurde 1996 in Stuttgart geboren. Trotz aller Versuche ihres Vaters konnte sie sich nie wirklich für Schiffe begeistern und bevorzugt Abenteuer an Land. Sie zog nach Großbritannien um Illustration zu studieren und lebt momentan in Edinburgh. In diesem Projekt fand sie Gelegenheit auf die Lieder zurückzukommen, mit denen sie aufwuchs. Für das Illustrieren dieses Buches hat sie sehr viel Zeit mit dem Betrachten von Segeln und Leinen verbracht. Hier geht es zur Vorschau (Leseprobe) Hier geht es zur Bestellung. Das Maritime Liederbuch Uwe Imgart & Lesley Imgart ISBN: 978-3-88778-030-2248 SeitenFormat: 14,8 x 19 cm1. Auflage, Hardcover 18,80 €  Versandkostenfrei (DE), inkl. 7% Mwst. – – –  – – –...

Impfpflicht für Canadische Pfadfinder...

Die Scouts Canada führen die Impfpflicht für alle Mitarbeiter, Mitglieder und Teilnehmer ein, soweit für diese (altersbezogen) Impfstoffe zur Verfügung stehen. Ab dem 1. November 2021 ist eine vollständige Impfung für alle persönlichen Pfadfinderaktivitäten im ganzen Land erforderlich. Die Verband erhofft sich davon, die Verbreitung von COVID-19 und seinen Varianten zu stoppen. Der Verband bittet seine Mitglieder, eine wesentliche Rolle dabei zu spielen, die Ausbreitung des Virus und seiner Varianten zu stoppen, damit Kinder wieder Kinder sein könnten. Jede Person, die aus medizinischen oder religiösen Gründen nicht geimpft werden könne, könne eine Ausnahme beantragen und werde berücksichtigt. Wer ungeimpft bleibe, könne an virtuellen Aktivitäten teilnehmen. Zusätzlich zu dieser neuen Richtlinie von Scouts Canada werde man auch weiterhin alle bundesstaatlichen, provinziellen und lokalen Gesetze befolgen, die sich auf die vollständigen Impfvorschriften bezögen. Der Beschluss wird von den Mitgliedern gemischt aufgenommen. Auch jene, welche eine Impfung grundsätzlich gutheißen, merken teilweise an, dass sie nicht von oben herab „verordnet“ werden solle. scouts.ca/news-and-events/news/2021/09/scouts-canada-introduces-vaccination-requirement-for-all-members facebook.com/scoutscanada/photos/a.10150560750168657/10158671944593657/?type=3&theater...