Rezension: Manchmal sucht sich das Leben harte Wege...

In der Verlagsankündigung heißt es, dass Katharina Afflerbach ihrem Buch „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege“ wahre Geschichten von Menschen schildert, die einen Schicksalsschlag erleiden mussten und dabei den Fragen nachgeht, was ihnen dabei hilft, wieder Lebensmut zu schöpfen und Freude zu empfinden. Für (ältere) Pfadfinder, die ja per Pfadfindergesetz quasi in allen Schwierigeiten zumindest sinngemäß lächeln und pfeifen, scheint dies eine lohnenswerte Lektüre zu sein. Tatsächlich sind die im Buch enthaltenden Schilderungen thematisch begrenzt auf Todesfälle unter engsten Angehörigen. „Ratgeberlektüre“ im engeren Sinne ist die Veröffentlichung keineswegs. Vielmehr tastet sich die Sammlung der Geschichten über die Schilderungen jeweils unterschiedlicher Hinterbliebenen an die eigentlichen Fragestellungen heran, nämlich, wie konkrete Hinterbliebenen ihren Verlust individuell verarbeiten und was ihnen hierbei hilfreich war. Tatsache ist: Der Tod naher Angehöriger wird wohl jeden von uns früher oder später ereilen. Selten wird es der „passende Moment“ oder „die passende Todesart“ sein. Wer es noch nicht selbst erlebt hat, kann zumeist nicht nachempfinden (und mitempfinden). In Folge erleben Hinterbliebene oft den Rückzug von Freunden oder Kollegen, die fürchten, „das Falsche“ zu sagen. Andere sagen unbedacht, oft hilflos-floskelhaft, unbeabsichtigt verletztende Dinge. In der heutigen Gesellschaft ist der Tod nicht mehr Teil des Lebens: Er wird in Krankenhäuser und Pflegeheime quasi ausgelagert; Aufbahrungen der Verstorbenen werden überwiegend als verstörend empfunden und sind aus der Mode gekommen. Kinder hält man sowieso davon fern. In Folge dessen ist der erste Tote, den man sieht, zumeist direkt ein engster Angehöriger statt eine einem eher fernstehende Person. Es gibt also keine Gelegenheit, den Umgang mit dem Tod zu üben. Dabei wäre dies so wichtig – denn drumherum kommt man nicht. Nach der Lektüre hat man zumindest eine Ahnung davon, was in Hinterbliebenen vorgeht und welche Art des Beistandes hilfreich sein kann. Man dürfte dann auch...

Vorgestellt: Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern...

Der Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern (PBMV) wurde 1993 gegründet. Er ist Mitglied im Deutschen Pfadfinderverband (DPV). Das besondere an diesem Bund ist, neben seinem regionalem Bezug auf ein „neues“ Bundesland (welche auch nach Jahrzehnten in der Pfadfinderszene unterrepräsentiert sind), die besondere Betonung der Sippenarbeit als eigentliche Basis des Bundes. Der PBMV ist koedukativ, interkonfessionell und positioniert sich trotz parteipolitischer Unabhängigkeit deutlich gegen Rechtsextremismus. Er verfügt über ein Bundeszentrum in Gutshaus Glashagen. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Vorgestellt: DPB e.V. gegr.1911

Der DPB 1911 e.V. entstand am 11. November 1951 in Bad Kreuznach unter der Führung des Bundesfeldmeisters Werner Plaschke, genannt „Alarich“. Seinen Namen sicherte sich der Verein durch die Zahlung der Vorkriegsschulden des gleichnamigen Vorgängerbundes. Erst später wurde er in DPB e.V. gegr. 1911 umbenannt. Bei der Gründung zählte der Bund etwa 4000 Mitglieder. Heute besteht der Bund aus dem Stamm Nibelungen in Düsseldorf-Benrath. Die Gruppenstunden finden in einem alleingenutzten Raum im kirchlichen Jugendheim Paulistraße oder im Pfadigarten, einer idyllischen Schrebergartenparzelle im Wald, statt. Die Bundestracht umfasst neben dem dunkelgrünem Hemd mit der Bundeslilie ein schwarz-grünes Halstuch bzw. ein dunkelgrünes T-Shirt mit Bundesemblem. Seit 2015 ist die Homepage des Bundes abgeschaltet. Die Facebookpräsenz zeugt aber von der weiterhin regen Tätigkeit der heutigen Generation. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Buchvorstellung: Abbé Franz Stock – Dreiklang einer Freundschaft...

Abbé Franz Stock (1904-1948) war ein deutscher katholischer Priester und während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg Seelsorger für die Gefängnisse von Paris und die Hinrichtungsstätte auf dem Mont Valérien. Er gilt als ein Wegbereiter der Deutsch-Französischen Freundschaft, Papst Johannes Paul II. nannte ihn 1980 in einer Reihe mit großen Personen der deutschen Geschichte. Anhand des geistigen Vermächtnisses von Abbé Stock geht der Autor Cornelissen der Frage nach, wie ein Zusammenleben in Europa möglich ist. Dabei macht sich das Buch das Prinzip Hegels „Durch Unterscheidung – zur Erkenntnis“ zunutze, indem es Deutschland und Frankreich gegenüberstellt. Darüber hinaus weist das Buch auf fundamentale Lebensprinzipien des katholischen Priesters Franz Stock hin und der Bedeutung der Religion für eine  friedliche Zukunft. Mit seinem Buch hat Cornelissen den Auftrag, den uns Abbé Stock mit seinem Leben und Wirken gegeben hat, in Worte gefasst. Er hat das Vermächtnis des Abbé aus der Vergangenheit in die Gegenwart gestellt und damit einen Auftrag für die Zukunft gegeben. Mit ausführlichem Bilderteil. Hanns Cornelissen Abbé Franz Stock – Dreiklang einer Freundschaft 224 Seiten | Hardcover | 15 x 22 cm 19,50 € | A: 20,00 € ISBN 978-3-88778-251-1 Hier geht es zur Bestellung Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Vorgestellt: Kreuzpfadfinderbund Wuppertal...

Der Kreuzpfadfinderbund Wuppertal (KPF) ist einer der kleineren, unabhängigen Pfadfinderbünde in Deutschland. Gegründet wurde der KPF 1961 von vier Freunden – heute sind es 180 Mitglieder, immer noch in Wuppertal, aber mittlerweile mit drei Stämmen. Der Kreuzpfadfinderbund ist konfessionell nicht gebunden, basiert aber auf den Grundlagen des Christentums. Nicht zu verwechseln ist der KPF mit der Kreuzpfadfinderstufe aus anderen Verbänden.Im Gegensatz zu manch anderen Verbänden bleiben die Gruppen, die etwa 10-15 Pfadis umfassen, auf unbegrenzte Zeit zusammen und durchleben so gemeinsam die Zeit als Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder (Hortensystem im Gegensatz zum Meuten und Sippensystem). Während das Jungpfadfinderversprechen dem internationalen Pfadfinderversprechen ähnelt, bezieht sich das Pfadfinderversprechen auf den eigenen Bund. Regelmäßigen Kontakt wird insbesondere mit den anderen in Wuppertal vertretenen Verbänden gepflegt. Der KPF trägt grüne Kluften und schwarz-weiße Halstücher. Hier geht es zur Homepage des KPF. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....