RSWlan im Oktober

Liebe Freundinnen und Freunde, wir laden euch herzlich zum diesjährigen Rheinischen Singewettstreit ein. Nicht in den schönen Burgruinen der Burg Rheinfels, sondern gemütlich und entspannt auf eurem Sofa, auf der Terrasse oder am Küchentisch. Auch nicht im gewohnten Format, sondern als RSWlan über euer lokales Netzwerk. Apropos Netzwerk: Bei der diesjährigen Veranstaltung geht es nicht darum, dass sich Gruppen musikalisch miteinander messen, sondern gemeinsam eine kunterbunte Mischung aus Liedern, Geschichte(n) und „Bündischem Tralala“ gestalten. Damit wir für die Vorbereitung unter Corona-Bedingungen genug Zeit haben, sind wir dieses Jahr erst im Herbst am Start: Am Sonntag, den 03. Oktober um 14 Uhr flimmern für zwei bis drei Stunden bündische Lach- und Sachgeschichten über die Bildschirme. Ein Teil der Veranstaltung wird dabei live übertragen. Na klar, selbstverständlich unter Beachtung jeglicher Corona-Regularien. Ein Großteil der Einspieler allerdings kann und soll gemeinsam durch jede/n einzelne/n von euch, durch die Gruppen sowie das Organisationsteam im Vorfeld entstehen. Kreiert und produziert werden launige Clips: Von Interviews mit Liedermachern über Wissenswertes zur bündischen Liedgeschichte, Liederrätsel und Liedbeiträgen, einen Blick hinter die Kulissen bis hin zu einem gemeinsamen digitalen Chor. Eure Gruppenstunde ist vom Lockdown betroffen? Kein Problem, erstellt zusammen ein Liederrätsel oder macht mit bei dem Kreativmodul „Kunterbunt“. Wie ihr euch an welchem Modul beteiligen könnt, erfahrt ihr kontinuierlich auf unserer Homepage und Facebook-Seite. Schaut einmal hier. Wir freuen uns auf ein Fest bündisch-digitaler Kreativität! Wer sich die Chance eines Burgen-Hoppings nicht entgehen lassen möchte, der sollte sich unbedingt die Trifels für Samstag, den 02.10. vormerken. Ob live oder digital, wird durch die Organisatoren noch entschieden. Wir stellen aber sicher, dass, solltet ihr am Sonntag noch auf der Trifels sein, ihr euch über den RSWlan auch später freuen könnt! Unterschiedliche Gründe führen dazu, dass ein anderes Wochenende schlichtweg nicht möglich ist....

Pollution Police während Corona

Gut Pfad! Schon lange haben wir keinen Monatsbericht versandt. Woran das liegt? ….. Corona natürlich. Wir treffen uns zurzeit nur online über Zoom. Wir backen, blasen Ostereier aus und bemalen sie, machen gemeinsam Origami, machen Onlinespiele, kreieren Sandwiches….. und so weiter. Uns gibt es noch!! Aber leider momentan nur virtuell. https://pollutionpolice.com/2021.html Herzliche Grüße und bleibt gesund! Deine Pollution Police Pfadfinder Ralph Caspers spricht in Hörspiel Folge 21 Auch Ralph Caspers spricht für unsere gemeinnützige Hörspielreihe „Pollution Police – Die kleinen Pfadfinder“. Wir danken Dir sehr, lieber Ralph, dass auch du uns ehrenamtlich...

Der alte und der neue Wandervogel e. V....

Der alte Wandervogel e. V. von 1913 war vor den beiden Weltkriegen ein „Vorkriegswandervogel“. Er hatte nur Aufschwung erlebt. Zupfgeigenhansel als Liederbuch und das Treffen auf dem Hohen Meißner, das die für uns bis heute gültige Meißnerformel hervorbrachte. Im 2. Weltkrieg wurde die Mädchengruppen stark und Mädchen bewährten sich. Von den Jungs kam nur etwa die Hälfte aus dem Krieg zurück, teils verletzt, verkrüppelt, seelisch traumatisiert, enttäuscht, desorientiert, mit Verlust an positiven Träumen und an Romantik.   Kein Wunder, dass der Wiederaufbau des Bundes langsamer vonstatten ging. Und als der Bund wieder stark war, kamen die Nazis. Der Wandervogel schloss sich als letzte Hoffnung mit anderen Bünden und Pfadfindern zusammen, um ein Jugendgegengewicht gegen die Nazis zu bilden. Das misslang. Nazis verboten die Bünde oder zwangen sie zur Aufgabe.   Krieg und Nazis haben der deutsche Jugendbewegung viel Elan und Breitenwirkung genommen. Der erneute Wiederanfang nach 1956 hatte gute Ansätze. Es waren Nachkriegswandervogelbünde, die gelernt hatten. Sie wurden nach Aussagen maßgeblicher Historiker als nicht lernbereit eingestuft. Das wurde von bundesrepublikanischen Behörden ebenso gesehen. Deshalb wurden sie klein gehalten und kaum gefördert. Das Wort „Wandervogel“ war beschädigt und hatte nicht mehr den besten Klang, weil Massenmedien und Historiker jahrelang den Wandervogel in ein schlechtes Licht rückten.   Als unser Bund als Nachfolgebund des alten Wandervogel e.V. am 1. 11. 1989 gegründet wurde, gab es nur noch wenige Wandervögel in Deutschland. Wir wollten nach Kräften den guten Klang Namens Wandervogel wieder herstellen, aber nicht in zu große Stapfen treten. Deshalb schreiben wir den Namen unseres Bundes „wandervogel e. v.“ klein. Wir sprechen von Erinnerungskultur. Die Taten halten wir hoch, sehen aber klar, dass vor 100 Jahren und auch später manches im Wandervogel aus dem Ruder lief und kritisch gesehen werden muss. Wir konnten viel vom alten...

Ausstellungsplakate jetzt auch auf polnisch...

Unsere Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“ (https://scouting.de/pfadfinder-im-warschauer-aufstand-1944/) wurde erstmalig 2019 in Erlangen eröffnet. Danach folgten die Ausstellungsorte Kronberg und Leipzig in 2020. Jetzt stehen die 21 Ausstellungsplakate neben in Deutsch auch in polnischer Sprache zur Verfügung und darüber hinaus die Ausstellungstexte in Englisch. Zurzeit werden die Ausstellungen in Bremen, Danzig und Berlin, die für dieses Jahr geplant sind, angegangen. 2022 soll die Ausstellung an weiteren Orten in Polen gezeigt werden. Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (BdP)...

BSA trauert um Steve Jr. Bechtel Mrz24

BSA trauert um Steve Jr. Bechtel

Stephen D. Bechtel Jr., Eagle Scout, Träger des „Silbernen Büffels“ und emeritierter CEO der Baugruppe Bechtel Corp., starb am Montag friedlich in seinem Haus in San Francisco. Er wurde 95 Jahre alt. In der Geschäftswelt war Bechtel als der Mann bekannt, der aus einem in den USA ansässigen Familienunternehmen einen Global Player machte. Für amerikanische Pfadfinder und Pfadfinder im ganzen Land ist sein Name ein Synonym für hochmodernes Abenteuer und Charakterbildung. Das 50-Millionen-Dollar-Geschenk der Bechtel Jr. Foundation ermöglichte den Bau des Nationalen Pfadfinderreservats der Bechtel-Familie Summit – das ganzjährige Mehrzweckziel der BSA für Abenteuer- und Führungstraining, das dem Nationalen Pfadfinder-Jamboree als ständiges Zuhause dient. „Unser Beitrag zum Summit Reserve-Projekt in West Virginia ist bei weitem die größte und beste Investition, die wir jemals getätigt haben“, sagte Bechtel in dem Buch „Steady at the Helm – Lektionen in Führung von Stephen D. Bechtel Jr.“, veröffentlicht von die BSA im Jahr 2016. „Die Boy Scouts of America lehren jungen Männer sehr gut die wichtigen Eigenschaften der Staatsbürgerschaft und des persönlichen Charakters, und es war uns sehr wichtig, ihnen helfen zu können.“ Als sich der junge Steve Jr. mit Troop 4 in Piedmont, Kalifornien, einst selbst in den Reihen der Pfadfinder hocharbeitete, lernte er auch von seinem Vater Steve Sr. und Großvater Warren etwas über das Familienunternehmen. „Die Erfahrungen und Lektionen des Scouting haben mir über die Jahre sehr geholfen“, sagte Bechtel in „Steady at the Helm“. „Schon als kleiner Junge konnte ich sehen, dass Scouting persönliche Werte förderte, die für den Erfolg im Leben wichtig waren“, sagte er. „Tatsächlich haben die im Pfadfindereid und -gesetz hervorgehobenen Werte im Laufe der Zeit dazu beigetragen, meine Weltanschauung zu bestimmen und zu validieren.“ Die Bechtel Company wurde 1898 von Warren gegründet, um beim Bau von Eisenbahnen zu helfen. Das...