Pfadi BuLa 2021 verschoben

Die Pfadi Schweiz sahen sich genötigt, ihr für die Sommerferien 2021 geplantes Bundeslager wegen Corona auf 2022 zu verschieben. „Zu große Unsicherheiten in der Planung“. Rund 35.000 Pfadi waren bereits angemeldet. Die Bundeslager der Pfadi Schweiz finden nur alle 14 Jahre statt. Normale Sommerlager könnten aber voraussichtlich durchaus stattfinden, so die Organisation. Na, das war ja offensichtlich ein kluger Zug des Teams von schwarzbunt, dieses direkt von 2020 auf 2022 zu...

Ab ins Grüne und kein Gesang

Im Rheinland und den Fastnachtshochburgen macht man sich schon Sorgen um Karneval, die Kirche ist gedanklich mit Weihnachten befasst. Beide Gruppen plagt dasselbe Problem: Massenveranstaltungen während einer Pandemie sind nicht wie bisher umsetzbar. Bis auf den letzten Platz gefüllte Kirchen, gedrängte Zuschauer sind zu vermeiden. So laufen jetzt schon alternative Planungen. Die Kirchen setzen dabei auf Freiluftveranstaltungen, aber „Wenn es regnet“, sagt Walter Becker, Pfarrer aus der Pfalz, „dann haben wir ein riesiges Problem.“ Dann würde es nämlich kompliziert werden mit dem geplanten Heiligabend-Gottesdienst auf dem Dorfplatz. Auch die Anzahl der Besucher ist ein Problem. Wie der Evangelische Pressedienst mitteilte, haben manche Pfarrerinnen und Pfarrer bereits ausgerechnet, dass sie wohl zehn oder mehr Heiligabend-Gottesdienste nacheinander feiern müssten, wenn die üblichen Besuchermengen coronakonform in ihren Kirchen platziert werden sollen. Wegen Aerosolen brauche man über gemeinsames Singen nicht weiter nachzudenken, sagte der Sprecher der rheinischen Landeskirche. Stille Nacht im wahrsten Sinne des Wortes. Waldweihnachten, die mit Forstämtern und Pfadfinder-Gruppen zusammen organisiert werden könnten, erfreuen sich steigender Nachfrage, ebenso wie „Unterwegs-Weihnachten“, bei der statt an einem zentralen Ort die Feier jeweils in kleinerem Rahmen stattfindet. Quelle: Domradio.de 22.08.2020 Bild: Vor-Corona: Waldweihnacht mit selbst gebauter Krippe. Fotograf: Henrik...

Buchvorstellung: Pfadfinder – der Zeit voraus...

Jochen Senft (1929-2012) machte sich als Bundesfeldmeister des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP) um dessen Pädagogisierung verdient und bemühte sich um die Einigung des deutschen interkonfessionellen Pfadfindertums. Wie viele andere Beobachter hielt er Beziehungslosigkeit für ein großes soziales Problem und dies ist sie bis zum heutigen Tage. Pfadfinderische Erziehung kann helfen, weil Pfadfinderarbeit Beziehungsarbeit ist. Die Grundlagen hierfür legte bereits Robert Baden-Powell mit seinen pädagogischen Überlegungen, die seiner Zeit um Jahrzehnte voraus waren. Jochen Senft Pfadfinder – der Zeit voraus 108 Seiten | Hardcover | 15 x 21 cm 14,80 € | A: 15,20 € ISBN 978-3-88778-262-7 Hier geht es zur Bestellung.   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder der PdF ausgezeichnet

Der Fischbacher Stamm der Pfadfinder der Freien evangelischen Gemeinden (PdF) wurde für sein ehrenamtliches Engagement von der Gemeinde Biebertal ausgezeichnet und von der Region Gießener Land e.V. für ihr Projekt Pfadfinder mit 1000 Euro belohnt. Mit dem Geld werden nun vor allem Zelte gekauft. Der Fischbacher Stamm freut sich auch darüber, dass seit dieser Woche die Treffen wieder stattfinden können, die wegen Corona unterbrochen waren. Die dafür erstellten Hygieneregeln helfen vielleicht auch anderen auf die Sprünge zum Neustart: „Gesundheit- und Infektionsschutz in unseren Gruppen Vorbereitung Im Vorfeld wird die Öffentlichkeit über das Gesundheits- und Infektionsschutzkonzept der Pfadfinder informiert (z.B. über die Homepage, die Facebookseite und die Biebertaler Nachrichten). Die Pfadfinder und ihre Eltern erhalten zudem alle eine schriftliche Information. Mitarbeiter der Pfadfinder werden besonders eingeführt. Teilnahme Die Teilnahme ist nur fest angemeldeten Pfadfindern möglich. Zu jedem Gruppentermin müssen die Kinder eine gesonderte Teilnahmeerlaubnis mitbringen, die bescheinigt, dass das Kind über die Hygienemaßnahmen informiert wurde und aktuell keine Symptome aufweist. Jeweils zwei Tage vor der Gruppenzeit muss jedes Kind beim Pfadfinderleiter angemeldet sein. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen pro Gruppe begrenzt. Pfadfinder mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder mit Fieber dürfen nicht teilnehmen. Wir empfehlen Pfadfindern, die zu einer Risikogruppe zählen, vorerst nicht an den Pfadfindern teilzunehmen. Durchführung Die Gruppen finden alle im Freien statt. Der Mindestabstand von 1,5m ist einzuhalten. Das Gelände ist mit einem Mund-Nasen-Schutz zu betreten. Dieser darf am zugewiesenen Sitzplatz ausgezogen werden. Auf dem Gemeindeparkplatz werden die Pfadfinder in Empfang genommen und den verschiedenen Geländen und Gruppen zugewiesen. Hier werden die Bescheinigungen abgegeben. Desinfektionsmittel stehen bereit. Jedes Kind hat seinen eigenen Sitzplatz. Auf gemeinsames Singen wird vorerst verzichtet. Die Toilette im Gemeindehaus (oben) wird nur im Notfall benutzt. Dort sind ausreichend Flüssigseife, Einmalhandtücher und Desinfektionsspray vorhanden. Die allgemeinen Hygieneregeln werden eingehalten....

Aus Sicherheitsgründen…

Die Entscheidung der Stadt traf die Jugendorganisationen der Pfadfinder in Luzern ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel. Sie dürften künftig keine Kartonsammlungen mehr durchführen, die ihnen jahrzehntelang dringend benötigte Einnahmen beschehrt hatte. Die Stadt Luzern kündigte die Zusammenarbeit auf, weil die Kartonsammlung durch die Jugendlichen aus Sicherheitsgründen schon seit längerem umstritten sei. Es sei in der Schweiz bereits zu mehreren tragischen Unfällen gekommen. Deshalb sollen künftig Profis die Sammlung übernehmen. Den Jugendgruppen fallen damit jährlich rund 12.000 Franken Einnahmen (etwa 11.160€) weg und die pädagogische Sensibilisierung für Recycling gleich mit. Hinsichtlich der Risiken habe man längst Vorsorge getroffen, so der Sprecher der Pfadfinder. Rückfahrkameras kamen ebenso zum Einsatz wie ausschließlich erfahrene Pfadfinder zwischen 15 und 17 Jahren, ausgestattet mit Warnwesen, Wanderschuhen und Handschuhen. Der springende Punkt aus Stadtratssicht war wohl, dass die Gewährleistungspflicht der Arbeitssicherheit aber nicht nur bei den Vereinen, sondern auch bei der Stadt liege, weil die Jugendvereine im Werkhof auch auf kommunalem Gelände tätig seien. Eine Idee, wie die Einnahmenausfälle durch die Stadt ausgeglichen werden könnten, haben beide Seiten nicht. Quelle: zentralplus.ch...