Buchvorstellung: Jungenschaften in der Nachkriegszeit...

Es ist viel darüber geschrieben und gerätselt worden, was denn Jugendbewegung, speziell die deutsche, nun sei, eigentlich gewesen sei, was dazu verleite, freie Zeit mit der Horte in den Wäldern zuzubringen? Dieses je persönliche Erlebnis, diesen „Mythos“ zu enträtseln und zu formulieren konnte hier nicht Anliegen sein − das ist nach weitverbreiteter Meinung auch nicht möglich. Was sich Fritz Schmidt unter Mithilfe von Arno Klönne, der 2015 verstorben ist, in der vorliegenden Ausgabe der Schriftenreihe des Mindener Kreises nachzugehen anbot, war, einen Überblick zu geben über die zentripetalen und zentrifugalen Kräfte, die Personen, Zusammenschlüsse und Spaltungen eines Ausläufers der Jugendbewegung in Nachkriegs- und Nach-NS-Zeit, der für sich selbst − neben der Naturerfahrung − die Pflege eines sublimierten Kulturbegriffs in Anspruch nahm: der Deutschen Jungenschaft sowie zweien ihrer Nachfolger, der Neuen Deutschen Jungenschaft (NDJ) und der Jungenschaft im Bund (JiB), beide heute fast vergessen, wobei letztere immerhin den Grundstein für den Bund deutscher Jungenschaften gelegt hatte. Fotos vornehmlich aus dem Fotoarchiv des Mindener Kreises und Illustrationen bereichern das Heft. Autor: Arno Klönne, Fritz Schmidt ISBN 978-3-88778-506-2 80 Seiten Format: 148 x 210 mm 1. Auflage, Softcover mit S/W-Bildern Hier geht es zur Bestellung   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Großfahrtenpause!

Ab heute, Freitag dem 13. Juli, weilt die Online-Redaktion auf Großfahrt. Korsika. Man sieht sich dort oder liest ab dem 05. August wieder voneinander. Mit den besten Wünschen für unfallfreie und erlebnisreiche Großfahrten eurerseits! Übrigens: Schickt uns doch den Bericht von eurer Fahrt zu – gerne auch für das nächste Jahrbuch! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Baumhaus lagert statt zu hängen

Wie wir im September 2014 berichteten, haben die Calwer Pfadfinder vom Stamm Sternfahrer (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) die Vision, den ersten Baumhaus-Wanderpfad der Welt im Schwarzwald entstehen zu lassen. Dabei sollen die Baumhäuser eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bieten. 2014 entstand der Prototyp im Wald auf dem Wimberg. Doch: er musste wieder abgebaut werden. Der Grund: Es gab  keine sanitäre Einrichtung in der Nähe und die Verwaltung war der Ansicht, ein schlichtes Dixie reiche nicht und Duschen wären doch auch sinnvoll. Die Pfadfinder fragten nun gezielt in der Bürgersprechstunde nach: Ob denn daran zu denken sei, das abgebaute Baumhaus neu zu errichten und wo denn? Die Antwort war, wie so oft in der Politik, vage: Man könne in Aussicht stellen, dass [irgendwann] [irgendwo] das Baumhaus wieder errichtet werden könnte. Konkret sieht anders aus. Beim Lesen des Artikels hat man den Eindruck, dass da Wahrnehmungswelten unvereinbar aufeinander treffen. Auf der einen Seite die Pfadfinder mit einem Vorzeige-Projekt, die an durchwandernde Kleinstgruppen oder Einzelwanderer denken und diesen ein einmaliges Erlebnis verschaffen könnten; auf der anderen Seite die Politik bzw. Verwaltung, die dem Ganzen zwar grundsätzlich positiv gegenüberstehen, aber direkt eine groß aufgezogene touristische Nutzung verorten, welche unbedingt (???!) Hygieneauisstattung auf Camnpungsplatzniveau erfordert (vermutlich, weil sie selbst niemals irgendwo pennen würden, wo es keinen Strom, Trinkwasser und Abwasseranschluss gibt). Dabei wäre die Sache doch geschmeidig zu lösen. Es gibt auf dem Markt sehr gut ausgetüftelte Humustoiletten. Diese würden in jeder Hinsicht erheblich besser zum Projekt passen, als eine Sanitärausstattung auf Zeltplatzniveau. Letzteres hätte ja auch den Nachteil, dass es zu erheblich größerem Ansturm käme. Hier der Zeitungsbericht. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Historisches: Höhleneinsturz kostete drei Pfadfinderleben...

In einem historischen Artikel berichtete die NGZ über ein Unglück vor 88 Jahren, welches drei Pfadfindern aus Düsseldorf ihr Leben kostete. Die Mitglieder des Stammes Schinderhannes waren übers Wochenende nach Liedberg gefahren. Abenteuerliche Schilderungen über das Stollensystem rund um die Burg hatten ihre Neugier geweckt. Mit selbstgebastelten Fackeln krochen sie in die Stollen, um in einer „Piratensaal“ genannten Höhle ihre Versprechensfeier zu begehen. Das wurde ihnen zum Verhängnis. Als sich ein 200 Zentner schwerer Gesteinsbrocken von der Decke löste, begrub er drei der Pfadfinder unter sich, ein vierter konnte verletzt von seinen übrigen Kameraden geborgen werden. Hier geht es zum Zeitungsartikel. Zu der Burg, dem Wald und dem Grab gibt es auch ein effektheischendes Video. (Angeblich spukt es am symbolischen Grab – nachts soll man Kinderstimmen hören, die um Hilfe rufen) Bildnachweis: MFSG auf Wikipedia Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Einladung Peter-Rohland-Singewettstreit Jul10

Einladung Peter-Rohland-Singewettstreit...

Liebe Stämme und Sippen, liebe Fahrtengruppen, Singerunden und Einzelsänger, liebe Freundinnen und Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits und der Waldeck, am Samstag, den 8. September 2018, ab 14 Uhr findet der 19. Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck statt – und wir wollen euch dazu einladen und herzlich auffzufordern teilzunehmen mit euren Runden, Sippen, Fahrengruppen und wie ihr euch darüberhinaus gemeinsam gruppiert. Beim Singewettstreit am Samstag gibt es die Einteilung in 4 Kategorien mit je 7 Teilnehmern: Jugendfahrtengruppen, Ensembles, Singkreise und Einzelsänger. Dabei sind die Jugendfahrtengruppen und die Singekreise eher bündisch geprägt, die Ensembles und Einzelsänger sind als Kategorien für semiprofessionelle Musiker zu verstehen. Wie in den Vorjahren werden in jeder Kategorie 3 Geldpreise vergeben, zusätzlich der Sonderpreis für das beste, selbstgetextete, politische Lied (unabhängig von der Kategorie), und der Schildkrötenpreis für die beste Nachwuchsgruppe, -ensemble oder –sänger(in). Es gilt das Windhundverfahren (wer sich zuerst anmeldet, macht mit). Melden sich in einer Kategorie weniger als 7 Teilnehmer, können andere Kategorien aufgestockt werden. Hierbei erhalten Jugendfahrtengruppen Vorrang. Eine Entscheidung hierüber treffen wir erst nach dem allgemeinen Anmeldeschluss am 24. August 2018. Als Teilnehmergebühren nehmen wir 7 Euro für aktive Teilnehmer und 10 Euro für Gäste. Menschen bis zu 16 Jahren können unentgeltlich dabei sein. In den Gebühren ist die Nutzung von Zeltplätzen, Waschgelegenheiten und Toiletten enthalten. Wir freuen uns ganz besonders über viele Anmeldungen aus dem bündischen Bereich. Trag diese Infos gerne in die Gruppen nehmt es mit auf Fahrt und gebt uns die Chance und Freude, neue Sängertalente aus der bündischen Jugend und der Pfadfinderbewegung kennenzulernen. Leitet diese Email gerne weiter an Interessierte, postet sie auf euren Homepages oder setzt sie in eure Zeitschriften und tragt sie in die Stämme! Ihr könnt euch anmelden bei Markus Giesler markusgiesler@icloud.com oder bei mir, m.vanseveren@gmx.de. Hier noch ein kleiner Hinweis auf das Vorabend Programm: Am Freitag, den 07.09.2018 ab ca. 21 Uhr präsentiert...