Das Dschungelbuch in Neuverfilmung...

Nach fast 50 Jahren startet mit den neuen „Dschungelbuch“ ein Remake mit faszinierenden Effekten. Der neue Film läuft derzeit in den Kinos und ist sehr zu empfehlen. Anhand des Films wird die Grundlage der Wölflingsstufe anschaulich erzählt. Die Geschichte fußt auf der zweibändigen Erzählung des Literaturnobelpreisträgers Rudyard Kipling. Im Jahr 1894 veröffentlichte der im damals britischen Bombay geborene Autor Rudyard Kipling seine Sammlung mit Erzählungen und Gedichten unter dem Namen „Das Dschungelbuch“, zwei Jahre später folgte Band 2. Die bekanntesten Geschichten aus diesen Bänden handeln von den Abenteuern des Findelkindes Mogwli, dem Bär Balu und dem schwarzen Panther Baghira. Kipling erhielt im Jahr 1907 als erster britischer Autor den Literaturnobelpreis. Die erste Realverfilmung entstand im Jahr 1942, die bekannteste und weltweit erfolgreiche Disneyversion bereits im Jahr 1967. Es wurden nie alle Geschichten im Film erzählt. Baden-Powell, der Rudyard Kipling persönlich kannte und schätzte, hat auch auf Rat des Autors einige Geschichten aus dem Dschungelbuch für die Spielidee der Wölflingsstufe ausgewählt. Weltweit kennen so die jüngsten Pfadfinder Mowgli und seine Freunde. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Wenn Pfadfinder mit Coke erfolgreich sind...

In den meisten hiesigen Pfadfinderlagern dürften „Softgetränke“ Fehlanzeige sein – zumindest bei jenen, die sich explizit dem einfachen und bewussten bzw. sparsamen Leben verschrieben haben. Die Ausnahmen haben als Bestätigung dieser Regel zu gelten. Macht ja auch hinsichtlich Ameisenprophylaxe echt Sinn. Und die Zähne freuen sich auch, ganz zu schweigen von der Müllvermeidung. Ausgerechnet zwei Pfadfinder, nämlich Lorenz und Mirco, sind jedoch Gründer der fritz-kulturgüter GmbH. Sie waren lange Zeit zusammen im Pfadfinderbund Nord und später Mitglied im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP). Ein ausführliches Interview mit ihnen zu „Limo-Alternativen zwischen Bio, Fair und Kommerz“ findet sich in der aktuellen Ausgabe der Bundeszeitschrift des BdP. Bildnachweis: fritz-cola GmbH Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

10.000 Dollar für gute Tat

Der US-Pfadfinder Tristan fand in einem Imbiss am Flughafen von Los Angeles ein Portemonaie. Klare Sache für ihn, es seinem Besitzer vollständig zuzuschicken. Der war nun nicht irgendwer, sondern Chris Hemsworth, ein nicht ganz unbekannter US-Schauspieler („Thor“). Der zeigte sich durchaus dankbar und spendierte 10.000 Dollar, welche der Teenager in seine Ausbildung investieren möchte. Quelle: Top.de 24.04.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Hier die Sieger des Rheinischen Singewettstreites 2016...

Fahrtengruppe I: 1. Sippe Vanyar, VCP Aachen 2. Mädelschaft Schwarzer Adler, DPB 3. Sippe Fledermaus, ESM Wiesentheid       Fahrtengruppe II: (zweimal 2. Platz!) 1. Jungenschaft Volundr, DPB (auch bestes selbstgeschriebenes Lied und Boyband des Abends) 2. Roverrunde Paradies, PbW 2. Sippe Nandor, VCP Aachen       Stämme/Singekreise (weil nur ein Stamm gemeldet war): 1. Singekreis CP Saar 2. Gemischtschaft Schwarzer Adler 3. Singekreis Fizzlibuzzli, ESM       Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Denkmalschutz und Pfadfinderarbeit...

Jugendbewegte haben offensichtlich eine Schwäche für alte Gemäuer – so ließe sich vielleicht das Phänomen, daß Pfadfinder- und auch Wandervogelgruppen mit Vorliebe in Türmen, Burgen, alten Fachwerkgebäuden etc. hausen, erklären. Oder es hängt damit zusammen, daß solche Gebäude den Nachteil haben, daß sie meist nicht den modernen Ansprüchen genügen und einen hohen Instandhaltungsaufwand mit sich bringen. Vielleicht nähme einfach niemand außer einer Horde romantisch-idealistischer Jugendlicher und junger Erwachsener den persönlichen Aufwand auf sich, eine solche Bruchbude zu renovieren und zu erhalten.Seit Beginn ihres Bestehens im Jahre 1996 suchten beispielsweise die Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Stämme Rheingold und Rheintöchter aus dem Deutschen Pfadfinderbund (DPB) nach einer festen Bleibe. Dabei absolvierten sie allerlei archetypische Stationen einer Odyssee. Nachdem sie also in Jugendzentren angepöbelt wurden, in baufälligen Schulbaracken asbestverseucht und schließlich zwangsgeräumt wurden,  in privaten Familienwohnungen häusliche Sonderbelastung auslösten und ansonsten stets nur zeitlich begrenzt in anderen städtischen oder kirchlichen Unterkünften untertauchen konnten, kam schließlich der glorreiche Tag, an dem ihre Aufmerksamkeit von dem Stumpf einer alten Mühle im Bonner Norden geweckt wurde. Das denkmalgeschützte Gemäuer war vollkommen verrottet und ähnlich marode, wie potentiell fördernde öffentliche Kassen. Dieses Relikt in ein funktionsfähiges Pfadfinderheim zu verwandeln – eine höchst anspruchsvolle, ehrgeizige Aufgabe, die mit uneingeschränktem, erfreulichem Nachdruck von der zuständigen Denkmalbehörde unterstützt wurde. Bei dem alten, vernachlässigten Mühlenstumpf  handelt es sich um ein letztes Relikt einer jahrhundertealten Bau – und Techniktradition. Bereits auf einer Zeichnung des Rheinlaufes aus dem Jahre 1620 war eine Bockwindmühle auf dem Bonn-Graurheindorfer Gebiet eingezeichnet. Eine genaue Lokalisierung erlaubt eine französische Kartenaufnahme des Jahres 1807/08, die an dem heutigen Standort eine Windmühle verzeichnet. Diese alte Windmühle wurde im Jahre 1831 durch eine sogenannte Holländische Turmwindmühle ersetzt. Die Mühle war bis zum Ende des Jahrhunderts noch in Betrieb. Nach dem Übergang in das Eigentum...