Wölflingswochenende

Ein Wochenende bei Bamberg verbrachten die Wölflinge des Stammes der Staufer aus der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS). Im Mittelpunkt stand die Beschäftigung mit dem Thema Angst. Wovor haben wir am meisten Angst? In der Auseinandersetzung mit diesem Bereich malten die Wölflingen symbolische, zum Teil sehr gruselige Angstmonster, die zum glücklichen Abschluss feierlich verbrannt wurden. Doch auch die Probenarbeit kam nicht zu kurz, und bei der Versprechensfeier bekamen zwei Wölflinge den ersten Stern und ein Wölfling sogar den zweiten Stern verliehen. Quelle: scouting...

Stiftung Pfadfinden

Gute Nachrichten verkündete der Stiftungsrat der Stiftung Pfadfinden des BdP. Die Zahl der Stifter stieg im vergangenen Jahr auf jetzt 392 Personen, durch ein großzügiges Vermächtnis konnte das Vermögen zudem nahezu verdoppelt werden. Insgesamt wurden 13.000 € für 18 Förderprojekte ausgeschüttet. Inhaltliche Schwerpunkte der geförderten Projekte waren interkulturelle Begegnungen, die Qualifizierung von Führungskräften auf der Stammesebene und Projekte zum gesellschaftlichen und politischen Engagement. Quelle: scouting...

Trennung von FeG und BPS

Nach dem Beschluss der Freien evangelischen Gemeinden (FeG), fortan eine eigene Pfadfinderorganisation zu betreiben, wurden im Rahmen des 48. Bundesthings der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS) nach vielen Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit zwei Stämme der FeG feierlich aus der BPS entlassen.  Die übrigen Stämme der FeG beschlossen, in der BPS zu verbleiben oder waren/sind noch unentschlossen. Quelle: scouting...

Die Jurte stammt aus der Mongolei...

Es zählt zum Allgemeinwissen unter Pfadfindern, dass die Jurte aus der Mongolei stammt. Doch darüber hinaus reicht unser Wissen zumeist nicht, weder die Jurte, noch die Mongolei betreffend. Im Rahmen der Initiative „Schafft zwei, drei, viele Jurten“ für der Autor Kai Ehlers des vorgestellten Buches im Februar 2005 nach Ulaanbaatar, führte Gespräche mit der Ethno-Pädagogin  Prof. Dr. Dorjpagma Sharav und dem Veterinärmediziner Dr. Ganbold Dagvadorj, sammelte Geschichte und Geschichten zur Entstehung der Jurte, ihrer praktischen Verwendung und ihrer Zukunftsoptionen in einem Land des Umbruchs. „Über die Grenzen der Mongolei hinaus ist die Jurte ein Symbol dafür, dass man anders leben kann, als die urbanen Zentren der Industriegesellschaft dies heute vorgeben. Zumindest stellt sie eine Herausforderung dar, andere Wege der Modernisierung zu suchen, als die des bloßen technischen Wachstums.“ Nach der Lektüre ist die Jurte weitaus mehr als „nur ein Zelt“ und es erscheint als pure Gedankenlosigkeit, sich nicht schon viel eher um ihren bereichenden Kontext bemüht zu haben, denn „Rund scheint so oder so die Urform des Lebens zu sein.“ Kai Ehlers Die Zukunft der Jurte – Kulturkampf in der Mongolei? 220 Seiten Abb. s/w ISBN 3-938396-01-6 R. Mankau Verlag 14,95...

Mit pfadfinderisch-christlichen Regeln den Amok verhindern und die Krise meistern...

Sehr ähnlich klingen die Vorworte verschiedenster Pfadfinderzeitschriften dieser Tage. Überall ist von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise die Rede, vom Amoklauf von Schülern, von halt- und orientierungslosen, alkoholisierten und/oder computerspiel- und/oder fettsüchtigen Kindern und Jugendlichen. Gerade in dieser Krise sei die Chance gegeben, dass sich die Menschen wieder auf grundlegende menschliche Werte besännen, sich vom Konsum abwenden würden und die einfachen, kostenlosen und wertvolleren Freuden des Lebens besännen. Die Pfadfinderbewegung biete mit ihrem konsumkritischen Ansatz, ihren Aktivitäten in der Natur und dem festen Gemeinschaftsgefüge einen echten Gegenentwurf zum (derzeit kriselndem) Zeitgeist. Ostrakon (die Zeitschrift der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands) schreibt „Krisen haben auch positives. Das wissen wir selber und kennen es auch aus unserer eigenen kleinen Erfahrung: Missglückte Führungen, Schwierigkeiten in der Stammesarbeit, kurzfristige Kreisen auf Fahrt oder Lager – hier bietet sich die Gelegenheit, neben der akuten Schadensbegrenzung auch längerfristig etwas zu verändern, neue Rahmen festzulegen.“ Im Burgbrief der Jugendburg Streitwiesen heißt es „Freilich, Sparen haben wir längst verlernt, doch das kann man wieder erlernen – ebenso wie Wertschätzung und Dankbarkeit. Außerdem ist die Reduktion auch ein Reinigungsprozess, der uns den Blick auf das Wesentliche wieder frei macht.“ Auch die Zeitschrift der Feuerwehrjugend betont die Bedeutung von Jugendarbeit, die sinnvolle Angebote zur Freizeitgestaltung schaffe und echte Präventionsarbeit leiste. Die aktuelle Bepanthen-Studie zur Kinderarbeit bestätigt den hohen Wert von echter Freundschaft für die Lebensqualität. Den Bogen zum Christentum schlägt der Leitartikel der Zeitschrift der Kongregation der Diener Jesu und Mariens (SJM) und postuliert „Je größer unser Elend ist, um so mehr kann die göttliche Barmherzigkeit in uns verherrlicht werden“. Auch ehemalige Pfadfinder erinnern sich plötzlich ihrer Wurzeln. In seinen „Gedanken zum Wochenende“ befasste sich Pastor i.R. Heinz Rußmann in einer norddeutschen Lokalzeitung mit dem Amok-Lauf von Winnenden. Er sah die Ursachen für seine Tat auch...