Waffeltaxi

Auf Bestellung Waffeln backen und ausliefern: Eine kreative Möglichkeit zur Aufbesserung der Gruppenkasse wählen die Erkrather Pfadfinder der DPSG alljährlich im Advent. Gegen Vorbestellung werden jeden Sonntag die süßen Frischwaffeln ausgeliefert – mit heißen Kirschen, Sahne oder Puderzucker. Die Einnahmen brauchen die Pfadfinder für die Renovierung ihres Heimes an der Kirchstraße. Quelle: scouting...

Pfadfinderkekse jetzt auch in Deutschland!...

Zum deutschlandweiten „Thinking Day“ gedachten die Pfadfinderinnen der PSG St. Georg ihrer Gründung vor 100 Jahren mit einem Gottesdienst in der Antonius-Basilika in Rheine. Im Anschluss an den Gedenkgottesdienst verkauften die Mädchen erstmals Pfadikekse für Gerechtigkeit, also fair gehandelte Kekse aus Dritte-Welt-Ländern. In den folgenden Wochen zogen die Pfadfinderinnen dann auch von Haus zu Haus, um die Plätzchen nach dem Vorbild der amerikanischen Pfadfinderinnen zu verkaufen. Der Erlös des Verkaufs fließt zu einer Hälfte in die PSG-Arbeit selbst und zur anderen Hälfte in Hilfsprojekte in Ruanda, Ostafrika. Die Bundesleitung der PSG erhofft sich zudem pädagogische Erfolge, denn mit der Keksaktion könnten Mädchen und Frauen ganz eigene Erfahrungen machen, diese gestalten und reflektieren. Es ginge darum, Fertigkeiten zu erlernen, die Mädchen und Frauen befähigten, mutig neue Projekte anzugehen. www.pfadfinderinnen.de Quelle: scouting...

Wir stellen vor: Freie Pfadfinderschaft...

Die Freie Pfadfinderschaft ist ein kleiner interkonfessioneller Bund mit vier Stämmen im hohen Norden Deutschlands, der assoziiertes Mitglied im Deutschen Pfadfinderverband (DPV) ist. Die Wurzeln der Freien Pfadfinderschaft liegen in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als auch bei Lübeck neue Gruppen entstanden, aus welchen sich 1950 der Pfadfinderhorst Pfeil (nach einem Sternbild) bildete, der wenig später zu einem eigenständigen Bund wurde: Die Pfeilpfadfinder. Mitte der 70er Jahre erfolgte dann der Zusammenschluss mit dem gerade entstandenen Gau Jomsburg zur Freien Pfadfinderschaft Schleswig-Holstein. 1987 kam es zu Meinungsverschiedenheiten, die schließlich zur Abspaltung der Pfadfinderhorste Pfeil Lübeck (kurz später umbenannt in Horst Greifen) und Pfeil Segeberg aus dem Gau Jomsburg führten. Gemeinsam gründeten die Horste Pfeil Segeberg und Greifen 1987 am 6.September auf dem Segeberger Stadtfest offiziell die Freie Pfadfinderschaft. Die Schwerpunkte der Bundesarbeit lagen in den folgenden Jahren bei Pfingstlagern und den dreiwöchigen Großfahrten. Seit einiger Zeit ist die Freie Pfadfinderschaft Besitzer eines Bundesheimes im Ortsteil Klingberg in der Gemeinde Scharbeutz, keine 800m vom Pönitzer See entfernt. Die Apfelbäume auf dem drei Hektar großen Grundstück sind Anlass einer jährlichen Apfelernte. www.freie-pfadfinderschaft.net Quelle: scouting...

Pfadfinden100 in Deutschland

Pfadfinden100 ist ein Projekt des rdp Bayern zum 100jährigen Jubiläum des deutschen Pfadfindertums. Es widmet sich auf der Aufarbeitung der Geschichte ebenso wie ihrer praktischen Pflege und öffentlichen Veranstaltungen zum Jubiläum. So konnte durch die Initiative des Bürgermeister der bayrischen Gemeinde Fischach die Grabpacht des Grabes von Dr. Alexander Lion (Ali) durch die DPSG Diözese Augsburg verlängert werden. Die Pflege des Grabes erfolgt derzeit noch durch Ehemalige des BDP Stammes Tiger /Augsburg, Landesmark Schwaben, die Ali noch persönlich kannten. Hier wird Verstärkung durch jüngere Mitstreiter benötigt. Das Familiengrab des Gründers der ersten Pfadfindergruppe in Deutschland, nämlich Franz Paul Wimmer in Gottsdorf/Niederbayern ist bereits ein Ehrengrab der Gemeinde und soweit gesichert. Um den Bezug Wimmers zu der deutschen Pfadfinderbewegung herzustellen, soll jedoch die Inschrift der Grabplatte erweitert werden. Dies geschieht im Zuge einer Gedenkfeier mit dem ortsansässigen DPSG Stamm und der Gemeinde. In München wird in Absprachen und Zusammenarbeit mit dem Oskar von Miller Gymnasium, der jetzige Name des „Alten Realgymnasiums“, an welchem Franz Paul Wimmer unterrichtete, ein offener, von PfadfinderInnen veranstalteter Spielnachmittag stattfinden und eine von Schülern gestaltete Gedenktafel zum 100 jährigen Jubiläum in der Schule enthüllt werden. Zu dieser Veranstaltung hat sich bereits Bayerns Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, als Gast angekündigt. Am Abend wird eine Ausstellung der VDAPG im Landesamt für Finanzen (ehemaliger Standort des Alten Realgymnasiums) mit Gästen eröffnet und auch eine Gedenktafel enthüllt. Die Gedenkveranstaltungen erfolgen in Gottsdorf am 09.Mai, in Fischach am 23. Mai und im München am 23. Mai. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt, um Anmeldung wird deshalb gebeten. Infos hierzu gibt es auch im Internet unter www.rdp-bayern.de oder der neuen Archiv Homepage www.BdP-Bayern-Archiv.de. Um die Gräber von F.P. Wimmer und Dr. Alexander Lion zu erhalten und für die Zukunft zu sichern, sowie die Gedenktafeln zu...

Verschollenes Nehberg-Boot von Pfadfindern wiederentdeckt...

Mit dem Tretboot namens Yanomani Brasil fuhr „Sir Vival“ Rüdiger Nehberg 1987 über den Atlantik und übergab dort angelangt dem brasilianischen Staatspräsidenten José Sarney einen Appell von Amnesty International zum besseren Schutz der Yanomami-Indianer. Das Tretboot gelangte damals mit einem Frachter zurück nach Europa – dem Reeder hatte die Yanomami-Aktion so gut gefallen, dass er den Transport kostenlos übernahm. Anschließend verkaufte Nehberg das Boot, welches er selbst entworfen und von einer Werft in Wedel hatte bauen lassen, für immerhin 10 000 Mark an einen Ingenieur, um mit dem Erlös weitere Einsätze für das bedrohte Urwaldvolk zu finanzieren. Jetzt entdeckten jedoch Pfadfinder des Stammes Vilsbiburg (DPSG) das Boot in einem Schuppen am Steinberger See – in Einzelteile zerlegt und bereit zur Sperrmüllabfuhr. Da der Leiter des Stammes zu einer Outdoor-Firma gehört, handelt es sich ggf. jedoch nicht um einem Zufallsfund durch „Identifizierung“ der Strichliste in der Kabine. Nehberg freute sich über den Anruf der Pfadfinder und die Benachrichtigung über ihren Fund. Die Pfadfinder setzen das Tretboot in mühevoller Kleinarbeit wieder zusammen. Jetzt schmückt das rotweiße Boot den Eingang zu Nehbergs weitläufigem Mühlen-Grundstück in Rausdorf. Er wird an dem Boot noch einige Schönheitsreparaturen vornehmen. Sobald alles in Ordnung ist, soll es als Leihgabe an das Technik-Museum in Speyer gehen. Dort befindet sich auch der 18 Meter lange Baumstamm, in dem Rüdiger Nehberg den Atlantik 2000 erneut überquerte. Heute setzt sich der Menschenrechtsaktivist Rüdiger Nehberg erfolgreich gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein und erreichte zuletzt eine Fatwa, d.h. einen Beschluss islamischer Gelehrten, gegen diese Art der Beschneidung. www.ruediger-nehberg.de Quelle: scouting...