Wildwasser in Rumänien

Pfadfinder mit geringer Lust auf Abenteuer begeben sich eher nicht nach Rumänien auf Großfahrt. Dass diese Vorbehalte eher auf Unkenntnis, denn auf Fakten beruhen, machte jetzt der BdP- Stamm Wildwasser aus Hanau klar. Von seinen durchweg positiven Erfahrungen berichtet er mit vielen Fotos am Samstag (morgen) im Rahmen seines Sommerfestes ab 15 Uhr auf seinem Gelände in der Frankfurter Landstraße 90 in Hanau. Die 23 Teilnehmer der Großfahrt erlebten in Nocrich, einem kleinen Dorf in der Mitte Rumäniens, nicht nur beim Zusammentreffen mit rumänischen Pfadfindern eine große Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Sie seien schon durch viele Länder gewandert, aber eine so große Gastfreundschaft wie bei den Rumänen hätten sie nur selten erlebt, sagte der Stammesführer im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Das Motto des Sommerfestes lautet übrigens “Bine ati venit!”. Das ist rumänisch und bedeutet soviel wie “Herzlich willkommen!” Die Kontakte zu den rumänischen Pfadfindern halten auch noch nach der Großfahrt an, so gaben sie unter anderem Auskunft über den Gesundheitszustand von „Miezi“, einer kleinen Katze, die leider beide Hinterbeine gebrochen hatte und während ihres Aufenthaltes von den deutschen Pfadfindern sehr verhätschelt wurde. “the little cat is better, we gave her some pils and she begin to move her legs.” Angeblich sind niedliche Kätzchenbilder ja der absolute Renner bei Facebook. Da bin ich mal auf die Zugriffszahlen gespannt.

Bildnachweis: Stamm Wildwasser, BdP
Quelle: Frankfurter Rundschau 10.09.2014

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