Waldeck: Deutsche Liedkultur bei kühlen Temperaturen

Trotz des Mottos „Der Sommer unseres Vergnügens“ ließ sich Petrus nicht erweichen. Bei kühlen Temperaturen fand zu Pfingsten das 52. Liederfest auf der Waldeck bei Dorweiler statt. Überschattet wurde das Ereignis vom Tod des langjährigen künstlerischen Leiters des Festivals, „Jacky“ Jürgen Jacobi-van Beek in der Woche zuvor. Seine Nachfolge ist noch ungeklärt. In diesem Jahr war wieder einiges geboten. Man startete mit Günter Gall, der zusammen mit dem Gitarristen Konstantin Vassiliv Revolutions- und Peter-Rohland-Lieder darbot. Es folgten Üze Oldenburg mit Lieder des Walter Mossmann; Gerd Schinkel mit deutschen Fassungen der Songs von Phil Ochs und am Samstag die Bots aus den Niederlanden. Die inzwischen nicht nur in „unseren“ Kreisen bekannte Emily stand mit „Ömmel“ Helmut Alba auf der Bühne und bewies, dass selbst allgemein bekannte Lieder wie „Country Roads“ noch bezaubern können. Weitere junge Beiträge kamen von Cynthia Nickschas mit Band. Zudem waren einige Musik-Kabarett Vertreter geladen. Die Mehlprimeln, Reiner und Dietmar Panitz; Thomas Vogelmayer; Wulli Wullschläger und Sonja Thonn; sowie Arnulf Rating unterhielten das Publikum aufs Beste. den hörenswerten Hunsrücker Dialekt brachte Stefan Backes mit seiner Band in das Festival ein. Last, but not least die bekannte Band Schlagsaite.

Quelle: Rhein-Zeitung 16.05.2016

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