Vorbild: Pfadfinder

In einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ setzte sich Sebastian Gallander mit den beruflichen Herausforderungen der Zukunft auseinander. Stichwort „Sozialkompetenz“. Die durch keine Maschine jemals wird erbracht werden können. Die Zahl der Jobs, für welche man Sozialkompetenz benötige, sei seit 1980 sogar um fast ein Viertel gestiegen. Um junge Menschen in ihren charakterlichen Fähigkeiten zu stärken, empfiehlt der Autor die Pfadfinder. Denn bei einem Pilotprojekt in England, bei welchem verschiedene Schulen mit Pfadfindern Kooperationen eingegangen seien, sollen sich bereits nach wenigen Monaten positive Ergebnisse bei den Schülern gezeigt haben. Anders als in der Kontrollgruppe. So sei ihre Kooperationsfähigkeit gestiegen, ihr Gemeinsinn, teilweise sogar ihr gesamtes Verhalten. Ich hab das mal gegoogelt und folgende Studie gefunden: „The Implementation of Character Education through Scout Activities“.

Fazit von Sebastian Gallander: Die Bundesregierung müsste außerschulische Initiativen, welche die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Schüler stärke, noch viel mehr unterstützen. Denn bisher würden besonders sozial schwache Schüler und solche mit Migrationshintergrund noch viel zu wenig von den Pfadfindern, aber auch anderen Vereinen und Verbänden, die ähnliches leisteten, erreicht. Hier geht es zum Beitrag von Sebastian Gallander (hinterlegt bei der Vodaphone-Stiftung).

Quelle: Sebastian Gallander „Pfadfinder als Vorbild“ in: Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2017
Bildnachweis: Jakob Müller, BdP SSH (Archiv)

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