Vermisster Pfadfinder ist tot

Der am Samstag verunglückte belgische Pfadfinder konnte nur tot geborgen werden. Taucher entdeckten den zwölfjährigen Antoine bei Ampsin in der Maas.  Er war zusammen mit seiner Gruppenleiterin von einem plötzlich anschwellenden Bach erfasst und mitgerissen worden. Die Gruppenleiterin hatte noch gerettet werden können.

Belgische Medien teilten mit, dass der Bach mit dem Namen „L’homme sauvage“ („Der wilde Mann“) eine Pfadfindergruppe beim Verstecken-Spielen überraschte.  Der Zwölfjährige wurde erfasst, zunächst in ein Auffangbecken mitgerissen und dann in die Kanalisation gespült. Die Gruppenleiterin hatte versucht, dem Jungen zu helfen und geriet hierdurch selbst in Lebensgefahr. Sie konnte sich jedoch noch an einer Gullileiter festklammern. „L’Unité Scoute de Hannut tient à exprimer ses condoléances à la famille du jeune Antoine et tout son soutien à nos amis des Patros dans cette terrible épreuve.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung