Urteil im Prozess gegen HDJ-Funktionäre

Vor vier Jahren hatten sie im Rahmen ihres „Pimpfenlagers“ in Mecklenburg-Vorpommern Masken gebastelt und mit Hakenkreuzen „verziert“, jetzt standen sie wegen Volksverhetzung vor Gericht. Die drei Angehörigen der mittlerweile verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) hatten Kinder mit Pfadfinder-Romantik und Zeltlagern angelockt. Der Hauptbeklagte hatte im Rahmen seiner NPD-Mitgliedschaft zudem einen Vortrag über „Rassenkunde“ gehalten, Das Urteil: 17 Monate auf Bewährung gegen den Hauptbeklagten, zwölf Monate auf Bewährung für einen weiteren Beklagten und 1800 Euro Strafe für eine ebenfalls beteiligte Frau.

Quelle: scouting 02-10

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung