Traditionelles Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels

 

Traditionelles Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels

Der in diesem Jahr recht frühe Termin bescherte für die rund 100 Gäste und Freunde aus nah und fern, von denen mehrere zum wiederholten Male sogar aus Kanada kamen, statt mehr Sommer eher kühles Wetter. Zum Auftakt ein paar Lieder  (u.a. Wo wollt Ihr hin ihr tollen Jungen) und einige Worte des Bundesführers zum Thema „Männer und Stress“, der sich auf einen gleichlautenen FAZ Artikel und eigene Erfahrungen bei Fahrten bezog. Dann folgte schon bald ein Vortrag in der Großjurte über die Fahrten des Jahres 2017. Interessant und anstrengend die Kletterfahrt mit Heranwachsenden nach Südtirol, ausführlich mit einer langen Querlandeinwanderung und Badespaß bei der Sommerfahrt einer Horte in Korsika, abwechslungsreiche Möglichkeiten am Landheim, wo es inzwischen auch eine Schmiede gibt, mit der auch Jüngere ihre eigenen Messerklingen herstellen können. Es waren neben Eltern der nahen Horten wieder Besucher aus vielen verschiedenen Bünden da, wenn auch deutlich weniger als bei früheren Sommerfesten, aber Qualität und Stimmung wird ja nicht in Zahlen gemessen. Immer wieder beeindruckend, wie selbständig gerade auch die jüngeren Weinbacher ihre Dienste an der Kuchen-, Grill oder Getränketheke und Spülküche tun oder ihre Fahrten erläutern. Am Abend nach dem Abbrennen des großen Feuerstoßes tauchten dann noch einige Klampfenritter aus anderen Wandervogelbünden auf und die Singerunde in der mit Strohballen ausgestatteten Jurte erreichte schon vor Mitternacht einen ersten Höhepunkt und ebbte erst ab, als gegen 5 Uhr schon der Morgen graute.

 

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