Spaß kam nicht zu kurz

Trotz der Prüfungen gute Laune.

Trotz der Prüfungen gute Laune.

Über 100 Jungen und Mädchen im Wölflingsalter nahmen an den „Wolfskopfprüfungen“ des Ringes evangelischer Gemeindepfadfinder Anfang Mai in Wittorf teil. 50 Helfer hatten insgesamt 15 Stationen aufgebaut, an denen die Kinder ihr Wissen beweisen konnten. Vom Hangeln über die Stör bis hin zur Dreipunktpeilung reichten die Posten. Die erfolgreichen Teilnehmer erhielten im Anschluss die „Wolfsköpfe“ zum Aufnähen an ihren Halstüchern. Der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) ist besonders in Schleswig Holstein verbreitet, ihm gehören 4100 Kinder und Jugendliche an, die von Pastoren oder Diakonen geleitet werden. Bei fast allen Stämmen werden die Kinder einmal jährlich auf ihre Kenntnisse geprüft. Bei einer bestandenen Prüfung wird dann ein Wolfskopf ausgehändigt. Es gibt im REGP den Grünen, Gelben, Blauen und den Roten Wolfskopf. Die Reihenfolge der Aushändigung ist allerdings von Gruppe (Stamm) zu Gruppe verschieden. Die Kinder werden in dieser Prüfung in den Gebieten Feier, Kompass, Geschicklichkeit usw. geprüft. Natürlich in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Für die etwas älteren gibt es noch weitere Prüfungen, die mit dem Bronzenen, Silbernen und Goldenen Wolfskopf bestätigt werden. Die Jugendlichen werden mit verbundenen Augen in einem Dorf ausgesetzt und müssen nun anhand einer Karte nach Hause wandern und nebenbei noch an verschiedenen Stationen ihr Können beweisen.

Quelle: scouting 02-10

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung