Schweizer bei Pfadfinderaktion verunglückt

Ausrieselndes Schießpulver war der Grund für eine Explosion, bei der ein 16-jähriger Schweizer im Rahmen einer Pfadfinderaktivität im Adlikon bei Zürich tödlich verunglückte. Zusammen mit einem Freund hatte er im Rahmen einer Nachtwanderung die Pfadfinder mit einem Feuerwerk überraschen wollen und dazu ein Stahlrohr mit dem Explosivmaterial befüllt. Der Unfall war Anlass zur Diskussion über die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz: Schießpulver ist über Böller auch Jugendlichen zugänglich, 18-jährige können es sogar lose erwerben. Zudem wurden volljährige Aufsichtspersonen gefordert. Weder der verunglückte 16-jährige, noch sein schwerverletzter 18-jähriger Kamerad waren Mitglieder bei den Schweizer Pfadi.

Quelle: scouting 01-09

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung