Vorabendprogramm: Der schräge Silberspring Jun11

Vorabendprogramm: Der schräge Silberspring...

Liebe Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits, hiermit möchte ich euch das Vorabendprogramm für den diesjährigen Singewettstreit ankündigen. Am Freitag, den 07.09.2018 ab ca. 21 Uhr möchten wir euch zu folgendem Programm sehr herzlich einladen: Es ist wieder mal so weit …… Der Zugvogel hat wieder eine CD eingespielt. Ihr Name: „Der schräge Silberspring“ Der Silberspring ist die Lieder-Quelle des Zugvogels. Diese ist „schräg“, weil die neuen Lieder ein bischen aus dem normalen bündische Rahmen fallen. Nicht viel, da der Zugvogel ja schon des längeren durch ungewöhnliche Lieder auffällt, aber immerhin etwas. Wir haben hier einen Ausflug in das Chanson, das griechische Rebetiko, den Jazz, die russische Liedermacherszene, die russische Folklore und in die türkische Folklore unternommen, da wir hier vielfältigste Anknüpfungspunkte haben. Die Lieder wurden in Anlehnung an diese Genre komponiert oder die Texte gedichtet, übersetzt oder übertragen. Entstanden ist hierdurch eine wundervolle Lieder-Mischung, welche nun als Heft und CD „Der schräge Silberspring“ vorliegt und die wir nun am Vorabend des Peter-Rohland-Singewettstreits vortragen wollen Unterstützt wurde der Zugvogel bei der CD-Produktion von der Peter-Rohland-Stiftung. Wir freuen uns sehr über zahlreiche und aufmerksame Besucher, die mit dem Zugvogel die Veröffentlichung feiern. Übrigens: Die Kategorie Einzelsänger ist bereits voll, es gibt nur noch Plätze auf der Warteliste. Kurz davor stehen auch die Ensembles. Wir freuen uns noch über weitere Anmeldungen bei den Singekreisen und Fahrtengruppen. Macht gerne noch einmal intensiv Werbung in den Stämmen und Bünden, um die bündische Seite dieses Wettstreits zu stärken. Voller Vorfreude verbleiben wir vom Orgateam. Viele Grüße, Markus und...

Raubkopien zerstören Verlage der Jugendbewegung...

Die deutsche Pfadfinder- und Jugendbewegung hat ein ganzes Spektrum an Musikverlagen hervorgebracht. Doch sie kämpfen mit dem Problem des massiven Diebstahls. Trotz aller Bemühungen, auch durch „Big Player“, scheint die Botschaft beim Konsumenten (hier: Pfadfinder und Wandervögel) nicht anzukommen: Wer CDs illegal kopiert und weitergibt, sei es als Geschenk oder gar gegen eine geringe Gebühr, ist ein Dieb und zerstört die wirtschaftliche Grundlage der Musikverlage. Wer eine schwarzgebrannte CD annimmt oder anfordert, macht sich der Mittäterschaft schuldig. Ganz konkret in Zahlen wurden bei einem der diesjährigen großen Singewettstreite im Anschluss erheblich weniger CDs verkauft, als Mitsänger auf der Bühne standen. Insgesamt ist nur eine niederige zweistellige Zahl an Bestellungen erfolgt. Es ist ganz offensichtlich, dass hier dann nur eine CD pro Gruppe gekauft wurde und diese illegal zur Weitergabe vervielfältigt. Die Bestellzahlen reichen bei weitem nicht aus, die realen Unkosten durch die Aufnahme und die professionelle Produktion von CDs zu tragen. Und dies bedeutet: Es werden keine Aufnahmen von Singewettstreiten mehr erstellt werden. Wer CDs illegal vervielfältigt, illegal vervielfältigte CDs anfordert oder annimmt, tötet damit die Zukunft der pfadfinderisch-bündischen Musik und Musikdokumentation! Auch musikproduzierende Gruppen kennen das Phänomen, deutlich weniger CDs zu verkaufen, als es ihrem Bekanntheitsgrad entspricht. Dabei ist es doch so einfach: Werde ich von meiner Freundin gefragt, ob ich ihr die ihr noch fehlende CD von Schlagsaite kopieren könne, so kaufe ich sie ihr regulär und schenke sie ihr zu Weihnachten. Oder zum Geburtstag. Bietet sie mir im Tausch eine Kopie von der neuen Zugvogel-CD an, frage ich sie, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat, bei ihrem Einkommen den Zugvogel zu prellen und wünsche mir eine offizielle, richtige CD zu Weihnachten von ihr. Dafür kann sie dann gern auch alle übrigen Verlegenheitsgeschenke weglassen. Ist doch ganz einfach. Seht ihr...

7. Silberspring erschienen

Pünktlich zum 85. Bestehen der Liederbuchreihe „Silberspring“ ist im Rahmen des Zugvogel-Sängerfestes Anfang Mai die inzwischen siebte Ausgabe veröffentlicht worden. Die Lieder sind mit Noten und Akkorden versehen. Bestellt werden kann der Silberspring 7 gegen 6,50 € beim Zugvogel. Selbstverständlich ist dort Neueinsteigern auch die Bestellung der gesamten Silberspringreihe möglich. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Konzertkritik Schlagsaite in Wuppertal...

Schlagsaite sind eine fünfköpfige bzw. inzwischen sechsköpfige Folk-, Chanson- und Liedermacherformation aus Köln und Hamm. Sie sind Mitglieder des DPB-Mosaik, Stamm Sperber, und des Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund. Einer ganzen Menge an Leuten dürften sie bereits von verschiedensten bündischen „Festivals“ (und dies zudem schon seit Jahren) bekannt sein. In kleiner Besetzung spielten sie gestern Abend im Café Hutmacher in Wuppertal, „der schönsten Stadt Deutschlands“ im ehemaligen Mirker Bahnhof und beschehrten ihm ein volles Haus. Eins stand nach diesem Abend fest: Die Jungs von Schlagsaite bringen nicht nur die Boxen zum Schwingen. Sie selbst unterscheiden ihre Musik in Lieder „zum besinnungslos Abfeiern“ und solche, bei denen auf den Text zu achten sei. Bei einem Konzert mit Verstärker kommt wohl naturgemäß sicher eher ersteres zum Tragen. Wer dies bedauerte, dem konnte jedoch unmittelbar abgeholfen werden, denn selbstverständlich war im Rahmen der Handgepäck-Tour das gleichnamige Album erhältlich. Die Grenze zum professionellen Liedermachertum haben Schlagsaite musikalisch eindeutig bereits überschritten. Ich würde mich nicht wundern, wenn ihr Album uns demnächst enthusiastisch von KollegInnen im Büro empfohlen werden würde, die mit der „Szene“ nichts zu tun haben. Schlagsaite steht seit zehn Jahren für einen „Mix aus virtuosem Folk, treibender Off-Beat-Polka mit unüberhörbaren Balkan- und Gypsy- Swing-Anklängen, ergänzt immer wieder durch verträumte Chansons, groovende Akustik-Balladen oder nachdenkliche Lyrikvertonungen im Singer-/Songwriter-Stil“. Oder aber übersetzt: Das ist nicht das, was „man“ bei Singerunden oder auf Fahrt produziert oder hört; und manch einem haben die Texte vielleicht auch einfach zu viel Gefühl (Liebe!); wer aber deutsche Liedermacher mit internationalem Schwung mag, gerne zum mittanzen, aber mindestens zum mitsummen und mitschwingen, dem sei hiermit eindeutig eine Kaufempfehlung gegeben (Ganz klar: Musste haben!). Und ja, selbstverständlich, wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt eines der noch auf der Tour verbliebenen Konzerte miterleben oder sogar den Höhepunkt am 31.10....

Pfadfinder von gestern

Redakteure sind immer auf der Suche nach Neuigkeiten. Da diese nicht immer von allein ihren Weg in die Redaktion finden, wird fleißig im Internet recherchiert. Als dieses seinen Siegeszug antrat, wollten die Pfadfinder und Wandervögel natürlich nicht außen vor bleiben. Überall entstanden Homepages, mittlerweile ist es fast schon ungewöhnlich, eine Gruppierung nicht per Mausklick auffinden zu können. Doch die Begeisterung, mit der die Seiten anfänglich entstanden, ist nicht bei allen von Dauer gewesen. Irgendwelche enthusiastischen Programmierer hatten anno dazumal allerorten die Rubriken „Aktuelles“ oder „Termine“, „Berichte“ oder sogar „Fotos“ erschaffen. Rubriken, die wie dafür geschaffen sind, regelmäßig aktualisiert zu werden. So möchte man es als naiver Redakteur jedenfalls glauben. Fast harmlos die Terminübersicht der Christlichen Pfadfinderschaft Stamm Pfulo, die aus dem Jahr 2010 stammt. Ebenso jene vom Stamm Jörg von Schauenburg  aus der Pfadfinderschaft Süddeutschland. Immerhin steht oberhalb der Termine von 2010 die große Ankündigung, dass am 21. Mai 2011 die 60jährige Jubiläumsfeier anstehe. Ist ja auch nicht schlimm, wir haben ja erst Juni. Beim Deutschen Pfadfinder Bund e.V. Hohenstaufen / gegr. 1911, Stamm Alexander von Humboldt sind wir termintechnisch hingegen schon im Jahr 2009 steckengeblieben. Beim Pfadfinderbund Großer Jäger gibt es sogar einen eigenen Blog für die Termine – mit Eintragungen aus 2007 bis 2009. Bereits auf der Startseite der CP Dreieich heißt es ehrlich: Zuletzt aktualisiert am 30.07.2008. Warum es dann trotzdem eine Rubrik „Termine“ gibt (inklusive Tippfehler:„Sorry, aber dieses Board ist im Moment nicht verfügbar. Probier es bitte später wieder. es wird aktualisiert und auf den neusten stand gebracht und steht bald wieder zur Verfügung!“) bleibt wohl ein unlösbares Rätsel. Der Mädchenwandervogel Solveigh war 2008 in Kirgiztan und 2007 in Namibia. Das scheint seither nicht mehr übertroffen worden zu sein, denn Aktuelleres findet sich nicht. Fast dachte ich schon, die Krone...