Wiener Pfadfinder im Wald verirrt...

Man merkt, es ist Saison. Vergangene Woche Donnerstag verliefen sich sieben Pfadfinder der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs (PPÖ) aus Wien im Alter von 10 bis 13 Jahren bei einer Wanderung im Burgenland. Die Mädchen und Jungen gehörten zu einer Pfadfindergruppe, welche ihr Lager in Oberpfullendorf errichtet hatte und an diesem Tag von Rechnitz aus in Kleingruppen nach Lockenhaus (Luftlinie ca. 15 km) wandern wollte. Aus unbekannten Gründen kam dabei eine der Gruppen vom markierten Wanderweg ab. Die Kinder waren jedoch unter anderem auch mit Schlafsäcken und Reservekleidung ausgestattet. Als sie den Kontrollpunkt am Nchmittag nicht erreicht hatten, suchten die Organisatoren zunächst selbst die Umgebung ab, ehe sie bei Einbruch der Dunkelheit dann schließlich die Polizei sowie die betroffenen Eltern alarmierten. Es folgte eine groß angelegte Suchaktion mit Polizei, Freiwilliger Feuerwehr, Förstern, Rettungshundebrigade, Rotem Kreuz und dem Arbeitersamariterbund. Insgesamt 103 Einsatzkräfte, 18 Suchhunde und ein Hubschrauben kamen zum Einsatz. Es handelt sich um ein großes zusammenhängendes Waldgebiet mit zahlreichen Wegen. Glücklicherweise wurde das Trüppchen gegenhalb sechs Uhr morgens von einem Feuerwehrmann gefunden, nahe Hammerteich, also gar nicht so weit ab vom eigentlichen Ziel. Anschließend wurde das Lager fortgesetzt – in Absprache mit den Eltern auch mit den betroffenen Kindern, die gänzlich unversehrt waren. Bild: Pan Peter – Saját kép, das Bild zeigt Rechnitz mit dem Günser Gebirge (wo die Gruppe verloren ging) im Winter. Quelle: Kleine Zeitung 07.07.2017...

Das Friedenslicht ist mit den Pfadfindern unterwegs...

Die zwölfjährige Melanie Walterer aus Österreich hat bereits am 20. November (Christkönigssonntag) das Friedenslicht in der Geburtsgrotte von Betlehem entzündet. Am  10. Dezember kommt es offiziell in Wien an und wird im Rahmen eines Gottesdienstes an Vertreter auch deutscher Pfadfinder übergeben. Diese übernehmen die Weitergabe in den einzelnen Bundesländern. Die Aktion Friedenslicht geht auf die Initiative „Licht ins Dunkel“ des Österreichischen Rundfunks ORF aus dem Jahre 1986 zurück. Das war eigentlich als einmalige Aktion geplant, fand aber regen Anklang. Seit diesem Jahr also entzündet ein Kind aus Österreich an Christkönig in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem das Friedenslicht, dann wird es nach Wien transportiert und dort traditionell am Samstag vor dem 3.Advent in einer ökumenischen Aussendungsfeier an viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder weitergegeben. Diese tragen das Licht von dort aus weiter – nach Europa und darüber hinaus in viele Länder der Welt. Das Friedenslicht ist ein Zeichen für Hoffnung, Freundschaft, Gemeinschaft und Verständigung aller Menschen. Seit 1993 bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht auch nach Deutschland. Viele Pfadfinderverbände arbeiten in dieser Aktion zusammen. Bildnachweis: C. Schnaubelt Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Friedenslicht aus Betlehem 2014

Das Friedenslicht ist ursprünglich eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) und besteht seit 1986. Es wird Ende November am ewigen Licht der Geburtsgrotte in Betlehem von einem Kind entzündet und von da aus über Wien, wo es in einem feierlichen zentralen ökumenischen Aussendungsgottesdienst „in Empfang“ genommen wird, mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Bahnhof zu Bahnhof über alle Gemeinden weiterverteilt. Von dort kann es dann zum dritten, vierten Advent oder beim Weihnachtsgottesdienst von den Gläubigen in das eigene Heim getragen werden. In Deutschland wird das Licht seit 21 Jahren von Pfadfindern transportiert und verteilt – inzwischen als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG). Bei der Verteilung auf die einzelnen Gemeinden wirken aber auch zahlreiche Vertreter weiterer Pfadfinderbünde aktiv mit. Der neunjährige Tizian Ronacher aus Linz entzündete am Montag, dem 24. November 2014 im Beisein von mehr als 100 Pilgern in der Geburtsgrotte in Bethlehem das diesjährige ORF-Friedenslicht. Dies war eine Auszeichnung für ihn und eine Anerkennung für seine Schule, die aktiv Friedensarbeit durch völkerverbindende Bemühungen leistet. Gerade in diesem Jahr hoffen die beteiligten Pfadfinderinnen und Pfadfinder wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Teilen der Welt auf Frieden und stellen die Aktion Friedenslicht aus Betlehem in diesem Jahr unter das Motto „Friede sei mit dir – Shalom – Salam“. Unterstützt werden die PfadfinderInnen von der Deutschen Bahn, welche diesen in ganz bestimmten Züge für den Transport des Lichtes freie Fahrt gewährt. Schwieriger scheint die Situation derzeit noch in München, wo die Verkehrsbetriebe den Transport von brennenden Lichtern grundsätzlich untersagt haben. Löschaktionen von Schaffnern und Sicherheitsleuten gab es auch schon in den vergangenen Jahren. Frustrierend, wenn das Licht heil von Betlehem bis...

Lange Nacht der Jugendarbeit

Zur „Langen Nacht der Jugendarbeit“ – kurz LaJuNa genannt, laden die Wiener Jugendgruppen am 19. September. Die LaJuNa findet bereits zum sechsten Mal statt und kann als Erfolgsmodell gelten. Dieses Jahr präsentieren sich an über 50 Orten in Wien einzelne Jugendgruppen sich und ihre Arbeit. Im Bezirk Neubau wird gar eine ganze Straße gesperrt. Hier bringen stellen die Scouts of Europe der Gruppe Schottenfeld zusammen mit weiteren Jugendeinrichtungen ein tolles Programm auf die Beine, das von Theater und Straßenmusik bis hin zu Slacklines und Seilbrücke reicht. Es wäre sicherlich eine Überlegung wert, ähnliches auch hierzulande zu etablieren, um der vielerorts kränkelnden Jugendarbeit zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Quelle: news 02 elf Abendblatt 16.09.2014...

Knödelkirtag der Pfadfinder Wiener Neustadt...

Schon die Bezeichung „Knödelkirtag“ bereitet Kopfzerbrechen. Was zu essen? Richtig. Die Pfadfinder 1 aus der Wiener Neustadt sorgten am vergangenen Wochenende bereits zum dreizehnten mal im Rahmen des Kirchweihfestes für das körperliche Wohl in Form von einer großen Auswahl an Knödeln. Offenbar gibt es da mehr Varianten, als nur die aus Kartoffeln. Und die Pfadfinder präsentierten Knotenknödel, Spinatknödel, Marillenknödel, Polpetti mit Tomatensauce, Kaspressknödel, Mozartknödel und viele weitere – insgesamt 3500 Stück. Das Wetter soll eher mau gewesen sein, aber die Zelte hielten dicht. Bildnachweis: Pfadfinder Wiener Neustadt 1 Quelle: Mein Bezirk...