Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz...

Nein, bei diesem Thema neutral zu bleiben, fällt mir schwer. Nicht etwa wegen der Whydah of Bristol, sondern weil ich weiß, wie man sich fühlt, wenn einem Ding, dem man sich nahe fühlt, die enzyklopädische Relevanz abgesprochen wird. Doch zurück zur Whydah: Deren Wikipediaeintrag wurde am 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ Das heißt nun aber nicht, dass die Whydah bei Wikipedia untergegangen wäre. Es gibt sie noch. In der französischen Ausgabe. Dort heißt es: „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Gedenktag: Falado

Heute vor drei Jahren, am 09. August 2013, sank die Brigantine „Falado von Rhodos“ vor der Küste Islands. Bei dem Unglück wurde niemand verletzt, das Schiff selbst allerdings verblieb auf See. Sie war ein (sehr schönes) Segelschiff für Gruppen der bündischen Jugend.Gebaut worden war die Falado 1968 in Griechenland im Auftrag des Altphilologen Herbert Hörhager. Dieser nutze zunächst das Schiff, um griechische Seeschlachten für seine Studenten erlebbar zu machen. Doch schon bald wurde die Idee Realität, das Schiff für Hochseefahrten der bündischen Jugend zur Verfügung zu stellen. Nach dem Tod des Eigners ging die Falado in die Hände des gleichnamigen Vereines über. Der nach dem Versinken der Falado veröffentlichte Untersuchungsbericht der BSU unterstellte neben grundsätzlicher Konstruktionsschwächen und darauf unangepasster Motorisierung der Falado auch eine unzureichende Instantsetzung des doch sehr in die Jahre gekommenen Schiffes. Die Falado sei zum Zeitpunkt des Unglücks, trotz der dauerhaften Instandhaltungsbemühungen, nicht mehr in seetauglicher Form gewesen. Die Entscheidung des Vereines, sie dennoch mit Jugendlichen an Bord nach Island zu schicken, sei unverantwortlich gewesen. Der Verein wies und weist diese Vorwürfe von sich und begründet dies auch mit sachlichen Fehlern im Untersuchungsbericht. Mit großer finanzieller Unterstützung zahlreicher Spender konnte der Verein die „Whydah“ als Ersatz für die versunkene Falado erwerben. Damit kann der Traum von Segeln auch auf hoher See fortgesetzt werden. „Unser Schiff – Eine Chronik der Brigantine Falado von Rhodos“ Wikipediaeintrag über die Falado Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Reaktion auf NDR-Beitrag

In einem offenen Brief wehrt sich der Vereinsvorstand der vor einigen Jahren gesunkenen „Falado“ gegen die Berichterstattung des NDR, welcher in einer „Panorama“-Sendung vor kurzem erneut über den Untergang berichtete und als Aufhänger nutzte, generell gegen die TÜV-Befreiung von Vereinsschiffen zu wettern. Der Vorstand der Falado weist nun wesentliche Aussagen des Berichtes als unzutreffend zurück. Hier geht es zum offenen Brief des Falado-Vorstandes. Hier geht es zu unserem Bericht über die NDR-Sendung (mit Link zum Fernsehbeitrag)   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Immer feste druff

„Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen“ titelte der NDR und lässt uns alle am Untergang der Falado teilhaben. Private Videos, die unmittelbar vor dem Sinken und beim Sinken gemacht wurden, inklusive. Das ist reichlich dramatisch, da schwimmen die Möbel unter Deck und Kinder werden bei Finsternis auf hoher See gerettet. Die Schussrichtung des Beitrages ist eindeutig: Auch Vereinsschiffe sollten TÜV-pflichtig sein. Der Trägerverein der Falado/Whydah weist anlässlich dieses Fernsehbeitrages nochmals darauf hin, dass die Sicherheit die absolute Priorität für das neue Schiff Whydah darstellt. Auch die Entscheidung für den Kauf der Whydah ist auf Grundlage dieser Priorität gefallen. Die im Beitrag offenbar per Foto-Ferndiagnose kritisierten Holzabdeckungen der Rettungsinseln auf der Whydah seien selbstöffnend und mit dem Sicherheitstechniker abgesprochen worden. Die kritisierende Person von der BSU ist dem Vorstand der Whydah unbekannt, was erstaunt, da sie doch angeblich den Unfallbericht über die Falado erstellt haben soll. Davon mal abgesehen ist es natürlich unschön, ein langes Interview zu geben, um dann feststellen zu müssen, dass man sinnentstellend gekürzt und zu Gunsten einer Kernbotschaft (Hier: TÜV-Pflicht für Vereinsschiffe) vorgeführt wird. Zumal als Negativbeispiel. Die Kritik des Beitrages ist recht umfänglich und erstreckt sich auch gernerell auf den Umstand, dass ungelernte Vereinsmitglieder selbst Teile der Instandsetzung der Falado übernahmen. Nun ja, also das kann ich als Nichtsegler nicht im Detail beurteilen, aber sicherlich gibt es so manches bei der Instantsetzung eines Schiffes, was durchaus auch ungelernte, aber angeleitete Kräfte erledigen können. Im Vereinsbereich ist man nunmal auch darauf angewiesen, dass jeder mit anpackt. Das ist ja auch ein Stück weit Sinn des Ganzen. Sicherlich wird jeder, der den Beitrag sieht, gern eine Summe zur sicherheitstechnischen Ausstattungen von Vereinsschiffen spenden, denn daran sollte keinesfalls gespart werden. Dass die Falado sich nicht spontan selbst versenkt hat, sondern dass der Zustand des Schiffes...

Post von See

Ein eigener Herd ist Goldes wert, das wissen auch die Segler der Whydah, dem neuen Schiff der bündischen Jugend. Doch zur Finanzierung eines jugendgruppentauglichen Prachtexemplares braucht es Kleingeld. Also gibt es jetzt wieder das beliebte Postkarten-Abo: Postkarten von Bord der Whydah erhalten, geschrieben von den segelnden Gruppen Die Anschaffung des neuen Herds für die Whydah unterstützen Abo (mind. 7 Postkarten*): 65€ Einzelpostkarte: 10€ Max. 25 Abos und 25 Einzelpostkarten verfügbar. Zahlungsmethode: Vorkasse nach Erhalt der Zahlungsaufforderung. Kontakt: flaschenpost@whydah.de * Bei Bestellungen des Abos gibt es eine Postkarte von jedem 3. Törn in 2016, mindestens jedoch 7 Postkarten. Quelle: falado.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...