Whydah of Bristol: Fehlende enzyklopädische Relevanz...

Nein, bei diesem Thema neutral zu bleiben, fällt mir schwer. Nicht etwa wegen der Whydah of Bristol, sondern weil ich weiß, wie man sich fühlt, wenn einem Ding, dem man sich nahe fühlt, die enzyklopädische Relevanz abgesprochen wird. Doch zurück zur Whydah: Deren Wikipediaeintrag wurde am 23. Februar gelöscht. In der Diskussion hieß es: Fehlende enzyklopädische Relevanz, kein Traditionsschiff, keine besonderen Fahrten, nicht in der gängigen Literatur erwähnt, „eines von zig Pseudo-Traditionsschiffen zum Mitsegeln. Relevanz nicht ersichtlich.“ Das heißt nun aber nicht, dass die Whydah bei Wikipedia untergegangen wäre. Es gibt sie noch. In der französischen Ausgabe. Dort heißt es: „Le Whydah of Bristol a été conçu et construit en 2000 au chantier naval Steel Boats de Bristol au Royaume-Uni. C’est une réplique de schooner américain du XIXe siècle. Il est utilisé comme voilier-charter, depuis 2003, sous pavillon allemand. Il a participé aux Tonnerres de Brest 2012.“ Also da müssen doch bloß die Aktivisten des Vereines ihr Französisch aufpolieren und da noch mehr Butter bei die Fische hinzufügen und schon geht da was! Aber pppst! Kein Wort an Jrgn! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Whydah: Leinen los zur Überführung!...

Pünktlich um 14 Uhr öffnete sich die erste von zwei Brücken, welche die Whydah und ihre Mannschaft von der freien See trennen. Die Überführung der Whydah von dem bisherigen Heimathafen Bristol nach Deutschland hat begonnen!

Jetzt geht es los!

Ein Jahr ohne Falado reicht, jetzt geht es endlich weiter. Die Spendenplattform für den Erwerb der „Whydah of Bristol“ unter www.startnext.de/jugendsegelschiff-whydah ist bereit zum Spenden! Insgesamt ist der Finanzbedarf mit 200.000 € angegeben, zum Kauf des Schiffes fehlen nur noch knapp 20.000 €, aber mit der Summe von 200.000 € könnte man sofort alle Verbindlichkeiten ablösen. Bei einer Spende bis 200 € reicht übrigens der eigene Überweisungsbeleg, um den Betrag voll bei der eigenen Einkommenssteuererklärung angeben zu können. Bei Beträgen darüber hinaus stellt der Falado-Verein sicherlich gern Spendenbescheinigungen aus. Der Name des Schiffes spricht sich übrigens [ˈwɪdɑ], sie ist benannt nach dem gleichnamigen Schiff des historischen Seeräubers Sam Bellamy, welches den größten bekannten Piratenschatz aller Zeiten transportierte. Benannt wurde dessen Schiff Whydah nach dem Ort Ouidah an der westafrikanischen Küste im heutigen Benin. Der Name bedeutet...

Whydah, das neue Segelschiff der bündischen Jugend...

Entgegen eines missverständlichen Postings auf der Homepage der Falado ist inzwischen kräftig Wind in die Bemühungen des Trägervereines um ein neues Schiff der bündischen Jugend gekommen. Yann-Aretin Eggert und sein Crowdfunding-Team haben in den vergangenen Wochen einiges auf die Beine gestellt. Ein ausführlicher Bericht hierzu folgt in Kürze. Es existiert aber bereits eine Plattform auf Startnext, welche die nötigen 100 Unterstützer zur Eröffnung zügig beisammen bekommen hat. Yanni vom Stamm Rote Corsaren (DPBM) ist optimistisch, in den nächsten zwei Wochen in die entscheidende „Finanzierungsphase“ einzutreten, in der dann konkret über Startnext gespendet werden kann. Bis dahin kann man sich schon einmal warmlaufen beim Betrachten der verschiedenen Videos oder auf klassischem Wege Spenden. Hier der Spendenaufruf: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Antoine de Saint-Exupery Liebe Segelfreunde, Pfadfinder, Jungenschaftler, Wandervögel, Waldläufer, Zugvögel, liebe Bündische, liebe Freunde, Verwandte, Unterstützer, Interessierte, wir brauchen ein neues Schiff und dafür Eure Hilfe! 45 Jahre lang haben Generationen von Kindern und Jugendlichen die Weltmeere auf der Brigantine Falado von Rhodos besegelt. Sie haben schwedische Fjorde und karibische Pirateninseln mit ihr entdeckt, Stürme und Flauten erlebt, am Ruder bei Regen den Kurs gehalten und im Krähennest in der Sonne gesungen. Sie sind von ihrer obersten Rahnock ins Wasser gesprungen und unter dem Kiel durchgetaucht, haben auf und mit der Falado gelebt und sie tief ins Herz geschlossen. Unsere Falado stand allen bündischen Jugendgruppen in Deutschland und darüber hinaus zur Verfügung. Tausende junge Menschen haben auf ihr das Segelhandwerk gelernt, die Natur erfahren, Freundschaften fürs Leben geschlossen und in der Gruppe unbezahlbare Abenteuer erlebt. Wie viele von Euch wissen, ist unsere geliebte Falado am 9....

Stillstand in den Bemühungen um ein neues Schiff...

Am 09. August versank das „jugendbewegte“ Schiff Falado vor der Küste Islands. Schnell war klar, dass sich der Trägerverein ein neues Schiff zulegen möchte, um auch weiterhin segeln zu können. Dabei liegt die Herausforderung offenbar nicht nur darin, sich auf ein bestimmtes Schiff zu einigen, sondern auch, genügend finanzielle Mittel zur Umsetzung zu erlangen. Im Frühsommer sah es dabei schon fast konkret aus. Geeignete, derzeit verkäufliche Schiffe waren recherchiert und besucht worden. Da sich die Suche auf ganz Europa erstreckte, war dies bereits mit einer gewissen Reisetätigkeit verbunden. Ende Juni lagen dann zwei Favoriten vor, wobei sich der Verein mit ganz knapper Mehrheit für die „Whydah of Bristol“ entschied. Knappe Mehrheiten bei einer solchen Frage können problematisch sein und auch auf grundlegend unterschiedliche Zielvorstellungen hindeuten. Und man wäre ja nicht in der Pfadfinder- und Jugendbewegung Deutschlands aktiv, wenn man nicht wüsste, wie solcherlei Menschelei – auch ohne konkrete Hintergründe zu kennenund ohne eine Wertung abzugeben – hierzulande im Allgemeinen gelöst werden. Da genügt ein Blick auf die knapp 200 unterschiedlichen Pfadfinderorganisationen und ihre jeweilige Entstehungsgeschichte. In diesem Fall hörte man auch, es hätten sich einige konkret überlegt, einen alternativen Verein zu gründen. Wie dem nun auch sei, Mitte August wurde etwas launisch über die Seite der Falado mitgeteilt, die Chance für ein neues Schiff sei vertan worden. Eine Lösung wäre durch Spender möglich gewesen. Offenbar scheiterte der Kauf der „Whydah of Bristol“ am Geld. Oder an der mangelnden Überzeugung, für dieses Schiff sein Portemonaie zu öffnen. Oder an grundsätzlichen Konflikten. Quelle: Falado News...