Nachlese 18. Peter-Rohland-Singewettstreit...

Liebe Freundinnen und Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits und der Waldeck, so schnell ging es dann auch wieder vorbei. Ein intensives Wochenende liegt hinter uns, an dem der nunmehr 18. Singewettstreit auf der Burg Waldeck stattfand. Leider hatten wir dieses Jahr – im Gegensatz zu sonst häufig – kein Glück mit dem Wetter. Immer wieder gingen heftige Schauer nieder, die das Gelände teilweise sehr matschig werden ließen. Trotzdem hatten die Anwesenden ein schönes Wochenende und erlebten tolle Darbietungen beim Wettstreit. Gerade die Kategorien Einzelsänger und Singekreise hatten dieses Jahr ein sehr hohes Niveau. Die Singerunden abends gingen an beiden Abenden sehr lang und das gemeinsame Musizieren schaffte dieses Jahr eine besonders schöne Atmosphäre. Am Freitag hörten die Anwesenden einen äußerst interessanten Vortrag über den Namensgeber des Wettstreits, den Hanno Botsch mit persönlichen Erfahrungen anreichern konnte. Musikalisch untermalt und kommentiert wurde der Vortrag durch die tollen Musiker von Hannos Ensemble. Die im Bühnenhaus durch die Peter-Rohland-Stiftung aufgebaute Ausstellung sorgte für einen stimmigen Rahmen während des Vortrags und wurde davor und danach von vielen Interessierten besucht. Ein besonderer Dank gilt wie jedes Jahr Happy und Dido und den vielen Helfern. Ex-Zivis, Bewohner der Drushba-Hütte und Mitglieder des Stammes Sperber aus dem DPBM leisteten ganze Arbeit im Auf- und Abbau und der Verpflegung der Gäste. Des weiteren möchten wir uns bei den Spendern des Wettstreits ganz herzlich bedanken, ohne die die Finanzierung der Veranstaltung nicht möglich wäre! Der Wettstreit wurde gekonnt und humorvoll von Daniel Hermes und Maren van Severen moderiert. Sie präsentierten die Sängerinnen und Sänger der vier Kategorien, von denen eine leider nur sehr dürftig besetzt war. Aber fiel die Entscheidung in der Kategorie Fahrtengruppen noch sehr leicht, bereiteten die anderen drei der Jury doch umso mehr Kopfzerbrechen, die Reihenfolge festzulegen. Das Ergebnis ist folgendes: Fahrtengruppen: 1....

Buchvorstellung: Geheimnisse des Baybachtales...

Geschichten des Dichters Werner Helwig zusammengefaßt. Werner Helwig sah sein gesamtes Schaffen immer in Zusammenhang mit seinen Waldecker Jahren. So äußerte er noch zu Lebzeiten den Wunsch, der Nerother Wandervogel möge dies Bändchen zur Erinnerung an seinen Gefährten Richard Lohmann herausgeben. Heute liegt diese kleine Sammlung nun vor und enthält als Kernstück das Loblied des Baybachtales, das zuerst 1954 als interne Schrift des Nerother Wandervogels gedruckt wurde. Der Anhang umfaßt eine kleine Dokumentation zur Örtlichkeit. Autor: Werner Helwig ISBN 978-3-88778-231-3 70 Seiten Format: 12,5 x 20,5 cm Hardcover Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Buchvorstellung: Pitters Lieder

Mit pitters lieder liegt nun eine von Helmut König herausgegebene vollständige Sammlung der nachgelassenen Lieder von Peter Rohland in Text und Noten vor. In ihrer Reihenfolge folgt sie der Systematik der schon zuvor von Helmut König bei THOROFON herausgegebenen Tonauf- zeichnungen. Es war das Anliegen der Peter Rohland Stiftung, die Lieder von Peter Rohland einer breiteren Öffentlichkeit in Text und Ton in einem Band zugänglich zu machen. Dies ist nun gelungen. Die Tonaufnahmen von Peter Rohland finden sich auf einer DVD, die diesem Buch beigefügt ist. Zu den vornehmsten Aufgaben der Stiftung gehört die Aufarbeitung und Präsentation des künstlerischen Nachlasses ihres Namensgebers. Mit dem nun vorliegenden Liederbuch pitters lieder kommt die Stiftung einmal mehr ihrer Aufgabe nach, das von Peter Rohland hinterlassene Werk zu erfassen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Peter Rohland (1933-1966) war einer der wichtigen Neuerer und Anreger in der deutschen Lied- und Chanson-Szene der frühen 1960er-Jahre. Mit seinen Liedzyklen der Landstreicherballaden, der Lieder des Francois Villon, der jiddischen Lieder und vor allem der Lieder deutscher Demokraten des Vormärz und der Revolution von 1848 hat er dem schon verloren geglaubten deutschen Volkslied („Wo sind unsre alten Lieder?“ sang Franz Josef Degenhardt damals in einem seiner vielbeachteten Chansons) eine neue Dimension hinzugefügt und zur Entwicklung eines neuen „unverstaubten“ Volksliedverständnisses beigetragen. Rezensionen: „Die sorgfältige, nahezu bibliophile Gestaltung dieses Buches (Leineneinband, Schutzumschlag, Grafik, Lesebändchen, Format, Papier- und Druckqulität) geht erheblich über die Machart vieler vergleichbarer Liederwerke hinaus. Ein Buch, das sich nicht nur für den eigenen Gebrauch, sondern auch zum Verschenken eignet.“ Kei Engelke – Folker 05/14 ISBN 978-3-88778-407-2 248 Seiten Format: 18 x 25 cm Sprache: deutsch 1. Auflage, inkl. DVD mit allen Liedern, Hardcover mit Leinen und Schutzumschlag Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über...

Zum Tod von „Jacky“ Jürgen Jacobi-van Beek Mai23

Zum Tod von „Jacky“ Jürgen Jacobi-van Beek...

Der im Alter von 73 Jahren verstorbene „Jacky“ Jürgen Jacobi-van Beek war seit 2005 künstlerischer Leiter und Motor des Pfingstfestivals der Liedermacher auf der Waldeck. Sein Tod in der Woche vor Pfingsten überschattete das diesjährige Festival, denn seine Nachfolge ist noch ungeklärt, doch alle sind sich einig: Das Festival darf nicht sterben. Jacky wurde 1942 in Düsseldorf geboren und wuchs in Neuss auf, wo er auch seine Ausbilung zum Grafiker machte. Mit seiner Neusser Musikgruppe, später den Pontocs verschlug es ihn 1959 musikalisch auf die Waldeck. Auch seine Frau Babusch lernte er bei einem Liederfest auf der Waldeck kennen. Nach dem Brand des Säulenhauses war er 1976 Mitglied des Trägervereines geworden. Als Freund Griechenlands hatte er persönlich eine Vorliebe für den Musikstil Rembetiko, spielte Gitarre und sang, erlernte im höheren Alter dann noch Tuba, war dann Mitglied im sinfonischen Schulorchester und bei der Böhler Werkskapelle, Düsseldorf (nach seiner Eigenaussage dem besten Amateurorchester am Niederrhein, jedenfalls im Bereich sinfonischer Blasmusik). Auch war er Mitglied der deutschen Bellman-Gesellschaft. In 2004 waren die Pfingsttreffen auf der Waldeck nach einigen Jahren Pause wiederbelebt worden, bereits im Jahr danach hatte Jacky die künstlerische Leitung übernommen „weil plötzlich kein anderer mehr Zeit hatte“ und dem Festival zu neuem Ruhm verholfen, zu einer dritten Blütezeit nach 1964-69 und um die Neunziger herum. Als Festivalchef ging es ihm weniger darum, „nur“ die bündische Liedtraditionen zu bewahren, als dem deutschsprachigem Liedermachernachwuchs Förderung zu geben. Der Tod von Jacky reißt eine weitere Lücke, der schwer zu füllen sein wird. Bildnachweis: foldies.de / Jacky Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Waldeck: Deutsche Liedkultur bei kühlen Temperaturen...

Trotz des Mottos „Der Sommer unseres Vergnügens“ ließ sich Petrus nicht erweichen. Bei kühlen Temperaturen fand zu Pfingsten das 52. Liederfest auf der Waldeck bei Dorweiler statt. Überschattet wurde das Ereignis vom Tod des langjährigen künstlerischen Leiters des Festivals, „Jacky“ Jürgen Jacobi-van Beek in der Woche zuvor. Seine Nachfolge ist noch ungeklärt. In diesem Jahr war wieder einiges geboten. Man startete mit Günter Gall, der zusammen mit dem Gitarristen Konstantin Vassiliv Revolutions- und Peter-Rohland-Lieder darbot. Es folgten Üze Oldenburg mit Lieder des Walter Mossmann; Gerd Schinkel mit deutschen Fassungen der Songs von Phil Ochs und am Samstag die Bots aus den Niederlanden. Die inzwischen nicht nur in „unseren“ Kreisen bekannte Emily stand mit „Ömmel“ Helmut Alba auf der Bühne und bewies, dass selbst allgemein bekannte Lieder wie „Country Roads“ noch bezaubern können. Weitere junge Beiträge kamen von Cynthia Nickschas mit Band. Zudem waren einige Musik-Kabarett Vertreter geladen. Die Mehlprimeln, Reiner und Dietmar Panitz; Thomas Vogelmayer; Wulli Wullschläger und Sonja Thonn; sowie Arnulf Rating unterhielten das Publikum aufs Beste. den hörenswerten Hunsrücker Dialekt brachte Stefan Backes mit seiner Band in das Festival ein. Last, but not least die bekannte Band Schlagsaite. Quelle: Rhein-Zeitung 16.05.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...