Feuerverbot gilt nicht für Pfadfinder...

Die Schweizer Gemeinde Hettlingen hat eine neue Polizeiverordnung verabschiedet, nach der das Feuer machen auf öffentlichem Grund grundsätzlich einer Genehmigung bedarf. Gedacht hatte man dabei wohl an zum Grillen zweckentfremdete Schulhöfe, wie eine Diskussion im Nachgang klarstellte. Denn die Pfadfinder sollen weiterhin ungefragt im Wald Feuer machen dürfen, wurde klargestellt. Feuer im Wald machen? Da merkt der deutsche Pfadfinder sofort auf, denn hierzulande ist Feuer im Wald per se verboten; zu groß scheint das Risiko eines Waldbrandes. Andere Länder, andere Sitten: In der Schweiß gibt es kein landesweites Verbot, jedoch können die einzelnen Kantone und Gemeinden Einschränkungen erlassen, beispielsweise für Naturschutzgebiete. Im Gegenzug stellen aber viele auch eigens dafür vorgesehene Feuerstellen zur Verfügung. Nur bei akuter witterungsbedingter Waldbrandgefahr ist das Feuermachen selbstverständlich untersagt. So ist zum Beispiel im Kanton Aargau Feuermachen grundsätzlich überall erlaubt, ähnliches gilt in den Kantonen Zürich und Bern – nur zu groß und qualmend sollte es nicht werden. Graubünden hat eine Einschränkung hinsichtlich der Südtäler, wo die Wadbrandgefahr zu groß ist. Die Kantone Glarus und Wallis hingegen erlauben Feuermachen nur an offiziellen Grillplätzen und das Kanton Tessin nur bei schlechtem Wetter, außer oberhalb von 600 Metern. Und wie waren nochmal die Regelungen in Deutschland? Dazu gibt es hier einen Beitrag. Foto: Feuer beim Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels Quelle: Landbote 26.09.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Kalifornien: 90 Pfadfinder vor Waldbrand gerettet...

In Kalifornien ist Waldbrandsaison, kann man leider nicht anders sagen. Sommerliche Temperaturen mit Hitzerekorden und Trockenheit haben mit dafür gesorgt, dass derzeit um die 5000 Feuerwehrleute von Sommerferien nur träumen können. Von unbelasteten Sommerferien träumten auch die gut 90 Pfadfinder der Boy Scouts of America (BSA), die ihr Sommerlager nördlich von Santa Barbara in einem Naturschutzgebiet aufgeschlagen hatten. Doch als dort vergangene Woche etwa 30 Quadratkilometer Wald in Flammen standen, mussten sie neben fünf Mitarbeitern eiligs evakuiert werden und kamen im Pfadfinderzentrum in Santa Barbara unter.  Die Outdoor School in Rancho Alegre wurde hingegen nahezu vollständig zerstört. Für die Tiere im Naturschutzgebiet ging die Sache weit weniger glimpflich aus. Sie kamen alle ums Leben. Bildnachweis: Outdoor School Rancho Alegre Quelle: NZZ 10.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder vor Waldbrand gerettet...

Noch rechtzeitig evakuiert werden konnten 300 spanische Pfadfinder, die bei Cuenca ihre Sommerlager verbrachten. Trockenheit und Temperaturen um 40 Grad hatten mehrere Waldbrände in Spanien ausgelöst. Quelle: scouting 03-09