Ironscout – Der Albtraum kehrt zurück...

Kommendes Wochenende kehrt der Ironscout in die Schwäbische Alb zurück. Bei dieser Großveranstaltung mit um die 1000 Teilnehmern treten Pfadfindergruppen bestehend aus mindestens vier Personen ab 16 Jahren aus dem ganzen Land gegeneinander an, um in 22 Stunden Spielzeit eine Rundwanderung mit Stationen zu meistern. In Vorbereitung hat der ausrichtende Stamm Eningen bereits folgendes mitgeteilt: Regla, an die ihr euch halda müssd (eigendlich isch’s ja selbschdverschdändlich) für’d Kehrwoch (das Aufräumen am Ende) – am beschda lassed’er oneedige Verbagunga dahoim, damid gar ed viel Abfall ahfelld – bringed an Millbeidel mid und schdegged ella Gruschd do nei, so dass nix ibrig bleibd, wenn’er wieder hoim ganged – am Platz standed iberall Kuddroimr rum, damid glei uffgreumd isch und nix irgendwo am Boda rommfährd – verlassed na fai da Zeltplatz so, wie nan vorgfunda hend, sonschd missed de Ledschde womeglich no ella meglicha Gruschd zamschärra Klaro. Bildnachweis: DPSG Eningen (beim Holzmachen in Vorbereitung auf den Ironscout). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Die Jugendbewegung im Deutschlandradio...

Die Jugendbewegung feiert die 100. Wiederkehr des ersten freideutschen Jugendtages und schaffen es damit auch ins Radio. Im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur erklärte Florian Weghorn vom Verlag der Jugendbewegung die heutige Motivation der Jugendbewegten. Allerdings: Beim Lesen des Interviews könnte man den Eindruck haben, es handle sich bei den Jugendbewegten schlicht um ein Rudel naturbegeisterter Menschen, die mal ein wenig Abstand vom Alltag suchen. Das aber (immerhin) sei selbstverständlich immer noch etwas Besonderes: Auf dem Waldbogen liegen, dabei nicht nur Volkslieder singen und Gemeinschaft zelebrieren. Da lobt man sich doch fast andere Interviews, in denen festgestellt wird, „Pfadfinder sein sei mehr als ein Hobby“, nämlich eine Lebenseinstellung. (Ein aktuelles Beispiel hierzu bietet der Stamm Eningen der DPSG in einem Bericht des Reutlinger General-Anzeigers). Nun hängt es ja auch von den Fragen des Reporters ab, was für Antworten man gibt, aber ein klein wenig weniger Romantik und ein bisschen mehr bewusste Gesellschaftskritik hätten es vielleicht schon sein können. Ein Satz dazu, dass man sich bei derlei Aktivitäten auf die wesentlichen Dinge des Lebens besinnen kann, hätte ja durchaus einfließen können. Quellen: Deutschlandradio Kultur...