Pfadfinder bauen Zelt für Flüchtlinge auf...

Die PfadfinderInnen des Stammes St. Martin aus Dietzenbach (DPSG) haben bei kalten Temperaturen und Glatteis ein Versammlungszelt für die Flüchtlinge im örtlichen Containerdorf errichtet. Zunächst wollten sie ihre Jurte zur Verfügung stellen. Aufgrund der befürchteten Schneelast entschied man sich dann aber doch für das große weiße Küchenzelt, welches bislang für die Freizeiten genutzt wurde. Jetzt haben die neuen Mitbürger, die bei schlechtem Wetter den ganzen Tag auf wenigen Quadratmetern zusammengepfercht waren, endlich eine Möglichkeit zum Beisammensein (inklusive Tischtennisplatte und Kicker) bekommen. Quelle: op online 25.01.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Im Einsatz für Flüchtlinge

Reden manche von „Lawinen“ und andere von „Massen“: Für die Pfadfinder geht es um Menschen. In vielfältiger Art und Weise greifen die Stämme aus gleich welcher Pfadfinderorganisation die Möglichkeit auf, im Dienste am Nächsten tätig zu sein und aus Flüchtlingen Ankommende werden zu lassen. Besonders sticht jedoch die DPSG heraus. Zum einen haben sie schlicht zahlenmäßig die größte „Pfadi-Power“, zum anderen haben sie durch ihre traditionelle Jahresaktion „Flinke Hände, Flinke Füße“, welche sie in 2015 ganz den Flüchtlingsengagement (Thema: Gastfreundschaft) gewidmet haben, Erfahrung damit, Aktivitäten für ein gemeinnütziges Anliegen zu entwickeln.Villingen-Schwemmingen: Die DPSG Pfadfinder vom Stamm „Sankt Ulrich von Augsburg“ sprachen eine Einladung aus und 21 Kinder und Jugendliche nahmen diese an. Bei Stockbrot und Kletterparcours erlebten diese ein wenig Abwechslung vom Alltag. Quelle: Schwarzwälder Bote 09.11.2015. Emmerich: Bereits zum zweiten Mal statteten die DPSG Pfadfinder der Sporthalle einen Besuch ab, ausgestattet mit Schokolade und Willkommensgruß. Bereits seit den Sommerferien haben sie acht Kinder der dortigen Unterkunft fest in ihre Gruppen aufgenommen. Diese stammen aus Eritrea, Afghanistan und dem Libanon und besuchen die wöchentlichen Gruppenstunden. Quelle: Rheinische Post 09.11.2015 Bottrop: Mit Hilfe von Spenden haben die Pfadfinder vom DPSG Stamm Herz Jesu St. Barba einen Spielplatz auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft geschaffen. Quelle: WAZ 02.11.2015. Bildnachweis: DPSG (Jahresaktion) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

„Die etwas anderen Bonner Pfadfinder“ helfen in Nepal...

Eine dreißigköpfige Gruppe aus dem Verein „Scouting Bonn e.V.“ ist am Samstag nach Nepal aufgebrochen, um beim Wiederaufbau einer vom Erdbeben zerstörten Schule und eines Krankenhauses in Nepal zu helfen. Mit 30 Reiserucksäcken und 15 Alukisten voller Werkzeug und anderem Material, insgesamt über 900 Kilogramm Gepäck, ging es zunächst mit dem Bus nach Frankfurt und dann weiter mit dem Flugzeug mit Kathmandu. Mit dabei ein Volontär des General-Anzeigers Bonn, eines der beiden führenden Medien in der ehemaligen Hauptstadt und umfangreichste Berichterstattung über die „etwas anderen Pfadfinder“ von Scouting Bonn e.V. inklusive. Man kann dem Medium „scouting“ nicht vorwerfen, in bürgerlichen Kategorien von „anerkannt“ und „nicht-anerkannten“ Pfadfindern zu denken oder schreiben, aber ob die Gruppe „Scouting Bonn“ nach egal welcher Betrachtungsweise als Pfadfindergruppe einzuordnen ist (oder eingeordnet werden will!), bezweifeln wir. Vom Namen her beruft sich Scouting Bonn zwar auf die Pfadfindertradition, verwirklicht dies aber nur durch einen gewissen Schwerpunkt bei Outdoor-Aktivitäten und sozialem Miteinander. Kontakte zu anderen Pfadfindergruppen bestehen nicht, es existiert keine einheitliche Bekleidung und auch nach Pfadfindergesetz und -Versprechen sucht man vergebens. Die unrühmliche Vergangenheit der Vorläuferorganisation am missbrauchsgeschütteltem AKO lassen wir mal beiseite; mit der Gründung von Scouting Bonn e.V. wurde ein erfolgreicher Neuanfang gewagt und umgesetzt. Mit erstaunlich hohen finanziellen Mitteln (aus dem Kreise anderer Jugendgruppen in Bonn heißt es nicht ganz neidfrei, offenbar hätten die „Scouters“ guten Draht zu vermögenden Privat-Förderern) leistet man sich auch bezahlte Kräfte für die Jugendarbeit. Die jetzt umfangreiche Berichterstattung ist für die anderen Bonner Pfadfindergruppen etwas schmerzlich: Nach Nepal zu fahren und mit erheblichem persönlichem Aufwand (es sind gerade keine Schulferien!) ein Krankenhaus und eine Schule wieder aufzubauen, ist eine erhebliche Leistung. Ob eine von den „echten“ Pfadfindergruppen in Bonn dazu finanziell und personell in der Lage wäre, kann bezweifelt werden. Da schnappt nun...

Werde Bundesfreiwillige/r auf der Jugendburg Ludwigstein...

Werde Bundesfreiwillige/r auf der Jugendburg Ludwigstein! Im Drei-Länder-Eck zwischen Hessen, Thüringen und Niedersachsen liegt die Jugendburg Ludwigstein – seit hundert Jahren zentrale Anlaufstelle für Bündische und Pfadfinder. In jedem Jahr sind hier fünf Bundesfreiwillige ein wichtiger Teil des Burgbetriebs. Sie unterstützen das Team, übernehmen aber auch eigene Aufgabenbereiche. Auf die Bundesfreiwilligen wartet ein Jahr voller neuer Erfahrungen, spannender Begegnungen mit den unterschiedlichsten Gästegruppen und interessanter Herausforderungen. Alle Freiwilligen wohnen zusammen in einer Art WG, verbringen zwölf Monate im einmaligen Ambiente einer 600 Jahre alten Burg und arbeiten mit einem hoch motivierten Team zusammen. Die Stellen für Bundesfreiwillige werden ab Sommer neu besetzt. Da die Plätze begehrt sind, sollten sich Interessenten rasch bewerben unter info@burgludwigstein.de oder schriftlich an: Jugendburg Ludwigstein, z.Hd. Burgwart Selmar Sechtling, 37214 Witzenhausen. Weitere Informationen zur Burg gibt es unter: www.burgludwigstein.de...