Sicheres Verhalten bei Gewitter

Pfadfinder sind als Leute, die oft im Freien unterwegs sind oder dort in Zelten lagern, einem besonderen Risiko durch Blitzschlag ausgesetzt. Sichere Aufenthaltsräume bei Gewitter sind Autos, Busse, Züge und feste Gebäude, sofern die Fenster geschlossen sind. Nähert sich also ein Gewitter, sucht man nach Möglichkeit rechtzeitig einen solchen sicheren Unterstand auf. Was tun, wenn dies nicht möglich ist? Die Entfernung des Gewitters und ob es sich nähert oder vorbeizieht, errechnet sich aus der Dauer zwischen Blitz und Donner. Denn Schall (Donner) „reist“ langsamer als Licht. Zu jedem Blitz gehört ein Donner. Ist kein Donnern zu hören, ist das Gewitter noch weit entfernt – und zieht womöglich gänzlich vorbei. Im anderen Fall zählt man Sekunden zwischen Blitz und Donner. Dann multipliziert man dies mit 333 (denn der Schall bewegt sich mit 333 Metern pro Sekunde) und man erhält den Abstand des Gewitters in Metern. Mathe-Nulpen teilen einfach durch drei und haben die Anzahl der Kilometerentfernung. Wiederholt man dies wenig später, kann man feststellen, ob sich das Gewitter entfernt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wieder größer) oder, ob es näher kommt (der Abstand zwischen Blitz und Donner wird dann kleiner) und auch, wie schnell es sich nähert. Befindet sich das Gewitter unmittelbar über einem, wird der Boden durch die Donner erschüttert, die Haare am Körper stellen sich durch die elektrostatische Ladung der Luft auf und zudem geben die Blitze dann ein beeindruckend lautes Zischen von sich, das mit einem erheblichen Donnern endet. Sehr beeindruckend, aber lebensgefährlich. Blitze schlagen gern in die höchste Erhebung ein, in Metall, in Wasser. Man sollte weder selbst eine Erhebung darstellen, noch sich in deren Nähe aufhalten. Also geht man auf Abstand zu einzelstehenden oder besonders hohen Bäumen, Türmen, Strommasten, man sollte nicht auf einem Berggipfel stehen oder in einem...

Falado: Abschlussbericht der BSU liegt vor...

Bei Unglücken deutscher Schiffe auf See wird automatisch eine Untersuchung der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) eingeleitet – so auch nach dem Untergang der Falado vor Island. Nachdem zunächst nur ein Zwischenbericht veröffentlicht werden konnte, liegt nun der Abschlussbericht vor. (BSU Pressemitteilung_20_14-2).Die Bundesstelle bemängelt, dass die Falado bereits von ihrem Bau her keinen Klassifikationen entsprach, keine Überprüfung durch anerkannte Sachverständige erfolgt sei, Schiffsverbände und Beplankung unterdimensioniert gewesen seien, die Kalfaterung nicht fachgerecht gewesen sei, es an Längs- und Torsionsfestigkeit gemangelt habe, die Schwingungs- und Schubaufnahme durch die Maschinenanlage und Propeller unzureichend gewesen sei, das Rigg am Vorsteven und Püttingeisen extremer Belastung ausgesetzt sei, das Schiff „nach einer erstaunlich langen Nutzungsdauer“ in unangemessenem Seegebiet unterwegs gewesen sei. Entsprechende vorherige Warnungen hinsichtlich des gewählten Seegebietes habe der Eigentümer-Verein ignoriert. Die BSU erhebt zudem die grundsätzliche Forderung danach, künftig auch sogenannte Traditionssegler und nicht-gewerblich betriebene Schiffe den ansonsten geltenden Sicherheitsnormen zu unterwerfen. Der Trägerverein der Falado weist in seiner Pressemitteilung (Falado Pressemitteilung_BSU_15-12-14-3) zum Abschlussbericht der BSU absolut zutreffend darauf hin, dass er gegen keine geltenden Bestimmungen verstoßen habe und dass sich habe keine eindeutige Unfallursache feststellen lassen. Weiter führt er aus: „Auch wenn das Gutachten von einem schlechten Allgemeinzustand der 45 Jahre alten Falado spricht, möchte der Verein betonen, dass die Sicherheit bei allen Entscheidungen oberste Priorität hatte. Bei allen Maßnahmen, die in der Vergangenheit zum Erhalt des Schiffes getroffen wurden – besonders wenn es um konstruktive Veränderungen ging – sind stets externe Fachmeinungen durch Werften, Bootsbauer und Sachverständige berücksichtigt worden. Ein Sicherheitskonzept war an Bord vorhanden, Sicherheitseinweisungen wurden regelmäßig mit den Crews durchgeführt und der Umgang mit Notfällen in Übungen vertieft.  Der Verein hat die möglichen Ursachen des Unfalls intensiv diskutiert und plant für das nächste Schiff ein umfassendes Sicherheitskonzept nach strengsten Standards. Dazu sollen auch externe...

Gemeinsam stark für die Sicherheit von Senioren...

Das Aktionsbündnis Seniorensicherheit (ASS) ist seit 2007 in acht Städten des Kreises Mettmann ehrenamtlich in den Bereichen Kriminal- und Verkehrsprävention für ältere Bürgerinnen und Bürger aktiv. Alle Beteiligten haben sich zur Aufgabe gemacht, interessierte Senioren in den Themen „Trickdiebstahl“, „Einbruchschutz“ sowie „Sichere Teilnahme am Straßenverkehr“ aufzuklären und zu beraten. Die ASS-Mitarbeiter im Bereich der Stadt Mettmann wollen dabei aktuell neue Wege beschreiten, um zukünftig möglichst alle Senioren ihrer Stadt zu erreichen. In den nächsten Tagen soll flächendeckend im Raum Metzkausen an alle Seniorenhaushalte ein Rundbrief verteilt werden, in dem auf die Informationen und Beratungen der Aktion ASS besonders hingewiesen wird. Für ihr neues Konzept und den damit verbundenen zusätzlichen Arbeitsaufwand konnten die Mettmanner ASS die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) als besonders hilfreichen Partner gewinnen. Sie erklärten sich auf Anfrage der ASS sofort zur Verteilung der Rundbriefe bereit. Quelle: scouting...

Pfadfinder sichern Kinder ab

Aufgeregte Kinder, Laternen und ein Pferd: eine potenziell ungute Kombination. Nicht alle St. Martinszüge können allein von Polizei und Feuerwehr gesichert werden. In Rüsselsheim werden sie deshalb seit zwanzig Jahren von dem Stamm Alemannen aus der Solmser Pfadfinderschaft unterstützt. Mit orangefarbigen Warnwesten, Leuchtstreifen und Leuchtkellen bestückt sorgten die Pfadfinder auch in diesem Jahr für den sicheren Ablauf des Umzuges. Am schwierigsten sei es, die Kinder vom Pferd wegzuhalten, so der Leiter der Pfadfinder. Passiert ist in all den Jahren noch nie etwas, allenfalls waren ungeduldige Autofahrer zu beschwichtigen. Quelle: scouting...