Neues Messergesetz (01.04.2008)

Allein in Berlin nahmen Attacken mit Messern innerhalb eines Jahres um fast 40% zu. Der Bundestag reagierte mit einer Verschärfung des bislang geltenden Waffengesetzes. Neben den bislang bereits verbotenen Messern (dargestellt in SCOUTING  2/07) ist nach § 42a Abs. 1 Nr. 3 ab dem 1. April zudem das Führen von allen feststehenden Messern mit einer Klingenlänge über 12 cm in der Öffentlichkeit verboten. Hiervon sind von ihrer Länge her auch Fahrtenmesser betroffen. Nach Abs. 2 Nr. 3 dieses Gesetzes gibt es jedoch Ausnahmen für jene, die das Messer für einen allgemein anerkannten Zweck mit sich führen. Dies gilt für Pfadfinder, da das Tragen des Messers Tradition hat und es ein notwendiges Werkzeug auf Fahrt und Lager ist. Jedoch sollte das Tragen der Fahrtenmesser über 12cm Länge nur in deutlich erkennbarer Pfadfinderkluft erfolgen, nur während die Gruppe auf Fahrt / im Lager ist und natürlich sollten alle Pfadfinder im sicheren Umgang mit Messern geschult sein. Wer gefährliche Messer ohne berechtigtes Interesse in der Öffentlichkeit mit sich führt, kann nun mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro belegt werden. Um Diskussionen vorzubeugen, können die Fahrtenmesser natürlich im geschlossenen Rucksack transportiert werden. Quelle: scouting...

Pfadfinderwitze

Mal was ganz anderes bieten die Saalebiber der CPA (Christlichen Pfadfinder der Adventgemeinde) auf ihrer Homepage unter www.adventisten-jena.de/cpa/pfadiwitze.htm, nämlich Witze von und mit Pfadfindern. Vielleicht eine gute Quelle auch zur Auflockerung der eigenen Stammeszeitung. „Sagt der Pfadfinder zur Verkäuferin: „Ich möchte genau so ein Hemd, wie ich es jetzt anhabe.“ „Tut mir leid, wir führen nur saubere Hemden.“ Quelle: scouting...

Wir stellen vor: Pfadfinderbund Rhein-Neckar...

Die Geschichte des Bundes begann 1972. Zu dieser Zeit grenzten sich einige Personen aufgrund inhaltlicher Differenzen vom Deutschem Pfadfinderbund ab und gründeten die „Arbeitsgemeinschaft DPB Rhein-Neckar e.V.“. In den Kreisen des RjB (Ring junger Bünde) wurden sie aufgrund dieses etwas holprigen Namens „Die GmbH’ler“ genannt. Nach der vollständigen Trennung vom DPB erwählten sie sich den Namen „Pfadfinderbund Rhein-Neckar“ (PBR). Das Tragen von Kluft und Halstuch ist im PBR auch heute noch ein Ausdruck von Zusammengehörigkeit und keine Pflicht, es werden keine Prüfungen und Mutproben verlangt, auf Lagern und Fahrt bemüht man sich, so naturnah wie möglich zu leben Es gibt gemischte Gruppen im Hortensystem d.h. die Gruppen bleiben in gleicher Zusammensetzung während ihres gesamten Bestehens zusammen. Zum PBR gehören heute fünf Gruppen und ein Älterenkreis. www.pfadfinderbund-rhein-neckar.de Quelle: scouting 02-08  ...

Pfadfinder im Mühlenbecker Land

Dieter Ott, der Initiator des Abenteuerplatzes in Schildow und Gruppenleiter des angegliederten Pfadfindervereins im Mühlenbecker Land ist jetzt dabei, seinen Aktionsradius auch auf Schulen zu erweitern und von der ehrenamtlichen Arbeit zur Freiberuflichkeit zu wechseln. Auf dem bisherigen Platz der Pfadfinder in Schildow stagniert hingegen die Entwicklung, da es Rechtsunsicherheiten betreffs des Grundstücks, das im Sommer vergangenen Jahres zwangsversteigert wurde, gibt. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Glienicke und Mühlenbecker Land soll jedoch ein weiterer Abenteuerplatz in Glienicke hinzukommen. Der Verein „Pfadfinder im Mühlenbecker Land“ plant, auch hier sein Konzept umzusetzen, das Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren naturnah Abenteuer erleben lässt. Quelle: scouting...

Beim Beltaine-Festival werden die Kelten lebendig...

Beim internationales „Bealtaine“-Festival in Neuhäusgen ließen die Organisatoren um die Lëtzebuerger Guiden a Scouten  (LGS) das sagenumwobene Volk der Kelten wieder aufleben. Bei über 30 Workshops, Verkaufsständen und Vorführungen konnten jung und alt in die keltische Kultur eintauchen. Das Festival stellte das Rahmenprogramm für die Einweihung eines originalgetreuen Nachbaus eines 25 Meter langen und 14 Meter hohen keltischen Wohnhauses, welches zukünftig für pädagogische Zwecke im Rahmen einer originellen Naturerziehung genutzt werden soll. Neben Forstverwaltung, Schulkindern und anderen Jugendorganisationen hatten auch die Pfadfinder wesentlich am Bau mitgewirkt. Die originalgetreue Holzstruktur verfügt neben Schlafzimmern auch über Koch- und Backstätte. Quelle: scouting...