Stamm Geisterburg saniert ehemaliges E-Werk...

Der seit vierzig Jahren bestehende und 180 köpfige Stamm Geisterburg, BdP, in Bargteheide beschloß vor zwei Jahren, das ehemalige E-Werk der Stadt zu kaufen. Grund war unter anderem, daß die Stadt angekündigt hatte, künftig reale Mietzahlungen zu verlangen. Mit dem Kauf sicherten die Geisterburger langfristig ihre Arbeit, zudem war ein Kauf günstiger als Miete zu zahlen. Seither wurde das Gebäude im Erdgeschoß entkernt, eine Heizungsanlage eingebaut, und weitgehend in Eigenleistung wurden Fußböden und Fenster erneuert. Bei der Sanierung orientierten sich die Pfadfinder an einem Foto aus dem Jahr 1925, denn das Haus soll wieder so aussehen wie früher. Der bisher geleistete Arbeitseinsatz liegt bei rund 10 000 Stunden.Nun wurde bei der Sanierung eine wichtige Etappe geschafft. Im Pfadfinderheim an der Lohe wurde die erste fertiggestellte Wohnung eingeweiht. Damit steht die dritte Finanzierungssäule des Hauskaufs, denn mit Mieteinnahmen soll ein Teil des städtischen Darlehens abgetragen werden. 55000 Euro konnten bereits durch Spenden zusammengetragen werden, 17000 davon kamen vom Sozialministerium. Zusätzlich mußten jedoch auch die Mitgliedsbeiträge der Pfadfinder fast verdoppelt werden. Jetzt muss nur noch das Dach erneuert werden. Dafür werden weitere Spenden in Höhe von 30000 EUR benötigt. Die Bargteheider stellen ihr Domizil auch anderen Jugendgruppen zur Verfügung, die Übernachtung kostet hier 2,50 Euro pro Person. www.geisterburg.de Quelle: scouting 02-07...

Die längste bündische Theke hat jetzt geschlossen...

Langsam nehmen die Hügel ab und das Auto fährt in eine große Ebene hinein. Jetzt eigentlich nur noch geradeaus. Kleine Eichenwäldchen und viel Feld, von Bäumen umsäumt. Als der erste rotgeklinkerte Bauernhof vorbeizieht, weiß ich, daß es nun nicht mehr weit ist. Ich spüre jetzt schon eine große Trauer in mir. Trauer darüber, daß es wohl zum letzten Mal nach Ottenstein geht. Denn das Sängerfest des Zugvogels in Ottenstein schließt für immer seine Türen. Mit dem 21. Sängerfest, das wie stets am ersten Maiwochenende in einer Schützenhalle bei Ottenstein / Ahaus im Münsterland seinen Verlauf nimmt, endet die Geschichte. Der Parkplatz ist größer als er jemals war. Die große Anzahl Kothen, Jurten, aber auch bunte Zelte haben längst den eichenumstandenen Vorplatz der Schützenhalle gesprengt und breiten sich bis auf und hinter die Parkplatzwiese aus. Um die 1000 Gäste sind es auch dieses Jahr wieder. Strahlender, anhaltender Sonnenschein wird noch mehr angelockt haben. Zahlreiche Maikäfer umschwirren uns. Das absolute Lagerfeuerverbot aufgrund der ungewöhnlichen Dürre beschehrt den nicht Campingkocher-Besitzern Schwierigkeiten bei der Zubereitung von selbstproduzierten warmen Mahlzeiten. Schon am Freitagabend wird gefeiert, aber in Maßen. Schließlich gilt es, mit seinen Kräften für Samstag hauszuhalten. Und auftreten werden auch einige… Der Singewettstreit beginnt mit einigen gemeinsamen Liedern und der Ansprache des Bundesführers des Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund. Hellas bedankte sich für all die vergangenen Jahre, die logistische und organisatorische hohe Leistung der Mitwirkenden. Einen besonderer Applaus des Publikums galt dabei der Thekenmannschaft. Bei der Ansprache wurde klar: Der Zugvogel trennt sich nicht leichten Herzens von seinem „Baby“. Aber das Sängerfest war ursprünglich als eben solches gedacht: Als Fest der Sänger. Besonderes Augenmerk galt dabei immer der Förderung des Nachwuchses in den Bünden. Doch eben diese gesunden, pimpfenreichen Gruppen kamen immer seltener auf die Bühne, obwohl der jeweilige Bundesführer...

Codex Patomomomensis

Nach über acht Jahren Arbeit ist das Liederbuch „Codex Patomomomensis“ endlich gedruckt worden. Erstellt wurde es vom Erfolgsduo Pato und Momo vom PB Nordlicht, welche sich in der Vergangenheit bereits durch das beliebteste Kochbuch der Bewegung „Der kleine Komolze“ einen Namen gemacht haben. Der Codex ist ein Liederbuch der etwas anderen Art. Er soll kein Fahrtenliederbuch sein, sondern vielmehr eine Quelle für Informationen. Denn oft ist der Liedtext nur eine Oberfläche, ein Vorhang, hinter dem sich die Geschichte erst richtig auszufalten beginnt. Mit dem Codex wollen die Autoren ein wenig Licht ins Dunkel werfen und die Lust zur Forschung wecken. Denn jedes Lied wirft Fragen auf: Was ist eigentlich ein Sarafan? Und wie hieß Jalava mit Vornamen, und wer ist dieser Jolly Roger-Typ? Was um alles in der Welt bedeutet „Lerman“? Von wem waren die drei Tropfen Blut im weißen Schnee (Gewußt? Denkste!)? Was haben Elvis und Olav Tryggvason gemeinsam? Und schließlich: Ist das Leben denn nun ein Spiel, oder nicht? Der Codex ist in dem für die Autoren typischen, sehr unterhaltsamen Stil geschrieben. So erfährt man unter anderem auch, daß wer als Allergiker gegen Muscheln reagiert, auch keine Kakerlaken essen sollte. Bereits einen Monat nach Erscheinen ist der Codex vergriffen gewesen, er wird aber ab Ende Mai wieder ausgeliefert. Der Codex hat das Format DIN A5 hochkant und ist in Taschenbuchqualität. Das umfangreiche Inhaltsverzeichnis ermöglicht die Suche nach diversen Titeln eines Liedes. Die Lieder sind nach Rubriken sortiert. Grifftabellen gibt es neben Gitarre und Mandoline ebenfalls für Mandola, Bouzouki (irisch und griechisch) und für die Ukulele. Bestellt werden kann der Codex im Internet, dort ist auch das vollständige Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Übrigens ist soeben auch die 7. Auflage des „Kleinen Komolzen“ erschienen, dieser kostet jetzt 10 €. Becker, Tim Oliver (Pato) Rode, Paul (Momo)...

Unser Maifest

Am Tag vor unserem Maifest kam mein Stamm Königsdrache um 16 Uhr beim Gelände des Verschönerungsvereins des Siebengebirges (VVS) auf der Margarethenhöhe an. Das Gelände liegt in der Nähe von unserem Heim, da unser Stamm in dem Nachbardorf Ittenbach seine Heimabende macht. Wir nutzen diesen Ort als Treffpunkt für das Feiern unseres Maifestes mit Bündischen und Interessierten, seit uns der Verschönerungsverein vor drei Jahren einmal eingeladen hat, bei ihrem Maifest teilzunehmen. Der Platz selber ist ideal, da wir dort Toiletten, eine riesige Schutzhütte und Wiese haben, die wir jederzeit kostenlos nutzen dürfen. Dafür helfen wir dem VVS wiederum bei den Aktionen, die er während des Maifestes macht. Als wir also ankamen, begannen wir gleich mit dem Aufbau der Jurte, der beiden normalen Kohten und der Wanderkohte. Am frühen Abend wurden wir dann fertig. Kurze Zeit später kamen dann noch ein paar Mädels vom Wandervogelbund Solveigh, die ihre Gruppen in Bonn und Ittenbach haben, und drei Horten von unserem Bund aus Wesseling zu Besuch. Wir haben dann zusammen etwas gesungen und mit den Vorbereitungen für das Maifest am folgenden Tag begonnen. Später haben wir auch noch gegrillt und mit denen, die Lust hatten, Leuchtstabrugby gespielt. Dabei gab es zwei Teams. Das eine Team mit dem Leuchtstab mußte diesen möglichst unbemerkt auf die andere Spielfeldseite bringen ohne ihn von dem anderen Team abgenommen zu bekommen. Dabei durfte der Leuchtstab nicht über die Linie geworfen oder irgendwo in den Klamotten versteckt werden. Den Rest sagt das Wort „Rugby“ schon aus. In der Nacht haben wir uns dann, neben den Kohten für mehrere feierliche Aktionen zusammengefunden. Dabei wurden den drei neuen Horten „Siegfried“, „Phoenix“ und „Drachenreiter“ ihre Wimpel überreicht. Die Wimpel wurden von den jeweiligen Hortenführern an ihre neuen Kornetts übergeben. Da der Aufbau des Stammes nun offiziell...

Müllaktion der Pfadfinder in Passau...

Bei einer spontanen Aktion haben DPSG-Pfadfinder aus der ganzen Bundesrepublik Mitte April auf dem Europaplatz in Passau eine spektakuläre Müllaktion gestartet. Den ganzen Vormittag sammelten sie in der Innenstadt Müll. Bis zum nächsten Morgen errichteten sie dann daraus ein Kunstwerk. Ziel der Aktion war es, zu demonstrieren, wie unachtsam viele Menschen mit der Umwelt umgehen. Mit der Müllaktion wollten die Pfadfinder aber auch auf ihren Grundsatz des naturverbundenen und Ressourcen schonenden Lebens hinweisen. Quelle: scouting...