Feuerverbot gilt nicht für Pfadfinder...

Die Schweizer Gemeinde Hettlingen hat eine neue Polizeiverordnung verabschiedet, nach der das Feuer machen auf öffentlichem Grund grundsätzlich einer Genehmigung bedarf. Gedacht hatte man dabei wohl an zum Grillen zweckentfremdete Schulhöfe, wie eine Diskussion im Nachgang klarstellte. Denn die Pfadfinder sollen weiterhin ungefragt im Wald Feuer machen dürfen, wurde klargestellt. Feuer im Wald machen? Da merkt der deutsche Pfadfinder sofort auf, denn hierzulande ist Feuer im Wald per se verboten; zu groß scheint das Risiko eines Waldbrandes. Andere Länder, andere Sitten: In der Schweiß gibt es kein landesweites Verbot, jedoch können die einzelnen Kantone und Gemeinden Einschränkungen erlassen, beispielsweise für Naturschutzgebiete. Im Gegenzug stellen aber viele auch eigens dafür vorgesehene Feuerstellen zur Verfügung. Nur bei akuter witterungsbedingter Waldbrandgefahr ist das Feuermachen selbstverständlich untersagt. So ist zum Beispiel im Kanton Aargau Feuermachen grundsätzlich überall erlaubt, ähnliches gilt in den Kantonen Zürich und Bern – nur zu groß und qualmend sollte es nicht werden. Graubünden hat eine Einschränkung hinsichtlich der Südtäler, wo die Wadbrandgefahr zu groß ist. Die Kantone Glarus und Wallis hingegen erlauben Feuermachen nur an offiziellen Grillplätzen und das Kanton Tessin nur bei schlechtem Wetter, außer oberhalb von 600 Metern. Und wie waren nochmal die Regelungen in Deutschland? Dazu gibt es hier einen Beitrag. Foto: Feuer beim Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels Quelle: Landbote 26.09.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Es war einmal: Die erste Ausgabe der Scouting 1984...

Dreiunddreißig Jahre Scouting – kaum zu glauben. Aus diesem Anlass ein kleines Schmankerl. Wer schon immer wissen wollte, wie die erste Ausgabe der Scouting aussah, wird seine Fragen mit beigefügten .pdf-Dokumenten beantworten können. Sicherlich ginge das qualitativ noch besser, aber der Downloadzeit will ja auch eine Chance gegeben sein. SC 01 1984 Seite 1-12 SC 01 1984 Seite 13-24 SC 01 1984 Seite 25-36 Die großen Artikel behandeln folgende Themen: den abgewendeten Zulassungsentzug der Scout d’Europe, die Vorbereitungen auf das Jamboree 1987, die Weltpfadfinderkonferenz 1983, die Mitgliedszahlen der Scout Association, die Katholischen Pfadfinder in Dänemark, die Ringe deutscher Pfadfinderverbände, das VCP-Bundeslager Turm 84, die BdP-Bundesfahrt 1984, die neuen Richtlinien des SPB, den DPV Bayern, den Thinking Day, Deutsche Pfadfinder in Kriegsgefangenenlagern 1945-1948, die Aktion Flinke Hände, das Treffen des Untermerzbacher Kreises, das Altpfadfindertreffen des Pfadfinderbundes Bayern, den HaSiWe und andere Singewettstreite, den Lauterburglauf, das Seifenkistenrennen in Adelsdorf und das CPD-Bundeslager. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Aus für legendären Schweizer Zelthersteller Spatz...

Vielleicht war die gute Qualität der robusten Baumwollzelte letztlich ein Problem. Der Schweizer Zeltehersteller Spatz, der seit 1935 doppelwandige Zelte aus gewobenem hellbraunem Baumwolltuch fertigte und diese insbesondere an Pfadfinder und andere Jugendorganisationen verkaufte, hat seinen Betrieb eingestellt. Zehnjährige Garantie und Reperaturservice – möglicherweise ist dies heutzutage nicht mehr gefragt genug. Unzureichende Laufkundschaft und das Wetter hätten zudem die Nachfrage gebremst. 22 Beschäftigte und vier Lehrlinge verloren ihre Arbeit. Quelle: NZZ...

Selbstgebauter Holzturm brach zusammen...

Neun Verletzte gab es nach dem Einsturz eines selbsterrichteten Holzturmes auf einem Lager der Jungwacht Ebikon in Parsonz /Graubünden. Die zwei Betreuer und sieben Jugendlichen befanden sich in dreieinhalb Meter Höhe auf einem Zwischenboden des Holzturmes, der gerade für das Lager errichtet wurde, als einer der zwei Tragbalken brach und alle miteinander in die Tiefe stürzten. Zwei der Betroffenen mussten mit Rettungshubschraubern in die Klinik gebracht werden. Glücklicherweise kamen sie mit einer Gehirnerschütterung beziehungsweise schweren Prellung davon. Alle erlitten Abschürfungen und Blutergüsse. Das Lager wird fortgesetzt.Quelle: SRF 10.07.2014Bildnachweis: Archivbild der Jungwacht...

Sommerhajk am Lago Maggiore

Ein Hauch von Badeurlaub, wenn die Wellen des Sees an die steinigen Ufer schwappen. Doch voller Erfurcht blicken wir hinauf zu den Gipfeln rund um den See, denn nach ihnen steht uns der Sinn. Das ging ja gut los…. So hat schon einmal ein Fahrtenbericht begonnen. Irgendwie scheint es jedes Mal, als würde bereits zu Beginn der Fahrt alles schief laufen. Aber was wäre eine Pfadfinderfahrt ohne Pannen und Improvisation. Wobei, halt! Das Schlamassel kam erst später. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir in die Fränkische Schweiz aufgebrochen. Unsere Wölflinge und Pfadfinder waren bereits seit einer knappen Woche auf Fahrt und warteten auf uns, um mit uns das Lager ausklingen zu lassen. Kanu fahren, eine Tropfsteinhöhle erforschen, das Walberla besteigen oder eine Lagerolympiade ließen die Woche wie im Fluge vergehen. Für uns Rover verkürzte ein Abstecher auf die Minigolfbahn mit den Rovern der Säbelzahntiger den Nachmittag, bis es Abends zur feierlichen Halstuchverleihung und dem bunten Abend ging. Am äußersten Punkt der Landzunge loderte das Feuer, in dessen Schein unsere „neuen“ ihr Versprechen ablegten. Es war eine lauschige Vollmondnacht.  Das Feuer knisterte und zum Klang von Fahrtenliedern konnten wir dem Schauspiel der Mondfinsternis beiwohnen. Noch lange saßen wir am Feuer. Die einen ließen ihr Lager in Gedanken noch ausklingen, doch wir starteten gedanklich schon in unseren Sommerhajk. Früh am Morgen Trubel! Wild wuselten unsere Jungs über den Zeltplatz. Ist das Zelt trocken? Wem gehören die Koschiteile, die dort noch im Zelt liegen? Allgemeine Aufbruchsstimmung. Erst als alle in den Autos saßen, sich auf den Weg zum Bahnhof machten und verabschiedet hatten, kehrte wieder Ruhe auf dem Zeltplatz ein. Zu uns hatten sich nun auch unsere Meutenführer gesellt, die mit uns in das Tessin fahren wollten. Ja, und da war es wieder. Das Schlamassel, mit dem die...