Wiener Pfadfinder im Wald verirrt...

Man merkt, es ist Saison. Vergangene Woche Donnerstag verliefen sich sieben Pfadfinder der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs (PPÖ) aus Wien im Alter von 10 bis 13 Jahren bei einer Wanderung im Burgenland. Die Mädchen und Jungen gehörten zu einer Pfadfindergruppe, welche ihr Lager in Oberpfullendorf errichtet hatte und an diesem Tag von Rechnitz aus in Kleingruppen nach Lockenhaus (Luftlinie ca. 15 km) wandern wollte. Aus unbekannten Gründen kam dabei eine der Gruppen vom markierten Wanderweg ab. Die Kinder waren jedoch unter anderem auch mit Schlafsäcken und Reservekleidung ausgestattet. Als sie den Kontrollpunkt am Nchmittag nicht erreicht hatten, suchten die Organisatoren zunächst selbst die Umgebung ab, ehe sie bei Einbruch der Dunkelheit dann schließlich die Polizei sowie die betroffenen Eltern alarmierten. Es folgte eine groß angelegte Suchaktion mit Polizei, Freiwilliger Feuerwehr, Förstern, Rettungshundebrigade, Rotem Kreuz und dem Arbeitersamariterbund. Insgesamt 103 Einsatzkräfte, 18 Suchhunde und ein Hubschrauben kamen zum Einsatz. Es handelt sich um ein großes zusammenhängendes Waldgebiet mit zahlreichen Wegen. Glücklicherweise wurde das Trüppchen gegenhalb sechs Uhr morgens von einem Feuerwehrmann gefunden, nahe Hammerteich, also gar nicht so weit ab vom eigentlichen Ziel. Anschließend wurde das Lager fortgesetzt – in Absprache mit den Eltern auch mit den betroffenen Kindern, die gänzlich unversehrt waren. Bild: Pan Peter – Saját kép, das Bild zeigt Rechnitz mit dem Günser Gebirge (wo die Gruppe verloren ging) im Winter. Quelle: Kleine Zeitung 07.07.2017...

Verirrte Pfadfinder verletzt aufgefunden...

Eine Gruppe von 13 Schweizer Pfadfindern aus Lausanne wurde gestern aus einer prekären Situation gerettet. Sie waren auf Wanderung in einem Waldstück bei Corbeyrier (Kanton Waadt) unterwegs, als sie im Dunkeln vom Weg abkamen und sich in einem unzugänglichen und steilen Waldstück verliefen. Hierbei erlitt einer der Teilnehmer einen Beinbruch. Über Mobilfunk wurde die Rettung alarmiert, welcher es aber erst nach einiger Zeit gelang, die zwölf Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren und ihren 16-jährigen Leiter per Seilwinde und von zwei Helikoptern aus zu bergen. Quelle: Blick.ch 21.10.2014; Pressemitteilung der Kantonspolizei...

Wölflinge der Pollution Police retten Waldohreule...

Glück im Unglück für eine Waldohreule, die sich in einem Stacheldrahtzaun verheddert hatte: Sie wurde von zwei Wölflingen der Pollution Police, einer Pfadfindergruppe aus Weeze, entdeckt. Diese holten sofort Hilfe und brachten sie zur örtlichen Greifvogelstation. Auch wenn die Verletzung zunächst übel aussah, ist sie inzwischen unter sachkundiger Pflege wieder genesen. Auch die übrigen Aktionen, die, wie bei der Pollution Police üblich, in ihren monatlichen Tätigkeitsberichten dokumentiert wurden, zeigen die spannenden Erlebnisse einer regen Pfadfindergemeinschaft. Quelle: Tätigkeitsbericht Januar...

Falado vor Island gesunken, Mannschaft unverletzt...

Die Falado, das beliebte Segelschiff für Gruppen der bündischen Jugend, ist am 09. August etwa 17 Seemeilen westlich der isländischen Halbinsel Reykjanesskagi gesunken. Personen kamen nicht zu Schaden. An Bord befanden sich neben der vierköpfigen Crew gemäß noch unbestätigten Aussagen acht Pfadfinder von der CP Saar, Stamm Gralsritter, aus Blaustein bei Ulm, insgesamt fünf Erwachsene und sieben Kinder von elf bis fünfzehn Jahren. Wie das Internetportal von Iceland Review mitteilte, ging der Notruf der Falado kurz nach 23 Uhr am 08. August bei der isländischen Küstenwache ein. Das Schiff hatte bei Unwetter einen schweren Wassereinbruch erlitten. Mit Hubschrauber und Rettungsbooten konnten alle Personen geborgen werden, was aufgrund der schlechten Wetterbedingen mit starkem Wind und meterhohen Wellen jedoch bis zwei Uhr in der früh andauerte. Anschließend wurde wohl noch der Versuch unternommen, die Falado abzuschleppen, was jedoch misslang. Die Geretteten wurden in das Fischerdorf Sandgerði gebracht und Mitarbeitern der deutschen Botschaft übergeben. Sie blieben alle unverletzt. Gemäß visir.is soll das Rettungsteam Kritik an der unangemessenen Bekleidung der Geretteten geäußert haben, „unprepared for the cool North Atlantic weather“, aber das kann man angesichts des Umstandes, dass alles so schnell ging, dass alle gerade erst aus ihren Kojen an Deck gestürmt waren, wohl als Freude an Dramatik des Journalisten einstufen. Es ist nicht das erste mal in der Geschichte der Falado, dass sie gesunken ist. Doch diesmal scheint es das letzte mal gewesen zu sein. Bei einer voraussichtlichen Tiefe des Meeres an dieser Stelle von 90-300m (letztere Zahl wurde von Islandfahrer genannt) wird sie nicht mehr zu bergen sein. Es ist aufgrund der Begeisterung für dieses Schiff jedoch von einem Neubau auszugehen. Vermutlich laufen die Vorbereitungen für eine entsprechende Spendenaktion bereits an. Auf längere Sicht wäre dies womöglich sowieso notwendig geworden. Aus dem Umkreis von Faldofahrern war zu...

Verlassener Taucher von Pfadfinder gerettet...

Eine Szene wie aus einem Gruselfilm: Bei einem Tauchausflug wurde ein Teilnehmer im Pazifik vor der Küste Kaliforniens  „vergessen“. Erst fünf Stunden später wurde er durch puren Zufall von einem 15-jährigen Pfadfinder entdeckt, der ihn von einem nahe vorbeifahrenden Boot aus sichtete. Nach der unverhofften Rettung verklagte der 45-jährige Hobbytaucher die Betreiber der Tauchexkursion und erstritt vor Gericht 1,7 Millionen Dollar als Entschädigung. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass er einen Teil davon seinem Retter zukommen lassen wird. Quelle: scouting...