Neuerscheinung: Lieder von Roland Eckert mit CD...

Ein außergewöhnliches Liederbuch aus dem Umfeld des Bundes Deutscher Jungenschaften. Neuerscheinung in limitierter, begrenzter Auflage Ein sehr lesenswertes Vorwort! Bitte nur direkt bestellen bei www.spurbuch.de http://www.spurbuch.de/de/produktleser-pfadfinder-und-jugendbewegung/product/lieder-von-roland.html Im Juni 2017 ist im Spurbuchverlag das Buch mit den gesammelten Liedern von Roland Eckert erschienen, das drei Jahre zuvor aufgrund einer Absprache zwischen Roland und den Herausgebern auf den Weg gebracht wurde. Es umfasst 48 Lieder, von denen nur ein Bruchteil in den Gruppen bekannt ist und gerne gesungen wird, wie „War die Füchsin Witwe blieben“, „Auf dem Weg nach Тemesvar“, „Tanzen die Dohlen“ und „Die Kirschen sind reif“. Diese und einige andere Lieder waren bereits in den Schriften des Bundes deutscher Jungenschaften und im Turm veröffentlicht worden, andere lagerten unbekannt und unbearbeitet in Schubladen und Kasten bei Roland. Auch diese noch angehobenen Schätze einem größeren Kreis bekannt zu machen, ist ein Anliegen des Liederbuches. Die Lieder von Roland – bei den meisten handelt es sich um Vertonungen von Gedichten, die er stilsicher ausgesucht hat – können durchaus neben denen von Walter Scherf (tejo) und Werner Helwig bestehen und stellen eine bedeutsame Facette in der großen Bandbreite bündischen Liedgutes dar, besonders durch ihre unkonventionellen rhythmischen und melodischen Wendungen. Einige der Lieder, die schon Verbreitung gefunden haben, wurden anlässlich der Neuveröffentlichung überarbeitet. Einen besonderen Stellenwert nehmen die 15 Vertonungen der Gedichte von Günter Bruno Fuchs aus dem Gedichtband „Zigeunertrommel“ ein. Diese Gedichte gehen zurück auf die Erfahrung einer Versöhnung von Mensch und Mensch, Mensch und Tier, Mensch und Natur, die er bei seinem Aufenthalt in der Slowakei in den letzten Kriegsmonaten als Jugendlicher, der aus dem zerbombten Berlin dorthin „verschickt“ worden war, erfahren durfte. In den Gedichten spricht sich eine Verwandtschaft zu dem Erleben in der Jugendbewegung aus; für Roland wurden sie wohl deshalb zu einer besonderen Quelle...

Neuerscheinung: Stuttgart ’29...

Der Autor Hans-Joachim Seidel hat sich in „Stuttgart ’29“ einem, nein zweier in die jungenschaftliche Peripherie hineinspielenden Themen gewidmet, eines eher amüsant, das andere in seiner Konsequenz bitterernst. Hans-Joachim Seidel analysiert in „Stuttgart ’29“ den von der Autorin Clara Hohrath verfassten Schlüssel- bzw. Adoleszenzroman „… besonders in Stuttgart“, Titel in späteren Auflagen: „Hannelore erlebt die Großstadt“, der 1931/32 bei Thinemann erschien und inzwischen vergriffen ist. Tusk bezeichnete dieses Werk seinerzeit als „blöd und empörend“. Die Großstadt der Autorin Clara Hohrath ist Stuttgart, wo die 17-jährige Hannelore ca. 1929 vom Lande eintrifft, um in der württembergischen Metropole zu studieren. Die Verfasserin schlüsselt ihre Protagonistin in die Familien Köbel und Friedrich Wolf hinein, und Hans-Joachim Seidel, Bruder von Eike Seidel, geht diesen Verschlüsselungen nach. Insbesondere hat es ihm die fiktive Romanze der Hannelore mit dem „Hug“ angetan, wohinter sich Eberhard Köbel-tusk verbirgt. Dieser, seit 1930 oder 1931 verlobt, seit 1932 verheiratet, empfand das Buch allerdings als blöd und empörend. Zum andern wird uns ein Blick auf ein ernstes Thema eröffnet: Der Arzt, Kommunist, Medizin- und Theaterschriftsteller Dr. Friedrich Wolf erscheint im Buch als Dr. Grimm. Dies nimmt Hans-Joachim Seidel zum Anlass, Friedrich Wolfs Genossin und Geliebte Lotte Rayss bis zur Machtübertragung an den Nationalsozialismus zu porträtieren. Autor: Hans-Joachim Seidel ISBN 978-3-88778-472-0 44 Seiten Format: 148 x 210 mm 1. Auflage, Softcover mit S/W-Bildern Erscheinungstermin: April...

Ein junges Leben vom Nationalsozialismus gewaltsam ausgelöscht #Neuerscheinung...

„Helmut Hirsch 1916 – 1937“ von Fritz Schmidt Die Schriftenreihe des Mindener Kreises wird mit der Nummer 11 fortgesetzt, und zwar anlässlich des 100. Geburtstags des vom NS-Volksgerichtshof zum Tode verurteilten und ermordeten ehemaligen dj.1.11ers Helmut Hirsch mit einem Lebensbild von ihm. Einem Lebensbild, das schon einmal veröffentlicht worden ist, allerdings in einem wesentlich kürzeren äußeren wie inhaltlichen Umfang: Es wurde vom Verfasser überarbeitet, erweitert und vor allem ergänzt durch Anregungen aus der Studie „The Opposite of Treason. Helmut Hirsch versus the Third Reich“ des US-Amerikaners Andrew Roth, der sich der Dokumentation des Widerstands von Juden gegen das NS-Regime gewidmet hat. Ob Roths Arbeit als späte Reaktion auf Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ zu sehen ist, sei dahin-gestellt; er hatte jedenfalls die Gelegenheit zur Einsichtnahme in den Nachlass Helmut Hirschs im Archiv der Brandeis University Waltham/Mass., USA, genutzt sowie Kontakt zu Catherine Sugarman, geb. Käte Hirsch, Helles Schwester, aufgenommen. Seiner Abhandlung in englischer Sprache wurde eine Reihe von Erkenntnissen entnommen, die zwar nicht wörtlich zitiert, jedoch im Text mit (A. R.) kenntlich gemacht sind. Der Verfasser dieses Hefts hat inzwischen, auch in Verbindung mit der genannten US-Universität, weitere Forschungen angestellt, so dass ein Bild entstehen konnte, das aus verschiedenen Blickwinkeln das Leben und Sterben von Helle Hirsch beleuchtet.   Titel: Ein junges Leben vom Nationalsozialismus gewaltsam ausgelöscht Seiten: 76 Softcover mit einigen Farbbildern Größe: 148 x 210 mm Preis: 8,60 € ISBN : 978-3-88778-468-3 Verlag: Spurbuchverlag Portofrei innerhalb Deutschlands ganz einfach...

Neuerscheinung: „Alexander Lion – Höhen und Tiefen des Lebens“...

Wer sich mit der deutschen Pfadfinderbewegung beschäftigt, der kommt um den eigentlichen Gründer oder Mitbegründer Dr. Alexander Lion nicht herum. Nun liegt ein wunderbares Buch, eine Eigenbiographie über Alexander Lion vor. Mit der Autobiografie Alexander Lions legt der Spurbuchverlag das dritte Buch über oder von Alexander Lion vor und vervollständigt damit das Bild über diese bedeutende Persönlichkeit der deutschen Pfadfinderbewegung. Teilweise sehr lyrisch geschrieben und trotzdem packend und inspirierend, bietet dieses Buch einen einzigartigen Einblick in das Wesen von Dr. Alexander Lion, den Mitbegründer der deutschen Pfadfinderbewegung. Bei der Lektüre und der Interpretation sind allerdings einige Dinge zu bedenken. Lion hat diese Autobiografie nicht im Alter komplett in einem Zug geschrieben, sondern er hat zum Teil bereits vorliegende Texte ergänzt, geändert, zum Teil neu interpretiert. So sind die einzelnen Kapitel des Buches in verschiedenen Jahrzehnten und in unterschiedlichen Lebensabschnitten Lions entstanden und zum Teil für unterschiedliche Zwecke und Leser geschrieben worden. „’Greift nur hinein ins volle Menschenleben!’ – Goethe gibt mir die Antwort auf die sorgende Frage: Sind meine Lebenserinnerungen wertvoll genug, dass ich sie aufschreibe, damit sie eines Tages hinausziehen als kleines bescheidenes Büchlein zu freundlich gesinnten Menschen?“, so schreibt Lion in einem Text! Über ein halbes Jahrhundert nach Lions Tod wurde diese Frage mit einem „Ja“ beantwortet. Leider ist die Selbstbiografie nicht vollständig und der Autor hat z.B. seine Kindheit fast komplett ausgelassen. Dafür erzählt er von den wichtigsten Höhe- und Tiefpunkten seines Lebens: wie er als Feldarzt arbeitete, von seinen Erlebnissen im I und II Weltkrieg, seinem Dienst in Afrika und auch von Friedenszeiten. Seine Berührung mit den Pfadfindern (deren Idealismus er, laut eigener Aussage, schon lange vorher für sich entdeckt hatte). Seine Zeit im Gefängnis und der Wiederaufbau nach dem Krieg, sind ebenfalls Themen. Zum Anfang der Kapitel stehen meist...

Neues Pfadfinderkochbuch im Spurbuchverlag...

Zu Ostern gibt es köstliches: Jahrelange Erfahrung aus Lagerküche, gebündelt in einem Band. Im Pfadfinderkochbuch findet Ihr nicht nur Tipps und Tricks sondern auch auserordentliche Rezepte. Pfadfinderküche leicht gemacht – Gisl’s Schlemmerspaß für Jedermann Die Autorin der Rezepte: Gisèle Dill oder „Gisl“, wie sie bei den Pfadis genannt wird, hat seit über 30 Jahren Erfahrung im Kochen auf kleinen und großen Pfadfinderlagern. Es ist ihr wie keinem anderen gelungen, eine gesunde, ernährungsbewusste und qualitativ sehr hochwertige Kochkultur in der Pfadfinderszene zu etablieren. Auf viele Nachfragen hin ist nun ein umfangreiches Kochbuch entstanden, welches auch unerfahrenen Köchen den Einstieg in die Lager­küche ermöglicht. Die Rezeptauswahl ist geprägt sowohl durch ihre schweizerische Herkunft als auch durch ihren langjährigen Lebensraum im Schwabenländle (Kässpätzle sind in ihrem Buch ebenso zu finden, wie die echte, eidgenössische Rösti). Gisl verströmte immer eine Begeisterung zum Kochen und mit ihr wurde der Küchendienst stets zur gerne getanen Pflicht aller Lagerteilnehmer. (…) Gisl hat schon seit einigen Jahren immer gerne ihre Rezepte und ihre Unterstützung für die neu heranwachsenden Lagerköche und Küchenhelfer weitergegeben. Nun wurde aus einer Losen-Blatt-Sammlung der Rezepte nicht nur ein umfangreiches Kochbuch sondern auch ein Lehrwerk für jeden Kochneuling, der die Pfadigerichte zu Hause nachkochen will oder für größere (Kinder-)gruppen kocht. Konzept & Gestaltung: Alexandra Strauß, unter den Pfadfindern mit dem Namen „Hexe“ bekannt, lebt heute in Ravensburg. Sie ist seit 30 Jahren Pfadfin­derin im Pfadfinderbund Horizonte e.V. Hexe war mit Leib und Seele viele Jahre Meuten- und Sippenführerin im Stamm Edelweißpiraten, arbeitete in der Bundesführung und Gruppenleiterausbildung mit und strukturierte schon immer mit Freude die vorhandenen Unterlagen. (…) Alexandra Strauß ist Lehrerin an der freien Waldorfschule Ravensburg und sammelte so auf zahlreichen Klassenfahrten immer wieder Erfahrungen in Planung und Verköstigung. Dieses geschmackvoll gestaltete Gesamtkunstwerk der Pfadfinderküche ist das Ergebnis...