Gesucht: Hilfsprojekt in Nepal

Ein junger Rover (17) sucht für Sommer 2016 eine Möglichkeit, einen 4-wöchigen Hilfeinsatz in Nepal mitzumachen. Habt ihr Ideen oder Vorschläge, wo er mitmachen kann? Pfadfinderprojekte werden selbstverständlich bevorzugt. Zuschriften an die Muter...

„Die etwas anderen Bonner Pfadfinder“ helfen in Nepal...

Eine dreißigköpfige Gruppe aus dem Verein „Scouting Bonn e.V.“ ist am Samstag nach Nepal aufgebrochen, um beim Wiederaufbau einer vom Erdbeben zerstörten Schule und eines Krankenhauses in Nepal zu helfen. Mit 30 Reiserucksäcken und 15 Alukisten voller Werkzeug und anderem Material, insgesamt über 900 Kilogramm Gepäck, ging es zunächst mit dem Bus nach Frankfurt und dann weiter mit dem Flugzeug mit Kathmandu. Mit dabei ein Volontär des General-Anzeigers Bonn, eines der beiden führenden Medien in der ehemaligen Hauptstadt und umfangreichste Berichterstattung über die „etwas anderen Pfadfinder“ von Scouting Bonn e.V. inklusive. Man kann dem Medium „scouting“ nicht vorwerfen, in bürgerlichen Kategorien von „anerkannt“ und „nicht-anerkannten“ Pfadfindern zu denken oder schreiben, aber ob die Gruppe „Scouting Bonn“ nach egal welcher Betrachtungsweise als Pfadfindergruppe einzuordnen ist (oder eingeordnet werden will!), bezweifeln wir. Vom Namen her beruft sich Scouting Bonn zwar auf die Pfadfindertradition, verwirklicht dies aber nur durch einen gewissen Schwerpunkt bei Outdoor-Aktivitäten und sozialem Miteinander. Kontakte zu anderen Pfadfindergruppen bestehen nicht, es existiert keine einheitliche Bekleidung und auch nach Pfadfindergesetz und -Versprechen sucht man vergebens. Die unrühmliche Vergangenheit der Vorläuferorganisation am missbrauchsgeschütteltem AKO lassen wir mal beiseite; mit der Gründung von Scouting Bonn e.V. wurde ein erfolgreicher Neuanfang gewagt und umgesetzt. Mit erstaunlich hohen finanziellen Mitteln (aus dem Kreise anderer Jugendgruppen in Bonn heißt es nicht ganz neidfrei, offenbar hätten die „Scouters“ guten Draht zu vermögenden Privat-Förderern) leistet man sich auch bezahlte Kräfte für die Jugendarbeit. Die jetzt umfangreiche Berichterstattung ist für die anderen Bonner Pfadfindergruppen etwas schmerzlich: Nach Nepal zu fahren und mit erheblichem persönlichem Aufwand (es sind gerade keine Schulferien!) ein Krankenhaus und eine Schule wieder aufzubauen, ist eine erhebliche Leistung. Ob eine von den „echten“ Pfadfindergruppen in Bonn dazu finanziell und personell in der Lage wäre, kann bezweifelt werden. Da schnappt nun...

Starke Aktivitäten bei der PPÖ

Eine Mitteilung der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ): „An den vergangenen Wochenenden setzten die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ) ganz starke Akzente mit zwei österreichweiten Treffen: Zunächst versammelten sich mehr als 600 JugendleiterInnen in St. Georgen im Attergau (15.-17. Mai), um einerseits sich selbst auf die „Abenteuer des Sommers“ vorzubereiten, an der Zukunft des Verbandes zu arbeiten und schließlich das soziale und internationale Engagement der PPÖ eindrucksvoll zu dokumentieren. Top-Programmpunkt war die Übergabe von Euro 60.000,– an den österreichischen Verein Chay-Ya. Damit sollen Reis, Planen und Decken als Soforthilfe in das stark vom Erdbeben betroffene Tsum Valley im Himalaya geflogen werden. Das Tsum Valley ist eine der ärmsten und am stärksten betroffenen Regionen Nepals. In weiterer Folge ist der Ausbau einer medizinischen Station geplant, wie im seit zwei Jahren laufenden Projekt „Helfen mit Hand und Herz“ der PPÖ ursprünglich vorgesehen. Der Betrag wurde von den über 300 Pfadfindergruppen Österreichs in vielen Einzelaktionen erarbeitet. Am Pfingstwochenende trafen sich dann wieder mehr als 1000 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren (die oberste der Alterstufen innerhalb der PPÖ) und deren Jugendleiter und Jugendleiterinnen in Mautern in der Steiermark unter dem Motto „gelebte Vielfalt – gewonnene Gemeinschaft“ und setzten somit gleich einen weiteren Schwerpunkt der neuen Vision der PPÖ in die Tat um. Der Umwelt zu Liebe reiste der Großteil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen per Zug an. Die Jugendlichen und ihre Jugendleiter und Jugendleiterinnen erlebten eines der größten Bundespfingsttreffen, das es je gab. Für sie begann das Lager Samstag Nachmittag mit einem Strategiespiel quer durch Mautern. Am Sonntag gab es für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit, bei individuellen Workshops Neues kennen zu lernen und ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Das Workshop-Angebot mit 46 unterschiedlichen Aktivitäten reichte von handwerklichen, abenteuerlichen und sozialkritischen bis hin zu lustigen Themen...

Solidaritätsfahrradtour für Nepal...

Geschockt von den Nachrichten aus Nepal war den DPSG Pfadfindern vom Stamm Dorenburg aus Grefrath klar, etwas tun zu müssen. So organisierten sie eine Solidaritäts-Fahrradtour, der sich nicht nur die eigenen Mitglieder anschlossen, sondern auch einige weitere Personen. Pfadfinder und Nicht-Pfadfinder radelten gemeinsam gegen ein zuvor mit verschiedenen Spendern vereinbartes Kilometerentgeld, wobei die Jüngeren mit knapp 15 Kilometern eine etwas kürzere Streckenvariante absolvierten. Quelle: RP online 13.05.2015 Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Nepal: PPÖ ruft zu Spenden auf

Eine Mitteilung der PPÖ: „Unsere Kontaktperson Sabine schildert, wie es derzeit in Nepal aussieht und wie die Pläne für die Soforthilfe aussehen. Hilf auch Du! Gestern hat ein Erdbeben der Stärke 7,8 viele Regionen Nepals verwüstet. Es ist das schlimmste Erdbeben in Nepal seit 80 Jahren, und es hat bereits Tausende das Leben gekostet. Weiterhin gibt es Nachbeben und heute Nachmittag gab es ein zweites Beben. Das wahre Ausmaß der Zerstörung in entlegenen Regionen wird erst in Tagen, wenn nicht Wochen, deutlich werden. Das Kommunikationsnetz ist fast zusammengebrochen, und wir wissen nur von zwei Patenkindern [der PPÖ], nämlich von Bindu und Parash, dass es ihnen gut geht. Das Kinderheim, in dem sie wohnen, hat allerdings schlimme Risse und die über 40 Kinder campen seit zwei Tagen draußen im Regen – Nahrungsmittel und Decken sind knapp. Es kann noch Wochen dauern bis wir von unseren andern Patenkindern hören, aber wir bauen schon jetzt schon einen Notfallfonds für die Kids und ihre Familien auf – Spendeninfos siehe unten. Leider noch weiter schlechte Neuigkeiten: Unsere Projektregion Tsum Valley im Distrikt Gorkha gehört zu den am schwersten betroffenen Regionen. Die Zerstörung ist unvorstellbar. Die Menschen haben alles verloren! Familienmitglieder sind umgekommen, ihre Häuser sind eingestürzt, sie haben wenige Nahrungsmittel oder nichts zum Kochen, und viele ihrer Tiere wurden getötet. Die Wege sind durch Schlammlawinen und Geröll zerstört, keine Hilfsgüter oder Ärzte werden die abgelegenen Bergdörfer in den nächsten Wochen erreichen! SCHNELLE Hilfe ist nun gefragt: Zusammen mit PHASE Nepal schicken wir morgen oder übermorgen einen Helikopter mit Decken, Zelten, Medikamenten und Nahrungsmitteln in die abgelegenen Dörfer des Tsums. Bei uns kommt jeder Euro an!!! Wenn auch Du hier helfen willst, dann bitte überweise eine Spende auf das HHH Konto der PPÖ: Spendenkonto: Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, Erste Bank...