Im Märzen der Pfadi …

Augenscheinlich spannt der Pfadfinder im Unterschied zum Bauern im März nicht die Rösslein an, sondern schnappt sich Arbeitshandschuhe und einen Stapel Mülltüten und dann befreit er seine Umgebung vom Müll. Schon Anfänger wissen, dass man Müll nur vor der Vegetationsperiode „vernünftig“ sammeln kann, weil er sonst schwerer zu finden und aufzulesen ist. Und so zogen denn die DPSG aus Gescher, ihre Verbandsgenossen aus Urberach und vom Stamm Fabula aus Gladbach durch die Lande, genauso wie die Royal Rangers aus Gifhorn, DPSG Wesel, die PSG und DPSG aus Sendenhorst (in die Zeitung sind nur ein Teil der Wichtelgruppe der PSG aus Sendenhorst (niedlich!) gekommen) und die Pfadfinder aus Lindenholzhausen. Und vermutlich nicht nur diese. Ein herzliches Dankeschön! Bildnachweis: Müllsammelaktion Stamm Swentana Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Auf zum Müll sammeln!

Müllsammelaktionen legt man am besten auf März und November. Dann ist der Bewuchs noch nicht oder nicht mehr im Weg, das meiste Laub verschwunden und die Untaten gut zu finden. Wir gratulieren im März für ihren Einsatz den Pfadfinderstämmen aus Dehrn, Leck, Esslingen (CVJM-Pfadfinder), Leverkusen, Wiesbaden (Boyscouts), Kray, Königstein, Arnsberg, Emmendingen, Wolbeck, Gesmold, Essen, Wesel-Feldmark, Pfeddersheim, Datteln, Homberg, Gladbach, Melchingen und Niederkassel. Ob ihr das nun „Aktion Ameise“, „Pick up Day“ oder „Frühjahrsputz“  nennt, ist ja wurscht. Ihr macht das großartig! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Achtung Gefahr: Anhänger

Viele Pfadfinder sammeln zur Aufbesserung ihrer Stammeskasse oder noch bessere Zwecke Tannenbäume, Altpapier oder Altkleider. Besonders glückliche Stämme können für die Sammelaktionen offene Anhänger nutzen. Und wo sitzen die oft jungen Mithelfer bei der Fahrt selbst? Natürlich auf dem Anhänger. Angehörigen der Landjugend Aichach wurde das jetzt zum Verhängnis.Die zehn Jugendlichen befanden sich auf dem Weg zur Mittagspause und kamen von einer Müllsammelaktion. Als der von einem Traktor gezogene Anhänger in einem Kreisverkehr umkippte, half es leider nichts, dass sie alle Warnwesten trugen. Der siebzehnjährige Fahrer hatte sich zu dem Spaß hinreißen lassen, mit hoher Geschwindigkeit gleich mehrere Runden zu drehen. Als der Anhänger umkippte, wurden alle Insassen herausgeschleudert. Glück im Unglück: Die schlimmste Verletzung war ein gebrochenes Sprunggelenk. Klar, da war Leichtsinn im Spiel. Aber wie die Polizei klar stellte: „Auf einem Anhänger darf niemand mitfahren.“ Bildnachweis: Stamm Nikolaus Graf von Zinzendorf, BPS, nach einer Müllsammelaktion OHNE Traktorunfall. Quelle: Augsburger Allgemeine 22.04.2015 Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Pfadfinder sammelten über 150 Flaschen...

Eine Nachricht aus der evangelischen Kirchengemeinde Schönwalde am Bungsberg über VCP Stamm Swentana: „Auch die Pfadfinder unserer Gemeinde haben sich in diesem Jahr an der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligt und das Areal des Naturerlebnisraumes von Müll und anderem Unrat befreit. Angesichts der Menge und Art des Mülls war Pastor Dr. Arnd Heling jedoch entsetzt. Über 150 Falschen sammelten die 14 Mitglieder des Stammes „Swentana“ entlang der Wege und in der Senke. In mehr als 100 befand sich einmal Wodka. Hinzu kamen Ablagerungen die über Jahre von Umweltfrevlern in der bislang unzugänglichen Natur abgeladen wurden. Darunter fünf Autoreifen samt Felge und sogar zwei Blechwände eines Geräteschuppens. Die Pfadfinder trugen alleine so viel Unrat zusammen wieder alle übrigen Sammler in Schönwalde, berichteten die Gemeindearbeiter bei der Abfuhr der Säcke vom Pfarrhof. Nur gut, dass der Müll noch vor der Wiedervernässung der Senke entfernt werden konnte. Besonders unappetitliche Fundstücke waren die etwa 20 Plastikbeutel mit Hundekot die, statt in die heimischen Mülltonne, achtlos in die Natur geworfen wurden. „Es ist bedauerlich, dass einige Wenige die Freiheiten die sich mit dem Naturerlebnisraum bieten, derart mit Füßen treten. Ich hoffe sehr, dass es hier zur Einsicht kommt“, äußerte sich Pastor Arnd Heling erbost. Noch ärgerlicher als die Beutel seien die Hinterlassenschaften der Hunde, die sich regelmäßig mitten auf den Wegen, selbst auf dem Holzbohlenweg, finden. Empört richtete er direkt nach der Säuberungsaktion seinen Appell an die Hundehalter: „Ich setzte auf die Vernunft der Menschen, die sich an der Schönheit der Natur erfreuen, diese auch für andere sauber zu halten. Mögliche Konsequenzen betreffen am Ende alle, nicht nur die Verschmutzer. (Marc Dobkowitz)“ Quelle und Bildnachweis: Evangelische Kirchengemeinde Schönwalde am Bungsberg, Marc Dobkowitz, 28.03.2015 Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Jetzt wird gesammelt und gesucht

Sichtet man die Zeitungsartikel zu Pfadfindern in den letzten Tagen, so drängt sich vor allem ein Eindruck auf: Die Stadtfeste unter Pfadfinderbeteiligung sind offenbar vorbei, jetzt wird stattdessen allerorten gesammelt und gesucht, was das Zeug hält. Laut WAZ wollen die Hattinger Pfadfinder der DPSG zusammen mit der katholischen Jugend Altkleider sammeln (bzw. haben dies mittlerweile bereits getan) – mindestens 15 Tonnen. Glücklicherweise weniger gewichtig fiel hingegen die Müllsammelaktion der Pfadfinder in Birlenbach aus (siehe Nassauische Neue Presse). Gerade was den im Artikel gerügten Hundekot angeht, wäre das ja auch sonst sehr unschön geworden. Gemäß svz.de suchen die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjungend (CPA) an der Kirchengemeinde „Alt Meteln-Cramon-Groß Trebbow“ hingegen schlicht das Abenteuer – und neue Mitstreiter, denn es soll eine zweite Gruppe entstehen. In die gleiche Kerbe schlägt Vanja Nix aus Hamburg, sie sucht explizit Mädchen, die Pfadfinderinnen werden möchten (Hamburger Wochenblatt). Menschliche Nähe (und eine Frau) sucht der Pfadfinder und Bauer Wädi in der Schweizer Ausgabe von „Bauer, ledig, sucht“. Gemäß den Berichten in der „Züricher Oberländer“ hat es aber mit Simone (auch sie Pfadfinderin) noch nicht so richtig gefunkt. Ebenfalls auf der Suche nach Kontakt, allerdings eher überregional, waren die DPSG-Pfadfinder Lüdinghausen (und wohl nicht nur diese) beim 57. Internationalen Jamboree-On-The-Air (JOTA) und 18. Jamboree-On-The-Internet (JOTI). Wie die Westfälischen Nachrichten vermeldeten, mit Erfolg: Es ergaben sich interessante Gespräche mit Pfadfindern aus England, den Niederlanden, Australien, Portugal, Griechenland, Brasilien, Norwegen und in Südafrika. Bildnachweis: Stamm St. Mauritius DPSG...