Rettungseinsatz im Pfadfinderlager: Es war kein Kohlenmonoxid...

Entgegen der von der Bild-Zeitung verbreiteten Behauptung, dass die Kohlenmonoxid-Warngeräte in einer genutzten Jurte „sofort Alarm“ gegeben hätten, handelte es sich beim Notarzteinsatz beim Pfadfinderlager in Sage um eine reine Sicherheitsmaßnahme. Ein Kind hätte Symptome gezeigt, welche (so die Stellungnahme der Gruppe) die Teamer dazu veranlasst hätte, sicherheitshalber einen Notarzt einzuschalten. Die Ärztin hätte dazu angehalten, weitere Kinder nach ihrer Befindlichkeit zu befragen. Auf Nachfrage klagten einige über Kopfschmerzen, Schwindel und Angst (vielleicht auch aufgrund des Einsatzes des Notarztes mit Krankenwagen). Zur Vorsicht hätte die Ärztin vor Ort dann Verstärkung angefordert, der automatisch mit dem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen verbunden war. Die sechs Kinder, welche in der Nacht über Unwohlsein geklagt hatten, wurden vorsorglich im Krankenhaus behandelt und ohne Befund zeitnah auch wieder entlassen. Die Eltern wurden sofort informiert, die Kinder begleitet und die Teamer vor Ort hatten die Lage jederzeit vollständig unter Kontrolle. Der Verdacht, dass die Kinder durch ein Lagerfeuer in der Jurte eine Rauchgasvergiftung erlitten haben könnten, hat sich gemäß des NDR nicht bestätigt. Allein die Äußerung, dass ein Lagerfeuer existierte, habe zu der Vermutung der Rettungskräfte geführt, dass es sich ja um eine Kohlenmonoxidvergiftung handeln könnte. Die Feuerwehr, teilweise mit Rauchgas-Vollschutzbekleidung versehen, kontrollierte dann die Zelte und stellte in einer Jurte (so der Fernsehbericht) auch einen erhöhten Kohlenmonoxidwert fest. Allerdings war diese Jurte bereits seit Stunden nicht genutzt gewesen, womit Kohlenmonoxid als Ursache des Unwohlseins der Kinder ausscheidet. Die große Lüftungsöffnung der Jurte und der Umstand, dass diese Zelte ja explizit für die Benutzung mit offener Feuerstelle ausgelegt sind, ließen es zusätzlich als unwahrscheinlich erscheinen, sich darin eine Vergiftung zuzuziehen. (Das geht natürlich schon, aber nur in dem Sonderfall, dass z.B. Schnee die Ritzen verschließt und keine ausreichende Frischluftzufuhr erfolgt – das war hier nicht der Fall). Kostenfrei...

Angebliche Kohlenmonoxidvergiftung von Pfadfindern...

So schnell kann aus einer abstrakten Gefährdungslage ernst werden: Bei einem Zeltlager von Pfadfindern in Sage erlitten gestern die Jungpfadfinder der Gruppe Kranich möglicherweise eine Kohlenmonoxidvergiftung. Sie saßen nach Verlöschen des Lagerfeuers in ihrer Jurte, als sie über Unwohlsein, Schwindel und Übelkeit klagten. Der alarmierte Rettungsdienst führte routinemäßig Kohlenmonoxid-Warngeräte mit sich, die (laut Bild-Zeitung) sofort Alarm geben, als die Retter die Jurte betraten. Der Sprecher der Rettungskräfte hingegen betonte, bei der Überführung ins Krankenhaus  habe sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme gehandelt, eine Kohlenmonoxidvergiftung sei noch nicht nachgewiesen. Sechs Kinder mussten ins Krankenhaus gebracht werden, zwei wurden sicherheitshalber zur Beobachtung dort behalten. Der Ausrüster „Jurtenland“ warnt schon länger vor der potentiellen Gefahr durch Kohlenmonoxid. Quelle (u.a.): Buten un Binnen,...

Günstiges Kohlenmonoxid-Warngerät...

Welcher Gruppenführer kennt sie nicht, die Angst vor der Kohlenmonoxid-Vergiftung. Das muss nicht sein. Mit dem Kohlenmonoxid-Warngerät aus dem Spurbuchverlag seid ihr auf der sicheren Seite! Offenes Feuer in schlecht gelüfteten Zelt und schon ist es passiert. Wer kennt sie nicht, die Horrorschlagzeilen. Auch jurtenland berichtete vor kurzem über das Thema im Artikel „Die Gefahr von Kohlenmonoxid im Zelt“ und stellt fest: „[…] Ein Lagerfeuer in der Jurte erzeugt Rauchgase, je nach Qualität der Verbrennung entsteht dabei auch Kohlenstoffmonoxid […] Besonders bei Schneefall sind schnell alle Luftlöcher verschlossen […].“ Jurtenland geht davon aus, dass man bei „schlechter Verbrennung“, wenn die Entstehung von Kohlenmonoxid besondert wahrscheinlich ist, man auf diese schlechte Verbrennung rechtzeitig aufmerksam werden würde. Ja, das schon, aber wer sagt denn, dass man dann das Feuer löscht? Draußen minus 15 Grad, drinnen ein mickrig schwelendes Feuer und schon ist das Malheur passiert. Das muss nicht sein! Verantwortungsvolle Gruppenführer gehen mit dem Kohlenmonoxid-Warngerät Modell „BP 100“ aus dem Spurbuchverlag auf Nummer sicher. Das tragbare und handliche Gerät arbeitet extrem Energiesparend und übersteht bis zu drei Wochen ohne Aufladen. Zudem hat es eine mechanische Notauflade-Möglichkeit, hierzu einfach das Gerät einige Male kräftig schütteln, indem man mit dem ganzen Körper auf und ab springt. Seit dem lang zurückliegenden Erfolg mit der Geigerzähler „Olave 50“ im Jahr 1986 hat der Spurbuchverlag sich mit technischen Geräten zurückgehalten. „Wir machen nur wirklich gute Sachen“ begründet dies der Verlagsinhaber. Wie bereits beim „Olave 50“ setzt man auch mit „BP 100“ auf ein deutliches akustisches Warnsignal. Doch während dies beim Geigerzähler Olave 50 mit der Melodie von „Nun greift in die Seiten“ („…und ein strahlender Tag geht wieder ins Land“) erfolgte, setzt man beim Kohlenmonoxid-Warngerät Modell „BP 100“ auf ein eher unbekanntes traditionelles Lied von Hoffmann von Fallersleben „Abend wird es wieder“...

Kohlenmonoxid-Vergiftung durch Feuer im Schlafzelt?...

Viele Pfadfinder nutzen hierzulande Zelte, in denen Feuer gemacht werden kann. Über die Gefahr einer damit möglicherweise einhergehenden Kohlenmonoxid-Vergiftung wird aktuell im Forum des Pfadfinder-Treffpunkt diskutiert. Auch wenn keine Todesopfer bekannt sind, sind Übelkeit, Kopfschmerzen und gerötete Gesichtsfärbung, die Anzeichen für eine entsprechende Vergiftung sein können, wohl schon beobachtet worden. Das könnte aber auch andere Gründe haben. Hier geht es zur interessanten Diskussion. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...