VDAPG feierte fünfzigjähriges Jubiläum...

Am verlängerten Wochenende Ende Oktober feierte der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain in Verden sein goldenes Jubiläum. Über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Gäste aus Belgien, Österreich und Polen waren angereist, um zugleich auch das fünfzigjährige Jubiläum der Zentralgilde zu begehen. Also gleich doppelter Grund zur Freude für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder,  die den Wahlspruch „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“ konsequent verinnerlicht haben. Von den „Jungspunden“ des ortskundigen Stammes Amelungen vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) wurden sie durch den Dom und das Pfadfinderheim am Klusdamm geführt, eine gemeinsame Singerunde am Lagerfeuer schlosss sich an. Zudem gab es einen Ausflug in die Hansestadt Bremen und nach Bremerhaven, am Sonntag erfolgte ein ökumenischer Gottesdienst in der Kapelle auf dem Gelände des Jugendhofs. Die Altersspanne der Teilnehmer erstreckte sich von 20 bis Mitte 90 Jahre. Besonders im sozialen und kulturellen Bereich sieht der VDAPG seine Aufgaben. In einem Dorf am Victoriaseehat man gemeinsam mit den Altpfadfinder-Gilden aus Italien und Liechtenstein einen Fußballplatz angelegt. Der VDAPG ist eine Vereinigung erwachsener Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die sich gerne mit Gleichgesinnten treffen und das Pfadfindertum weiter leben. Er ist Mitglied im Weltverband der erwachsenen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ISGF (International Scout and Guide Fellowship – an organisation for adults), der in 61 Nationen mit etwa 50.000 Mitgliedern vertreten ist. Bei regelmäßigen Treffen auf regionaler, aber auch internationaler Ebene werden Kontakte gepflegt, aber auch die aktiven Jugendverbände unterstützt. Die kleinste Einheit im Verband ist die Gilde. Die Gilden der VDAPG sind in fünf Regionen aufgeteilt und bilden zusammen den interkonfessionellen VDAPG. Bildnachweis: VDAPG, Archivbild vom Gildentag 2013 Quelle: Verdener Nachrichten, 29.10.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Thüringer Pfadfinder in Kenia

Nach Berichten des VDAPG: „Harambee“ – das bedeutet Zusammenarbeit auf Augenhöhe und ist ein wichtiges Stichwort bei der Entwicklungshilfearbeit. Neun engagierte Menschen aus der Gilde „Drei Gleichen“ des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) und aus dem Stamm „Drei Gleichen“ des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen den Grundstein für eine Thüringer Unterstützung des Projekts in Afrika legen. Begleitet werden sie dabei von VDAPG-Geschäftsführer Hans Enzinger, der sich schon seit mehreren Jahren am Kenia-Projekt beteiligt. Gestartet sind sie am 20. Juni, die Rückkehr ist für 3. Juli geplant.Schon seit über 25 Jahren fühlen sich Pfadfinder aus der ganzen Welt für den Aufbau des Pfadfinderzentrums im kenianischen Nyandiwa verpflichtet. Das ursprüngliche Ziel, einen Treffpunkt für die Kinder- und Jugendarbeit zu errichten, ist mittlerweile über sich hinaus gewachsen. Mit internationaler Unterstützung sind zwischenzeitlich vor Ort eine Schule, ein Kindergarten, eine Versammlungshalle oder ein Ausbildungszentrum für Erzieher und Lehrer entstanden. Aktuell wird ein Sportzentrum errichtet, für das nach dem Bau der Außenmauern sanitäre Einrichtungen eingerichtet werden sollen. An diesem und weiteren Plänen rund um das Internationale Kenianische Pfadfinderzentrum wollen auch Thüringer Pfadfinder ab sofort aktiv teilhaben. Michael Göring, Alexander Hieke, Hendrik Knop, Christiane Niedling, Andreas Roth, Daniel Stegmann, Philipp Ugolnikow, Hannes Vojtech und Sabine Währisch unternehmen dabei den ersten Schritt und besuchen die Kenianer am Victoriasee. Nach einem Vorbereitungswochenende im April ist die Gruppe des Pfadfinderzentrums „Drei Gleichen“ in der Gemeinde Nesse-Apfelsädt am Montag, 20. Juni,  vom Flughafen Frankfurt aus nach Kenia geflogen. Die Rückkehr ist für den 3. Juli geplant. Der Wochenstart in Nyandiwa brachte die Nesse-Apfelstädter Pfadfinder in zwei öffentliche Schulen. Hier kamen sie mit Lehrern und Schülern ins Gespräch. Der Vergleich der Schulsysteme war dabei genauso Thema, wie das politische System beider Länder oder die klimatischen Bedingungen. Aber auch Probleme, wie Fußwege von bis zu 3...

Über 2600 Bäume für Kenia – der Wald passt in einen Bus...

Pfingsten wurde der Bezirk Warendorf der DPSG 60 Jahre alt. Doch statt das dabei eingenommene Geld für die Party selbst „draufgehen“ zu lassen, entschieden sie sich, es für eine Pflanzaktion auf dem Gelände der Gehörlosenschule Nyang`oma in Kenia zu spenden. Hintergrund war der Wunsch der Pfadfinder nach einem „klimaneutralen Lager“ und in Deutschland hatten sie gerade erst im Herbst zuvor bereits 6500 Bäume gepflanzt. Das Geld kam gut an: 2600 Bäume wurden dort jetzt – auch mit persönlicher Unterstützung aus Sendenhorst – gesetzt. Die Jungbäume wurden mit den Schülern zusammen gekauft und eingepflanzt. „Was uns an diesem Tag am meisten beeindruckt hat, war die Tatsache, dass es wahrscheinlich nur in Afrika möglich ist, 2600 Bäume, Schüler und Begleiter in einen 16-sitzigen Schulbus zu verfrachten“, gab der Sendenhorster Ulrich Tiedeken den Westfälischen Nachrichten jetzt zu Protokoll. Er gehört zum Freundeskreis Nyang’oma aus Sendenhorst, der seit 20 Jahren eine enge Freundschaft zur Missionsstation in Kenia pflegt. Der ausführliche Bericht ist unter dem Quellenlink zu finden. Bildnachweis: Freundeskreis Nyang’oma Quelle: Westfälische Nachrichten...

Treffpunkt der kenyanischen Pfadfinder...

Seit 2003 besteht „The International European Kenyan Scout Development Project“. Ziel des Projektes ist die Errichtung und der Ausbau eines Treffpunktes der kenyanischen Pfadfinder in Miritini zu einer internationalen Begegnungsstätte, unterstützt wird es u.a. von den Altpfadfinderverbänden aus Italien, Deutschland und Österreich. Die Kenya Scout Association und im Projekt involvierten europäischen Pfadfindergruppen arbeiten beim Projekt Hand in Hand. Auch für die kommenden Jahre sind „Workcamps“ europäischer Pfadfindergruppen vor Ort geplant. Einen Rückschritt erlitt das Projekt zuletzt, als die von Pfadfindern nach amtlichen Vorschriften errichteten Grenzsteine von erbosten Anwohnern, welche die Rechtmäßigkeit der Vermessung bezweifelten, wieder entfernt wurden. Quelle: scouting...