Pfadfinder im Dienst der Trauernden...

Bei den verheerenden Beben gegen Ende August sind in Italien nach offiziellen Angaben mindestens 290 Menschen getötet worden, hinzu kamen knapp vierhundert Verletzte, die sich auch Tage später noch in Krankenhäusern befanden. Besonders schlimm betroffen waren die Dörfer Amatrice und Accumoli in der Region Latium, deren historische Ortskerne völlig verwüstet wurden. Bei der Trauerfeier in Ascoli Piceno, für die eine Sporthalle herhalten musste, übten italienische Pfadfinder aus der Region einen sehr traurigen, aber wichtigen Dienst aus. Sie sicherten den Zutritt zur Trauerhalle, so dass zu dieser nur die trauernden Familien selbst und geladene Gäste Zutritt erhielten. Darunter auch Ministerpräsident Matteo Renzi, der selbst Pfadfinder ist. 35 Särge waren, auch mit Hilfe der Pfadfinder, zuvor blumengeschmückt in der Halle aufgebahrt worden. Bild: Der Ortskern von Amatrice vor der Zerstörung. Bildquelle: Mario1952 bei Wikipedia, creative commons Informationsquelle: stol.it 27.08.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Pfadfinder für ein Europa der Solidarität und Mitverantwortung...

Pfadfinder aus verschiedenen Organisationen und Ländern haben am vergangenen Samstag am Brenner, in Bozen und Lampedusa mit Treffen und Kundgebungen für ein Europa der Solidarität und Mitverantwortung eingesetzt. Sie riefen dazu auf, Brücken zu bauen. Beim Treffen am Brenner von Tiroler und Italienischen Pfadfindern sowie Caritas-Mitarbeitern wurde ein aus Flüchtlingsbooten gebautes Holzkreuz an die TirolerInnen übergebengegen. Sie verlasen eine Botschaft des Erzbischofs von Agrigento und Lampedusa, Kardinal Francesco Montenegro. Darin hieß es unter anderem: „Die Grenzen, die für Feindschaft und für Gleichgültigkeit stehen, müssen überwunden werden.“ Wie die PPÖ mitteilte, gab es am Brenner, in Bozen und in Lampedusa keine Kundgebung „GEGEN“ etwas, sondern ein Treffen der Vertreter von verschiedenen Pfadfinderorganisationen „FÜR“ ein Europa der Solidarität und der Mitverantwortung. Die ORF hatte berichtet (was z.B. von der Augsburger Allgemeinen aufgegriffen worden war), dass am Brenner mit lampedusischen Holzkreuzen gewappnete Pfadfinder aus Österreich und Italien gezielt gegen die Grenzsperren protestiert hätten. Dies hatte als unzulässiges politisches Engagement bei einigen Kommentatoren für Unmut gesorgt. Bildnachweis: flickr, Noborder Network – zodiac Quelle: Augsburger Allgemeine 28.05.2016; PPÖ bei Facebook 28.05.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Italienische Pfadfinder gegen Waffenlieferungen...

In ihrer Petition „Scouts for Gaza“ fordern die Pfadfinder Italiens ihren Ministerpräsidenten Matteo Renzi (auch der ein Pfadfinder) auf, Waffenlieferungen an Israel oder in das Krisengebiet zu unterbinden. Italien solle als moderner und zivilisierter Staat auf keinerlei Weise dazu beitragen, Streitigkeiten, Konflikte und internationale Meinungsverschiedenheiten (in diesem Fall zwischen die israelischen Staaten und Palästina) zu unterstützen. Quelle: AVAAZ.org...

Renzi gefeiert wie ein Popstar

Erinnert sich ein Politiker, der es weit gebracht hat, seiner pfadfinderischen Wurzeln, so kommt dies bei den Aktiven immer wahnsinnig gut an. Auch Matteo Renzi macht da keinen Unterschied, als er jetzt das Trefffen von 35000 italienischen Pfadfindern bei Pisa besuchte. Gemäß Medienberichten wurde er gefeiert, wie ein Rockstar. Bei dem Besuch und in Gesprächen mit den PfadfinderInnen sprach sich Renzi für höhrere Investitionen in die Bildung und eine Kultur des Einander-Zuhörens aus, wie sie bei den Pfadfindern gelebt werde. Bildnachweis: wikipedia Quelle: euronews...

EU-Präsident war Pfadfinder

Italien hat die EU-Präsidentschaft übernommen und am Ruder sitzt mit Matteo Renzi ein Pfadfinder. Bereits dort, zu Jugendtagen, soll er deutlichen Führungswillen offenbart haben. Scheinbar kennen auch die italienischen Pfadfinder die Tradition der „Fahrtennamen“. Wie eine italienische Zeitung berichtete, soll seiner „MatTeoria“ in spöttischer Anspielung auf große, aber in der Theorie verharrende Pläne, gelautet haben. Mit seiner flammenden Antrittsrede Anfang Juli sorgte Matteo Renzi für eine sehr emotionale Stimmung unter den europäischen Abgeordneten. Wie der Bonner General-Anzeiger zu berichten wusste, „hinterließ er eine fast sprachlose Runde, die nach zwanzig Minuten einfach nur beeindruckt gewesen sei, weil ihnen da gerade jemand gezeigt habe, wie es klänge, wenn man aus vollem Herzen für die Gemeinschaft einträte.“ So einen Stammesführer hatten wir auch mal. Im Reden war er super. Es ist abzuwarten, wie es mit der Umsetzung hinhaut – aber wie Antoine de Saint-Exupery schon wusste: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Quellen: La Nazione 17.12.2013; Bonner General-Anzeiger 03.07.2014; Neue Züricher Zeitung 08.07.2014 Bildnachweis: Wikipedia tert die EU-Parlamentarier | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf: http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/matteo-renzi-begeistert-die-eu-parlamentarier-article1393427.html#plx675213128 und hinterlässt eine fast sprachlose Runde, die nach 20 Minuten einfach nur beeindruckt ist, weil ihnen da gerade „jemand gezeigt hat, wie es klingt, wenn man aus vollem Herzen für diese Gemeinschaft eintritt“. Flammende Rede: Matteo Renzi begeistert die EU-Parlamentarier | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:...