Strandurlaub kann jeder! – BdP aus Würzburger und Weilheim auf Tour in Schweden...

Die Sommerferien stehen vor der Türe! Wenn das Schuljahr sein Ende nimmt, fängt die Zeit der Sommerfahrt an. Auch die Pfadfinder vom Stamm Schwarzer Haufen fahren vom 15. bis zum 25. Juli diesen Jahres nach Schweden. Dort werden Sie mit dem befreundeten Pfadfinderstamm Sir Francis Drake aus Weilheim für zehn Tage lang in einer Gruppe von 23 Personen an der Südküste entlang hiken. Von langer Hand geplant nutzen sie die Chance auf eigene Faust ein fremdes Land zu erkunden und ein besonderes Abenteuer zu erleben. Pfadfinderstamm Schwarzer Haufen Würzburg. Aktuell haben wir unser Stammesheim im Stadtteil Grombühl, geleitet von unserem Stammesleiter Benjamin Stippel. Wir fahren alleine aber auch immer öfters mit anderen Stämmen aus ganz Bayern zusammen auf Lager und vergrößern so zunehmend unseren Freundschaftskreis. Das ist vor allem Spannend weil es nicht an der Grenze Deutschlands endet. Pfadfinder gibt es auf der ganzen Welt und wir alle hängen der gleichen Idee an, die Welt ein bisschen besser zurück zu lassen als wir sie vorgefunden haben.  Der schwarze Haufen ist schon über 60 Jahre alt. Während der amerikanischen Besatzung gab es einen großen Bedarf an Jugendaktivitäten. Inspiriert von den britischen Scouts & Girl-Guides und den amerikanischen Boy- & Girl-Scouts gründeten sich 1946 zwei deutsche Stämme, die sich 1948 zum Stamm Schwarzen Haufen zusammen schlossen. Der Name wurde vermutlich gewählt, weil der Schwarze Haufen im Bauernkrieg gegen die Ungerechtigkeiten der Obrigkeiten gekämpft hatte. Den Bauern ging es um die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Würzburg war ein wichtiger Ort in dieser Zeit. Durch den Namen zeigen wir unsere Ideale und unsere Heimatverbundenheit. (Text & Bild: Sarah Stippel, Stamm Schwarzer Haufen Würzburg) Schickt uns Nachrichten über eure...

2000 Teilnehmer beim römischen Eurocamp...

Das Eurocamp der »World Federation of Independent Scouts« (WFIS) fand vom 02.-09. August nahe Rom und mit dem Spielmotto „Römer“ statt. Wie die teilnehmende Solmser Pfadfinderschaft aus Laubach, eines der Gründungsmitglieder der WFIS, der Gießener Allgemeine berichtete, fanden sich dort 2000 Teilnehmer aus 20 Nationen zusammen. Die Laubacher Pfadfinder vom Stamm „Hagen von Tronje“ hatten zum Eurocamp, das alle vier Jahre von und für die europäischen Mitgliedsbünde der WFIS organisiert wird, befreundete Pfadfinder aus Ghana und Tschechien mit im Gepäck. In den verschiedenen Untercamps waren aber darüber hinaus auch Gruppen aus Russland, England, Kanada, Mexiko, Spanien oder natürlich auch Italien selbst vertreten. Neben der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Römer wurden Lagerbauten errichtet, es fanden Wettbewerbe statt, Workshops zu Pfadfindertechniken, Puppen basteln sowie ein Ausflug nach Rom. Für die älteren Teilnehmer führten Hikes in Kleingruppen in buntgemischter Zusammenstellung aus den unterschiedlichen Bünden durch die umgebende Region. Auch wurde die schöne, bereits zwanzigjährige Tradition „Geist der großen Lagerfeuer“ fortgeführt, indem Asche vom letzten Lagerfeuer in der russischen Taiga mit Hilfe eines Horns seinen Weg in das jetzige Feuer bei Rom fand und von dort im kommenden Jahr möglicherweise seinen Weg bis nach Indien fortsetzen wird. Bildnachweis: Solmser Pfadfinderschaft Quelle: Gießener Allgemeine...