Buchvorstellung: Pfadfinden

Hinter dem Begriff „Pfadfinden“ steht die Erziehungskonzeption einer weltweiten Jugendbewegung, die von dem Engländer Lord Robert Baden-Powell of Gilwell initiiert wurde. Der Verfasser geht in seinem Buch auf die wesentlichen Elemente des pädagogischen Handlungsmodells, das die pfadfinderische Erziehungsbewegung kennzeichnet, ein.  Im ersten Teil setzt er sich mit den pfadfinderischen Erziehungszielen auseinander und zeigt auf, dass das „Pfadfinden“ geeignet ist, solche Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, die in einer Demokratie benötigt werden. Im zweiten Teil geht der Autor auf die, die Pfadfindermethode kennzeichnenden Erziehungsprinzipien ein. Pfadfinderische Grundsätze wie das „Erfahrungslernen“ (Scouting is Doing), die „Gemeinschaft- und Selbsterziehung“, die „Orientierung an Werten und Normen“ (Regeln), die „einfache und natürliche Lebensweise“ und die „Internationalität“ sind geeignet, eine Antwort auf die wachsenden Probleme unserer Zeit wie die „Mediatisierung von Erfahrung“, der „Werteverfall“, das „Konsumdenken“ oder die steigende „Intoleranz gegenüber ausländischen Mitbürgern“ zu geben. Im letzten Teil werden die in den verschiedenen Altersstufen spezifischen Arbeitsweisen und Aktivitätsprogramme thematisiert. Das Buch kann nicht nur für die in der Pfadfinderbewegung tätigen Leitungskräfte als Einführung in die erzieherischen Grundlagen dienen, sondern auch allen pädagogisch Interessierten wesentliche Impulse für eine zeitgemäße Erziehungsarbeit vermitteln. Autor: Hans E. Gerr ISBN 978-3-88778-222-1 156 Seiten Format: 15 x 21 cm Hardcover Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Buchvorstellung: Pfadfindermethode...

Die Pfadfindermethode „Erfahrungslernen“ (Scouting is Doing), „Einfache und naturverbundene Lebensweise“, „Gemeinschaftsprinzip“, „Orientierung an Werten und Normen“, und internationales Lernen sind pfadfinderische Erziehungsgrundsätze, die in ihrer Einheit die Pfadfindermethode bildet. Diese Prinzipien kennzeichnen das Pfadfinden als Erziehungsweg für junge Menschen. Der Verfasser gibt zu Beginn der einzelnen Kapitel eine theoretische Einführung in die pfadfinderischen Erziehungsprinzipien und setzt sich danach beispielhaft mit deren Aktualität auseinander. Er zeigt auf, dass in einer Zeit starken Medienkonsums, fortschreitender Umweltzerstörung, steigender Gewaltbereitschaft und Intoleranz sowie häufig fehlender Moral in Politik und Erwachsenengesellschaft die Anwendung der Pfadfindermethode geeignet ist, zur Lösung zeitbedingter Erziehungsprobleme beizutragen. Im Hinblick auf eine altersgemäße Umsetzung der pfadfinderischen Erziehungsgrundsätze beschreibt der Autor beispielhaft praktische Handlungsmöglichkeiten, gibt methodische Anregungen und geht auf pfadfinderische Handlungsformen wie Spiel, Erkundung, Lager, Fahrt, Hajk, Planspiel und Projekt ein. Diese Einführung in Theorie und Praxis pfadfinderischer Jugendarbeit kann auch im Hinblick auf ein zeitgemäßes erzieherisches Handeln für Eltern und hauptberufliche Pädagogen hilfreich sein. Autor: Hans E. Gerr ISBN 978-3-88778-246-7 228 Seiten Format: 15 x 21 cm 1. Auflage, Paperback Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Eine Bastion gegen den Werteverfall...

Mit einem Gottesdienst und anschließendem Festakt hat der Diözesanverband Würzburg der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im November der Gründung der Weltpfadfinderschaft vor 100 Jahren gedacht. Über 150 ehemalige und aktive Pfadfinder und Gäste nahmen an der Feier im Würzburger Kilianeum teil, die unter dem Motto „Persönlichkeit entfalten – Gemeinschaft erleben – Zukunft gestalten“ stand. In seiner Festpredigt betonte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Bedeutung des Pfadfindens für das tägliche Leben. Über die Werte des Pfadfindens und ihre Bedeutung für die Pädagogik referierte der Pädagoge Gerr in einem Festvortrag. Er kam zu dem Schluss, dass Robert Baden-Powell der bedeutendste Reformpädagoge sei. „Wie kein anderer Pädagoge hat es Baden-Powell verstanden, junge Menschen zu einem Handeln anzuregen, das sich an Werten und Normen orientiert“, sagte Gerr. Von den Konsequenzen des Pfadfindens für sein Leben berichtete der ehemalige Geschäftsführer der Würzburger Verkehrs- und Versorgungsbetriebe, Karl-Heinz Utschig. Grußworte zum Jubiläum sprachen unter anderen Regierungsvizepräsident Dr. Andreas Metschke und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer. Träger der Veranstaltung waren der DPSG-Diözesanverband und der Freundes- und Förderkreis der DPSG. Quelle: scouting...