Gedenktag: Gerhard Neudorf

Heute vor vier Jahren, am 06. Juni 2014, ist Gerhard Neudorf friedlich im Kreise seiner Familie entschlafen. Er wurde 75 Jahre alt. Seine bündische Heimat hatte Gerhard im Wandervogel Deutscher Bund (WVDB), dessen Gruppe in Langen er vor über vierzig Jahren gegründet hatte. Daneben war er Mitbegründer der „Kulturinitiative lebendig leben“, welche 1988 während des damals 75-jährigen Meissnerlagers entstand. Aus dem Geiste der idealistischen deutschen Jugendbewegung und ihrem eigenen lebendigen Leben und Denken heraus wollte (und will) die Kulurinitiative an heutigen Aufgaben arbeiten. Dieses Anliegen war nicht nur eng mit der Person von Gerhard verknüpft – er verkörperte sie auch in seinem eigenen Leben. Mit musischen, pädagogischen und wirtschaftspolitischen Seminaren, Tanzwochen, durch ihre Zeitschrift ‚Idee und Bewegung‘ und besonders mit ihren Festen u.a. auf Burg Ludwigstein hat die Kulturinitiative einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Ohne Gerhard, sein unermüdliches Engagement, seine Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude, seinen Idealismus und Schwung, sein Menschenbild und seine Bildungsauffassung und sein vielfältiges und offenes Wesen wäre all dies kaum möglich gewesen. Gerhard war auch langjähriger Herausgeber der Zeitschrift der Kulturinititiative ‚Idee und Bewegung‘. Bildnachweis: www.vdh-ki.de   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Zum Ableben von Gerhard Neudorf

Gerhard Neudorf ist am Freitagabend, dem 06. Juni friedlich im Kreise seiner Familie entschlafen. Er wurde 75 Jahre alt. Am 22. März hatte der Wandervogel Langen ihm im Nachgang zu seinem Geburtstag noch ein Frühlingsfest zu seinem Lebenswerk gewidmet. Gemäß Informationen des WV Langen findet die Beerdigung am Montag, dem 16.06.2014 um 14 Uhr auf dem Darmstädter Alten Friedhof (Nieder-Ramstädter Str.) statt. Zum gemeinsamen Erinnern und Beisammensein trifft sich, wer möchte, anschließend (etwa 15.30 Uhr) im Café-Restaurant Oberwaldhaus (Dieburgerstr. 257, Darmstadt). Seine bündische Heimat hatte Gerhard im Wandervogel Deutscher Bund (WVDB), dessen Gruppe in Langen er vor über vierzig Jahren gegründet hatte. Daneben war er Mitbegründer der „Kulturinitiative lebendig leben“, welche 1988 während des damals 75-jährigen Meissnerlagers entstand. Aus dem Geiste der idealistischen deutschen Jugendbewegung und ihrem eigenen lebendigen Leben und Denken heraus wollte (und will) die Kulurinitiative an heutigen Aufgaben arbeiten. Dieses Anliegen war nicht nur eng mit der Person von Gerhard verknüpft – er verkörperte sie auch in seinem eigenen Leben. Mit musischen, pädagogischen und wirtschaftspolitischen Seminaren, Tanzwochen, durch ihre Zeitschrift ‚Idee und Bewegung‘ und besonders mit ihren Festen u.a. auf Burg Ludwigstein hat die Kulturinitiative einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Ohne Gerhard, sein unermüdliches Engagement, seine Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude, seinen Idealismus und Schwung, sein Menschenbild und seine Bildungsauffassung und sein vielfältiges und offenes Wesen wäre all dies kaum möglich gewesen. Gerhard war auch langjähriger Herausgeber der Zeitschrift der Kulturinititiative ‚Idee und Bewegung‘. Eine Aufgabe, die er erst im vergangenen Jahr an einen Nachfolger abgegeben hatte, da es mit seiner Gesundheit nach einem Schlaganfall nicht mehr zum Besten stand. Mit Gerhard verliert die Jugendbewegung eine ihrer Persönlichkeiten. Bildnachweis:...

Ingo König neuer Chefredakteuer der „Idee und Bewegung“...

Nach dem angekündigtem Rückzug von Gerhard Neudorf als langjährigem Chefredakteur der Zeitschrift der Kulturinitiative „Idee und Bewegung“ hatte sich bereits im Frühjahr ein Arbeitskreis zusammengefunden, welcher die Zeitschrift fortführen wird. Inzwischen wurde auch ein neuer Chefredakteur gefunden: Ab 2014 wird Ingo König die Aufgabe von Gerhard Neudorf übernehmen, der sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen wird. Die aktuelle Ausgabe vom Juli beinhaltet auf farbigen Blättern die Festschrift des Ring junger Bünde Hessen (RjBH) zu seiner Meissnerfahrt. Neben Berichten und Ankündigungen sowie zahlreichen inhaltlichen Artikeln sticht berührend der persönliche Bericht zu Axis Tod und Beerdigung heraus. Hinsichtlich der grafischen Gestaltung ist keine Änderung angekündigt, mit Sinn für moderne Ästhetik behaftete Grafiker werden wohl weiterhin arbeitslos bleiben und an Vierfarbigkeit ist auch nicht zu denken. Was anderso als Textwüste verunglimpft würde, ist hier selbstverständlicher Ausdruck des intellektuellen...

„Idee & Bewegung“ sucht Schriftleiter...

Gerhard Neudorf steht der Redaktion der Zeitschrift „Idee & Bewegung“ seit vielen Jahren vor. Im vergangene Jahr kündigte er an, diese Aufgabe ab 2014 niederzulegen, um eine Geschichte des Wandervogels, D.B. in mehreren Bänden zu verfassen. Um die Zukunft der Zeitschrift zu sichern, fand ein Treffen statt, um an der Mitarbeit Interessierte und die gegenwärtige Redaktion zusammenzuführen. Ein zuerst bereits in 2012 anberaumter Termin musste dabei leider wegen mangelnder Resonanz abgesagt werden. Die Latte liegt mit einer Mindestteilnehmerzahl von „mindestens ein Dutzend Menschen“ aber auch recht hoch. Quelle: Idee und Bewegung (Kulturinitiative), Heft 100, Dezember...

Leserbriefe scouting 02-12

Praxis Paragraphenreiterei für Pfadfinder Zu scouting 04-11, Seite 41 und scouting 01-12, Seite 6 Liebe Almi, ich freue mich über die elegante Korrektur des Artikels über das Urheberrecht. Nun ist so ziemlich alles richtig. Was bleibt, ist nun natürlich die Angst des Liederbuchmachers, der sich zum ersten Mal mit dem für ihn komplizierten Urheberrecht befasst, dass er etwas falsch machen könnte und dann womöglich strafrechtlicher Verfolgung unterliegt. Er wird vielleicht ganz den Mut verlieren und nichts mehr tun, und das wäre auch schade. Der rechtskundige Praktiker weiß natürlich, dass auch hier die Bäume nicht in den Himmel wachsen und kein Staatsanwalt wegen falscher Rechtsnotiz oder fehlendem Rechteerwerb bei einem kleinen bündischen Lied zum Strafknüppel greifen wird. Aber in jedem Fall ist es gut, wenn das Bewusstsein von Recht und Unrecht auch im Bereich des geistigen Eigentums geschärft wird. Und man wird dem Liederbuchmacher in spe sagen können, dass er sich ja auch etwas helfen lassen könnte. Nur ein Wort ist in dem Artikel in scouting 01-12 daneben geraten: das Wort ,,Zwangslizenz“. Du beschreibst da einen Vorgang, wo ein Beauftragter (hier die GEMA) etwas tut, wozu er vom Inhaber eines Urheberrechtes beauftragt und berechtigt worden ist, nämlich an Stelle des Urhebers eine Lizenz zu erteilen. Das hat mit Zwang nichts zu tun, sondern ist einfaches Vertragsrecht. Dagegen gibt es den Begriffder Zwangslizenz durchaus im UrhG, nämlich im § 42 a (früher § 61). Der übt tatsächlich einen Zwang aus. Wenn nämlich irgendeinem Tonträgerhersteller das Nutzungsrecht zur gewerblichen Herstellung eines Werkes eingeräumt worden ist, muss es auch jedem anderen Hersteller eingeräumt werden (mit gewissen Beschränkungen). Wohlgemerkt: Nutzungsrecht an einem Werk, nicht an der Interpretation durch einen Interpreten. Diese Zwangslizenz wurde eingeführt, um eine Monopolisierung der Nutzung eines Werkes durch einen Tonträgerhersteller zu vermeiden. Aber das ist...